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Im Land der letzten Dinge [Taschenbuch]

Paul Auster , Werner Schmitz
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. Januar 1992
«Vielleicht ist das die interessanteste Frage von allen: was geschieht, wenn nichts mehr da ist, und ob wir auch das überleben oder nicht.» Anna Blume bricht auf in ein fremdes Land, um ihren verschollenen Bruder William zu finden. Ein Vorhaben, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist: In einer namenlosen, dem Verfall preis­gegebenen Stadt irrt sie umher, kämpft gegen Kälte und Verzweiflung, versucht zu lieben und schreibt einen Brief, von dem ganz und gar nicht klar ist, ob er jemals seinen Empfänger erreichen wird. «Ein Werk, das verwundert und gleichwohl auf Anhieb überzeugt ... vom ersten Satz an packend und unheimlich.» Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 14 (2. Januar 1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499130432
  • ISBN-13: 978-3499130434
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,8 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 129.351 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

wurde am 3. 2.1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in den USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. Paul Auster lebt in Brooklyn, New York, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder. Er erhielt Stipendien der National Endowment for the Arts (1977 für Lyrik, 1983 für Prosa), den France Culture Prix Etranger (1988) und den Morton Dauwen Zabel Award (1990).

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Englischen von Werner Schmitz

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fasziniernde Darstellung einer apokalyotischen Welt 15. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Im Land der letzten Dinge ist ein Buch das fasziniert. Es herrscht Weltuntergangsstimmung. Permanent bedroht der Tod die Hauptperson. Paul Auster versteht es die apokalyptische Umgebung die er darstellen will stimmungsmäßig intensiv rüberzubringen. Es gibt in der Welt die er darstellt keine Fixpunkte mehr auf die man sich verlassen kann, alles ist unsicher, veränderlich, und fast immer nur zum Negativen hin. Sogar auf das Wetter kann man sich nicht mehr verlassen. Allerdings kommt die faszinierend düstere Stimmung die vermittelt wird, wie so oft, in dem englischen Original besser rüber als in der deutschen Übersetzung. Einen weiteren Pluspunkt verdient das Buch das es keine langatmigen oder überflüssigen Passagen enthält. Es ist relativ kurz geschrieben. Meiner Meinung nach ist dieses der Beste Roman von Paul Auster .Das Buch ist fesselnd und sehr eindringlich geschrieben,es hebt sich qualitativ deutlich von den meisten anderen Romanen die es zur Zeit gibt, ab. Wer allerdings seichte Unterhaltung sucht ist mit diesem Buch falsch bedient. Dieses Buch entspannt den Leser nicht, es fesselt ihn und läßt ihn auch wenn man es weglegt nur allmählich los. Ein Buch von dem es mehr geben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blick in eine Zukunft, die bereits begonnen hat 13. Juli 2005
Von Noel
Format:Taschenbuch
Paul Auster hat hier im Jahre 1992 einen Blick in eine Zukunft gewagt, in ein Land der letzten Dinge, welches für mich von Jahr zu Jahr mehr an Realität gewinnt. In diesem Werk wird von Schnelllebigkeit gesprochen, von einem Leben, welches durchaus nicht mehr als linear bezeichnet werden kann, welches gefährlich ist, wo man heute nicht weiß, was morgen sein wird. Wenn ich mit meinem Vater spreche und unser beider Leben vergleiche, komme ich unweigerlich zu der Annahme, dass diese Fiktion, dieses großen amerikanischen Romanciers, hier und jetzt stattfindet.

Ein beklemmendes Buch, welches durchaus zum Nachdenken anregt. So, wie eben gute Belletristik sein sollte...

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert 1. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Paul Auster, dieser große amerikanische Schriftsteller, der in letzter Zeit auch als Regissvon sich Reden gemacht hat, beschreibt in diesen Buch die Geschichte der Anna Blume, die auf der Suche nach ihren Bruder sich in ein Land begibt, in dem nach und nach alles verschwindet, man sich auf nichts mehr verlassen kann. Was gestern noch da war, ist morgen schon weg. Deswegen wird dieses Land auch das Land der letzten Dinge genannt. Mit kleinen brillianten Anmerkungen und bewundernswerten Details wird ihre Geschichte in diesen Land erzählt. Sie versucht trotz des Kampfes ums Überleben noch die Menschlichkeit in dieser unmenschlichen Welt zu bewahren. Und trifft dabei auf Weggenossen. Das Buch ist ein Meisterwerk, eine moderne Utopie, die an Orwell und Huxley erinnert, und in manchen Passagen denkt man, daß man trotz aller Unterschiede vielleicht doch nicht gar nicht so weit davon entfernt ist von dieser "City of Destruction" und das sollte uns zu denken geben. Also kurz gesagt, es ist ein Vergnügen dieses Buch zu lesen, obwohl die Stimmung ziemlich düster ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Im Land der letzten Dinge
Paul Auster hat es schon wieder geschafft, mich schwer zu beeindrucken. Schon seine New York Trilogie hat mich fasziniert und lange Zeit beschäftigt und mit diesem Buch ging... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Literaturschaf veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Endzeit-Szenario, das leider nicht ganz überzeugt
Paul Auster schildert in seinem 1987 erschienenen Roman "Im Land der letzten Dinge" ein dystopisches Endzeit-Szenario. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Marc Malleis veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Faszinierend, erschrekend aber zu inkonsequent
Schon die ersten Seiten ziehen einen förmlich in das Buch hinein in eine erschrekende Vision einer apokalyptischen Welt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2010 von K. Schuster
1.0 von 5 Sternen Auf ganzer Linie versagt
Ich kann diesem Buch wirklich nichts abgewinnen. Was durch die auffallende Covergestaltung und dem prägnanten Titel noch vielversprechend wirkt, entpuppt sich als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juni 2010 von Carsten Krautwald
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Auch unter Aufbringung von viel Fantasie konnte ich die Handlung nicht nachvollziehen. Dann versuchte ich das Geschriebene als Allegorie, dann gesellschaftspolitisch zu deuten,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2009 von Sarah Sahara
4.0 von 5 Sternen Am Ende
Anna sucht ihren verschollenen Bruder in einer Großstadt, die sich im Endstadium des Verfalls befindet, nicht nur, was die Infrastruktur oder den Zustand der Gebäude... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2007 von marielan
5.0 von 5 Sternen Sehr erschreckend-aber megagut
Was Auster hier darstellt, ist ein Szenario, das mich sofort fesselte. Schon oft sah mit im Fersehen Bilder aus armen Ländern, wo Kinder aus dem Müll sich ein paar Sachen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2006 von Viel-Lese-Tante
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Hat sich schon einmal jemand gefragt, wie unsere Welt in 50 Jahren aussehen könnte? Sind wir, gerade in unseren westlichen Industriegesellschaften auf dem direkten Weg in den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2006 von Horst
5.0 von 5 Sternen Reale Utopie
Ob Orwell oder Huxley - die bekanntesten Utopien kommen ohne wesentliche - fiktive - technische/naturwissenschaftliche Errungenschaften (?) nicht aus.
Paul Auster schafft es. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2004 von "stefanchallenge"
4.0 von 5 Sternen Endzeit
Paul Auster „Im Land der letzten Dinge"

Auster zeichnet eine bedrückend düstere, endzeitgemäße Stimmung, die mich oft an Orwells „1984" erinnert... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 25. Januar 2002 von "markusthoma"
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