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Land meiner Träume: Eine Australien-Saga [Taschenbuch]

Merice Briffa , Elvira Willems
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. September 2008
Der mitreißende Schicksalsweg einer Familie – Von den grünen Wiesen Cornwalls über Adelaide bis ins südaustralische Burra

Cornwall, Mitte des 19. Jahrhunderts: Alle Mitglieder der Familie Collins arbeiten im Kupferbergwerk der Tremaynes. Als Caroline Collins von Rodney Tremayne schwanger wird, ist ihre Mutter schockiert – aber nicht nur wegen des Standesunterschieds, sondern weil Caroline die heimliche Halbschwester von Rodney ist. Nach dieser Enthüllung sieht Caroline keinen Ausweg, stürzt sich in einen Schacht und stirbt. Um die entsetzlichen Ereignisse zu vergessen, wandern die Collins nach Australien aus. Doch auch dort meint das Leben es nicht immer gut mit ihnen …


Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Land meiner Träume: Eine Australien-Saga + Der Traum der roten Erde: Roman + Tal der Sehnsucht: Australien-Saga
Preis für alle drei: EUR 25,89

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (8. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442466806
  • ISBN-13: 978-3442466801
  • Originaltitel: The White Hare
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 373.114 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Merice Briffa lebt in Brisbane, Australien, mit vielen Tieren, darunter einem Zwergspitz und einheimischen Tieren wie Papageien, Schlangen und einem Opossum. 1994 erschien ihr erster Roman, „The Final Dreaming“, seither hat sie zehn weitere Bücher verschiedener Genres veröffentlicht. „Land meiner Träume“ ist der erste Band einer großen Australien-Saga. Weitere Bände sind bei Goldmann in Vorbereitung.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Tag, an dem Meggan den weißen Hasen sah, begann wie jeder andere Sonntag. Dann, am selben Tag, sah sie ihre Schwester Caroline in den Armen von Rodney Tremayne.
Am Sonntag wurde in der Grube nicht gearbeitet, und wenn Meggan nach der Kirche im Haus ihre Pflichten erledigt hatte, war sie frei, ihrer Wege zu gehen. Diese Wege führten sie oft an den Wäldern von Tremayne Manor vorbei und dann hinauf zu den urzeitlichen Steinen im Moor, von wo sie, wenn sie zurückblickte, über ihre ganze Welt schauen konnte.
Der Mittelpunkt war das Dorf. Reetgedeckte, weiß getünchte Cottages schmiegten sich an die Flanken des kleinen Tals, das sich zum Meer hin absenkte. An der Küste standen eng zusammengerückt die Cottages der Fischer, und die roten und blauen Fischerboote waren bunte Farbtupfer auf dem Kiesstrand. Links von da, wo Meggan saß, führte die Straße nach Helston den Hügel hinunter, an der Kirche vorbei, um den Fuß des Dorfes herum und dann wieder hinauf, am Haus der Familie Collins vorbei, und dann noch eine Meile weiter zur Grube.
Hinter dem Dorf, wo das Maschinenhaus die Klippen überragte, waren die zusammengewürfelten, hässlichen roten Backsteingebäude von Wheal Pengelly zu sehen, der Erzgrube von Pengelly. Jenseits von alldem, jenseits des zerklüfteten Steilufers, das im Sommer von einem prächtigen Teppich von Wildblumen gekrönt wurde, ließ eine freundliche Brise weiße Schaumkronen munter über die graugrünen Wellen tanzen. Ganz weit draußen am Horizont schien ein Dreimasterschoner reglos zu verharren.
Direkt unter ihr lag Tremayne Manor mit seinen vier verzierten Schornsteinen, die mit den Bäumen in der Nähe um die Höhe wetteiferten. Diese mächtigen Eichen und Ebereschen bildeten einen Schild, der die Quelle ihres Wohlstands den Blicken der Familie Tremayne entzog. Ohne diese Bäume hätten die Bewohner des Herrenhauses direkt über das obere Ende des Dorfes auf die Grube geschaut.
Für Meggan Collins war das Leben an diesem Sonntag Ende August 1844 voller Versprechungen. Mit ihren zwölf Jahren würde sie sich bald ihren größten Wunsch erfüllen können, und so war sie, als sie vom Cottage aufbrach, vor Aufregung ganz hibbelig.
Sommerfarben kleideten noch das Moor, denn weißgelber Stechginster und purpurrotes Heidekraut warfen Farbtupfer zwischen die Cottages im Tal. Der Tag hätte nicht schöner sein können: Die Hitze des Sommers ließ allmählich nach, und die Sommerblumen zeigten sich in ihrer letzten duftenden Pracht. Es war ein Tag, den man lieben musste. Und einer zum Laufen, Herumwirbeln und Tanzen - ein Tag, an dem man als Kind genau das mit unbeschwerter Zügellosigkeit tat.
Meggan sang den Vögeln etwas vor und lachte begeistert auf, als sie als Antwort trillerten und zwitscherten. Sie sah einige Hasen, die auseinanderstoben, als sie versuchte, sich an sie heranzuschleichen. Am Abend würde es Hase zum Abendessen geben, mit Karotten und weißen Rüben so lange gedünstet, bis er so zart war, dass einem das Wasser im Mund zusammenlief.
Meggan erreichte die aufrechten Steinkolosse und ließ sich ins Gras fallen. Sie war den letzten Teil des Weges gelaufen und deshalb angenehm außer Atem. Den Kopf auf die Hände gestützt, beobachtete sie eine einsame Schäfchenwolke, die gemächlich über den Himmel zog.
»Ich glaube, du bist da oben ganz allein sehr glücklich, kleine
Wolke, genauso glücklich wie ich hier unten. Ob ich noch glücklich bin, wenn ich nicht mehr so frei sein kann wie du?«
Ihre Ma ermahnte sie stets, daran zu denken, dass sie allmählich erwachsen wurde, dass sie kein Kind mehr war, das frei durchs Moor streifte wie eine Zigeunerin. In mancher Hinsicht wollte Meggan nicht erwachsen werden, besonders seit ihr Körper sie vor zwei Monaten mit dem unwiderlegbaren Beweis für das Ende ihrer Kindheit konfrontiert hatte.
Und bei den Veränderungen, die es in ihrem Leben schon gegeben hatte und bald noch geben würde, verweilten jetzt auch ihre Gedanken. Sie schaute gerade einem Rotkehlchen hinterher, das über die Heide flatterte, da fiel ihr ein weißer Blitz ins Auge. Er huschte so schnell vorbei, dass sie zuerst nicht erkannte, was für eine Kreatur es war, der das weiße Fell gehörte.
»Ein weißer Hase?«, flüsterte sie und drückte sich vorsichtig auf die Ellbogen hoch. »Sehe ich Gespenster?« Meggan kannte niemanden, der schon einmal einen weißen Hasen gesehen hatte.
Sie verharrte ganz still und wartete auf das erneute Auftauchen des Tieres. Als dies nicht geschah, kroch sie vorsichtig auf Händen und Knien um den nächsten Monolith. Sie linste dahinter und konnte ein lautes Keuchen gerade noch unterdrücken. Keine drei Meter von ihr entfernt hockte ein Hase, weißer als Meeresschaum. Sobald er ihre Gegenwart spürte, ließ er kurz seine langen Ohren fliegen und huschte außer Sichtweite. Meggan bekam Gänsehaut, und ein Frösteln zog ihr über den Rücken.
»Das ist ein Omen.« Sie erinnerte sich an die Sage und an all die Geschichten, die man ihr über die Katastrophe von 1836 erzählt hatte, als neun Bergleute umgekommen waren. Viele behaupteten, damals sei ein weißer Hase gesehen worden. Und obwohl es hieß, der Mann, der wirr vom Anblick des Vorboten der Tragödie geschwätzt hatte, sei doch ein rechter Einfaltspinsel gewesen, waren abergläubische Geister überzeugt, dass es da einen Zusammenhang gab. Hatten sie nicht just am nächsten Morgen, nachdem der Schwachkopf in den Gasthof gestolpert war, um allen von dem weißen Hasen im Moor zu erzählen, angefangen, den eingebrochenen Gang freizugraben, um die Leichen der toten Bergleute zu bergen?
Meggan war nicht weniger abergläubisch als andere junge Mädchen in Cornwall, doch mit gesundem Menschenverstand beruhigte sie sich nach dem anfänglichen Schock. Sie stand auf und ging in die Richtung, in die der Hase verschwunden war. Solange sie das Tier im Blick behielt, konnte sie sich sicher sein, dass es ein Geschöpf aus Fleisch und Blut war. Wäre es das mythische Vorzeichen einer Katastrophe, so redete sie sich vernünftig zu, würde es sich in Luft auflösen. Echte Hasen gruben sich flache Kuhlen in die Erde. Meggan war wild entschlossen, die Sasse des weißen Hasen zu finden.
Eine ganze Weile blieb Meggan dem Tier auf der Spur; sie schob sich durch Brombeersträucher, kletterte über Felsbrocken und folgte so seinem Pfad. Zuweilen verschwand er, um wenige Augenblicke später wieder aufzutauchen, die langen Ohren aufgestellt, als spürte er ihre Gegenwart. »Es ist, als wolltest du, dass ich dir folge«, flüsterte sie bei sich, und die Neugier hatte alle abergläubischen Ängste vollkommen verscheucht.
Jedes Mal, wenn der Hase weiterlief, folgte Meggan ihm so heimlich, wie sie es vermochte. Doch dann blieb sie mit dem Rock in einer Brombeerhecke hängen, und da sie fürchtete, ihn zu zerreißen, nahm sie sich die Zeit, den Stoff vorsichtig loszuzupfen. Wenn sie den Rock zerriss, würde sie nicht nur Ärger mit ihrer Ma bekommen, sie würde ihn auch eigenhändig flicken müssen. Und wenn es eine Aufgabe gab, die Meggan über alle Maßen zuwider war, dann das Nähen. Als sie ihren Rock endlich von den Dornen befreit hatte, schaute Meggan wieder auf und sah, dass der Hase in den Wäldern von Tremayne Manor verschwand.
Doch Meggan war noch nicht bereit, ihre Suche aufzugeben, und lief in den Wald, ohne darauf zu achten, dass sie Privatgrund betrat. Als sie einen Blick auf einen stillen weißen Fleck erhaschte, schlug ihr Herz schneller. Heimlich wie ein Jäger kroch sie, tief am Boden gebückt, vorsichtig weiter. Der Hase rührte sich nicht. Meggan bewegte sich besonders leise, um das Tier nicht noch einmal aufzuschrecken, und schob sich sachte näher. Als sie ganz nah war, sah sie, dass sie nicht auf den Hasen zugekrochen war.
Das Weiße war Carolines Unterrock, ihr bester Sonntagsunterrock, auf dem Boden ausgebreitet, zusammen mit ihrem Kleid. Daneben lagen Männerkleider. Meggan sah schnell, dass das nackte Paar das tat, was nur Ehemann und Ehefrau im Ehebett tun...

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4.0 von 5 Sternen
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4.0 von 5 Sternen Liebe, Hass und Leid in Australien Band I 19. September 2011
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein gut gelungener erster Band der Trilogie. Stellenweise ein klein wenig langatmig, aber zum Ende hin verdichtet sich der Roman, so dass man schon den Wunsch entwickelt mehr zu lesen.
Das Schicksal der cornischen Familie Collins beginnt bereits sehr tragisch. Durch den Freitod ihrer Tochter Caroline sind alle tief traurig und berührt. Alle heißt: Vater Henry, Mutter Joanna, die Geschwister Will, Meggan, Hal und Tommy. Caroline, die erfährt, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist und das Kind das sie bekommt eigentlich von ihrem Bruder gezeugt wurde, sieht keinen Ausweg als sich in den Schacht der Grube zu stürzen, in der ihr Vater und die Brüder arbeiten. Die Mutter, die ihr verheimlicht hatte, das der Besitzer der Grube Phillip Tremayne ihr leiblicher Vater und der Vater von Rodney Tremayne ihres Geliebten ist, zerbricht fast an der Schuld die sie vermeintlich auf sich geladen hat. Die Familie zieht nach Australien um dort in der Nähe von Adelaide im District Victoria im Erzbergbau zu arbeiten. Der Vater und die Brüder nehmen sofort die Arbeit in Burra Burra auf. Hier in Australien herrscht auch in der Mitte des 19.Jh. noch Pionier- und Aufbruchsstimmung. Die kleine Siedlung Kooringa wo die Collins sich niederlassen wird den Kindern bald zu eng. Meggan die einzigste Tochter nimmt eine Stellung als Kindermädchen bei den Heilbuths in den Grassland 'an. Sie wird von den Heilbuths wie eine große Tochter geliebt und bekommt von ihnen den gesellschaftlichen Schliff, den man in Australien von damals brauchte um dazu zu gehören. Sie träumt von einer Karriere als Sängerin.
... Lesen Sie weiter... ›
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz gutes Erstlingswerk 7. Oktober 2008
Von larapinta TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Erzählt wird die Geschichte von Meggan Collins und ihrer Familie aus Cornwall. Nach dem Tod ihrer älteren Schwester Caroline reist die Familie mit den Söhnen Will, Hal und Thommy sowie Meggan nach Südaustralien, wo die männlichen Miglieder der Familie in einem Kupferbergwerk nördlich von Adelaide arbeiten. Meggan kommt auf einer Farm als Erzieherin für Zwillinge unter und heiratet später einen wohlhabenden Mann aus dem Bekanntenkreis der Farmbesitzer. Ihre wahre Liebe kann sie jedoch nie vergessen...
Als sich ihre Brüder auf den Weg zu den Goldfeldern in der Kolonie Victoria machen kommt Tragik in die Geschichte.
Da es sich offensichtlich um den ersten Band einer Saga handelt sieht man darüber hinweg, daß einige Fragen offen bleiben und ein paar Fäden nicht richtig verknüpft werden. Vielleicht ist es gewollt, daß die Sache zum Schluß nicht "rund" wird.
Drei Sterne gibt es von mir nur deshalb, weil die Darsteller seltsam blaß bleiben. Es fehlten auch Emotionen, die mir geholfen hätten, mich besser in die Personen hineinzuversetzen. Die Geschichte ist vom Aufbau her gut durchdacht, aber der Inhalt bleibt irgendwie leer, ohne die Fesselung, die einen richtig guten Roman ausmacht.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch 3. Mai 2009
Kinder-Rezension
Format:Taschenbuch
Ich fand dieses Buch sehr gut und konnte kaum mehr aufhören zu lessen. Für mich war es nie langweilig. Es gibt Bücher, wo ich manche Seiten weiter gebe ohne etwas zu lesen. Doch hier habe ich alles gelesen. Nein verschlungen...
Da ich Australien liebe, lese ich gerne solche Bücher
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Land meiner Träume 29. Januar 2010
Format:Taschenbuch
ist ein super Buch. Es hat mich von Anfang an gefesselt und so habe ich es an 1 1/2 Tagen durch gelesen. Werde jetzt Band 2 lesen und hoffe, das es genauso gut ist.
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