Paul Auster, dieser große amerikanische Schriftsteller, der in letzter Zeit auch als Regissvon sich Reden gemacht hat, beschreibt in diesen Buch die Geschichte der Anna Blume, die auf der Suche nach ihren Bruder sich in ein Land begibt, in dem nach und nach alles verschwindet, man sich auf nichts mehr verlassen kann. Was gestern noch da war, ist morgen schon weg. Deswegen wird dieses Land auch das Land der letzten Dinge genannt. Mit kleinen brillianten Anmerkungen und bewundernswerten Details wird ihre Geschichte in diesen Land erzählt. Sie versucht trotz des Kampfes ums Überleben noch die Menschlichkeit in dieser unmenschlichen Welt zu bewahren. Und trifft dabei auf Weggenossen. Das Buch ist ein Meisterwerk, eine moderne Utopie, die an Orwell und Huxley erinnert, und in manchen Passagen denkt man, daß man trotz aller Unterschiede vielleicht doch nicht gar nicht so weit davon entfernt ist von dieser "City of Destruction" und das sollte uns zu denken geben. Also kurz gesagt, es ist ein Vergnügen dieses Buch zu lesen, obwohl die Stimmung ziemlich düster ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)