Das Buch hat mir gut gefallen. Es liest sich leicht und locker. Auch wenn im Grunde genommen die Familiengeheimnisse letztendlich nicht so weltbewegend und mysteriös sind wie bei einigen anderen Autorinnen von Australienromanen (z.B. Tamara McKinley, Lynne Wilding oder Di Morrissey) so ist es doch eine nette Handlung und zeigt auf, daß es viele Einwanderer aus nichtenglischsprachigen Ländern früher in Australien auch nicht so leicht hatten. Das Leben von Adriennes Eltern und ihrer Schwester wird klar und nachvollziehbar geschildert, vor allem die Zeit, als Adrienne und Rosanna noch Kinder und später junge Frauen waren.
Nach dem Tod ihres Vaters bezieht Adrienne dessen heruntergekommenes Haus im Olivenhain, in dem früher auch Adriennes Mutter mit ihrer Familie lebte. Im Laufe des Buches findet sie ihre Wurzeln und zu sich selbst.