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Land der Wunder [Taschenbuch]

Michael Klonovsky
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2. Mai 2009
"Ein begnadeter Stilist." (Jürgen von der Lippe) Wie mies das Leben in der DDR sein kann, weiß kaum einer so gut wie der relegierter Philologie-Student und Miniatur-Casanova Johannes Schönbach. Platz findet er im morschen SED-Staat nur als trinkfreudiger Hilfsarbeiter in einem Schnapslager. Nach der Wende lernt Schönbach den Westen zugleich schätzen und geringschätzen, macht Karriere und kommt auf skurrile Weise zu einem Vermögen. Und er stößt immer wieder auf die schöne Katja, der er an der Uni so vergeblich den Hof gemacht hat... "Leuchtkugeln einer irrwitzigen Komik und komischen Erotik explodieren über dem untergehenden Staatsschiff DDR und tauchen auch die wiedervereinigte Republik in die phantastische Farbigkeit eines übermütigen Realismus." (Martin Mosebach)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: rororo (2. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499247968
  • ISBN-13: 978-3499247965
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 187.892 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jahrgang 1962, wuchs in Ostberlin auf und lebt seit 1993 in München. Er arbeitete bis zum Ende der DDR u.a. als Maurer, Gabelstaplerfahrer, Sportplatzwart und Korrekturleser, behauptete aber schon Anfang 1985 auf einer Party, in Wirklichkeit Schriftsteller zu sein. Seit 1990 ist Klonovsky als Journalist tätig. 2001 erschien sein erster Roman "Der Ramses-Code", ein Buch über die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politisch brisanter Schelmenroman 17. Oktober 2009
Von sky pilot
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Michael Klonovskys Buch mutet vom ironischen Tonfall und der gelegentlich überzeichneten Situationskomik her zunächst wie ein reiner Unterhaltungsroman an, der die dahingeschiedene DDR genauso auf die Schippe nimmt wie die Intrigen und Oberflächlichkeiten in bundesdeutschen Redaktionsstuben. Doch anders als Thomas Brussigs überschätzter Wenderoman "Helden wir wir" beschränkt sich Klonovsky nicht auf mehr oder weniger amüsante Millieustudien des real existierenden Sozialismus, sondern übt unter dem Mantel des Schelmenromans nicht nur massive Kritik an der Verharmlosung der Verhältnisse in der ehemaligen DDR, sondern auch und vor allem am linksliberalen Mainstream der Bundesrepublik von heute. Fast beiläufig prangert er die Heuchelei der 68er-geprägten politisch-medialen Kaste an, deren Protagonisten die deutsche Teilung nicht nur als dauerhaft akzeptiert hatten, sondern sie sogar als "gerechte Sühne" für die NS-Verbrechen propagierten, was ihnen um so leichter fiel, da sie - anders als die Menschen in der ehemaligen DDR - nicht unter den Folgen zu leiden hatten. Eindrücklich schildert Klonovsky die menschenverachtenden Zustände in der "Nationalen Volksarmee" sowie das brutale Durchgreifen der Sicherheitskräfte gegen die Berliner Demonstranten im Oktober 1989. Daß er vor diesem Hintergrund keine Sympathien für die SED-Nachgeburten PDS und LINKE entwickelt, ist seinen Erfahrungen geschuldet, denn Klonovsky stammt selbst aus der ehemaligen DDR. Angesichts der politischen Brisanz des Romans und des wahrhaft meisterlichen Gebrauchs der deutschen Sprache (heutzutage eher die Ausnahme im Literaturgeschäft) können auch gelegentliche Schwächen in der Charakterzeichnung (z. B. Schönbachs Vater) und einige Houellebecqsche Anwandlungen des Autors den überaus positiven Gesamteindruck nicht schmälern. Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre in deutschen Schulen werden!
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar! 9. Dezember 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich die ersten fünfzig Seiten gelesen hatte, dachte ich mir: Nun wird dem Autor ja wohl bald das Pulver ausgehen, diesen Stil hält er nicht durch. Ich hatte mich geirrt: Es geht 500 Seiten so weiter. Es ist eine ungemein leichtfüßig gehandhabte, metaphernsatte, abenteuerlich wortreiche Sprache, in welcher die Geschichte des Johannes Schönbach erzählt wird. Schönbach ist eine Art moderner (nur eben gebildeter) Parsifal, der in der DDR wegen falscher Äußerungen von der Uni fliegt, in einem Schnapslager landet, später Korrektor in einer SED-Zeitung wird, den Mauerfall verschläft und nach der Wende im Westen Karriere macht, zunächst als Journalist, dann als ein äußerst skurriler Unternehmer. Augenscheinlich legt es Klonovsky auf einen Systemvergleich an, dem Hauptkapitel "Gosse" (dem Schnapslager) steht "Gosse, zum zweiten" (eine Münchner People-Zeitschrift) gegenüber, während "Genossen" und "Unter Aufgeklärten" den jeweiligen Grad von politischer Manipulation im Journalismus Ost und West thematisieren.
Es ist beileibe kein Journalistenroman, vielmehr nutzt der Autor das Milieu lediglich, um eine besondere Beobachterperspektive auf die unmittelbare Wendezeit zu schaffen. "Die Dinge des Lebens" (so heißt der fünfte Teil) lassen den Systemvergleich dann hinter sich. "Land der Wunder" lässt ein ein Figurenpersonal auftreten, wie man es plastischer, schräger und komischer selten erlebt hat.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verbales Feuerwerk 4. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wie ein Schlafwandler mäandert Johannes Schönbach durch sein ge- und (bisweilen auch ziemlich) besinnungsloses Dasein, und er stolpert dabei über jede Menge große Wunder und kleine Banalitäten (und umgekehrt). Der verkrachte Philologenprimus mutiert zunächst vom Gabelstaplerfahrer eines Schnapslagers in Ostberlin zur Boulevardblattedelfeder in der Isarmetropole, um am Ende sein Glück (und Seelenheil?) als Unternehmer zu suchen. Durch diese kurvenreiche Karriere irrlichtern allerlei bizarre Gestalten, deren Bekanntschaft zu machen Schönbach nicht immer, dem Leser dafür umso größeres Vergnügen bereitet. Überhaupt ist es eine Lust, sich Klonovskys Sätze auf der Zunge zergehen zu lassen; allein um ihretwillen lohnt sich die Reise in das burleske Land der Wunder...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dem oben Genannten ist nichts hinzuzufügen. Leichtfüßig, real, authentisch.
So ein Buch über den "Osten" vor und während der Wende hatte ich noch nie in der Hand, und konnte es auch nicht mehr aus derselben legen.
Die 550 Seiten waren schnell gelesen, immer mit einem bejahenden Nicken oder einem Grinsen im Gesicht.

Unbedingt kaufen !!!!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fulminantes Buch 20. April 2007
Von B. Keim
Format:Gebundene Ausgabe
Selten habe ich ein Buch in letzter Zeit mit so viel Begeisterung gelesen. Sprachlich wunderbar, weckt es eine Lust aufs Lesen, wie man sie nur bei wenigen Autoren findet.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant geschriebene Zeitgeiststudie ! 28. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Den Johannes Schönbach als Figur sollte man als Leser nicht allzu ernst nehmen, obwohl ich mir sicher bin, daß da einiges an autobiographischem drinsteckt, aber was geht uns das an?
Schönbach ist der (Till Eulen-)Spiegel, den Klonovsky der DDR und der Nachwende-BRD vorhält und das geistig-moralische Klima dieser Jahre3 charakterisiert er meisterlich. Seine Milieus kannte er sicherlich aus der Nähe, denn Figuren wie Schönbach oder Katja sind mir cum grano salis in Westberlin, quasi spiegelbildlich, oft über den Weg gelaufen, überhaupt hat der Autor einen bestechenden Blick für Menschen; daß er dabei nicht moralinsauer daherkommt, verdankt das Buch seinem gekonnten Stilvermögen und einem Kunstgriff:

Schönbach bewegt sich vor allem zu DDR-Zeiten stets am falschen Platz, als Philologe ist er seinen Arbeitskollegen zwar überall geistig überlegen, aber gleichzeitig eine erbärmliche Figur, denn er mißt sich nicht an Gleichwertigen, sondern an Unterlegenen. Trotzdem ist es urkomisch, wie er beispielsweise dem schlichten Lager-Drachen mit Versen aus Wagners Rheingold kommt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Herrliches Buch
Was für ein herrliches Buch! Es zu lesen, habe ich wirklich genossen und mich köstlich amüsiert dabei. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von C. Krüger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wow!
Brillant. Hatte hier schon mehrmals zu einer Rezension angesetzt und aufgegeben. Aber der Roman ist einfach zu gut, um ihn nicht wenigstens mal mit ein paar dürren Zeilen kurz... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Zweifler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Wende-Literatur!
Wer aus diversen Printmedien die Kommentare des Autors Michael Klonovsky kennt - wertkonservativ, mainstream-kritisch und jeglicher political corectness abhold - geht mit einer... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Dominik veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wundersames Land
Endlich ein Wendebuch, in dem es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern die vielen Farbtöne, die eine Gesellschaft und das Leben der Menschen in ihnen hat.
Vor 14 Monaten von Karobert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein kompetenter Blick in die tiefe Verderbtheit des Journalismus
Kein leichtes Thema, weil jeder um 1990 etwas anderes erlebt hat. Herausgekommen ist ein unterhaltsames, stellenweise sehr heiteres Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Wolfgang Prabel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bestens
Interessantes Buch. Sehr weiter zu empfehlen. Aber es ist eben alles Geschmacksache. Ja Ja JA Ja Ja JA Ja Ja
Vor 15 Monaten von Bastler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bleiben Sie dran, es lohnt sich ;-))
Liebe Leser, wenn Sie zu Beginn dieses Buches ein wenig schwermütig werden, wenn Sie über Fremdwörter stolpern, die Ihnen die Freude am Lesen zunächst einmal zu... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Helga Truckenbrodt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geistreich
Ein Hinweis in den Weiten des Internets führte mich zum Allerlei der Webseite des Michael Klonovsky. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2012 von Tobias Schmidt
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet
M. Klonovsky`s Aphorismenband heißt nicht von ungefähr "Jede Seite ist die Falsche", das hätte auch als Titel auf diesem Buchdeckel stehen können, aber es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2011 von Nastro_Adhesivo
5.0 von 5 Sternen Sprachverliebt und doch auf den Punkt!
Selten habe ich in den letzten Jahren ein Buch gelesen, das mich so tief beeindruckt hat, lachend und traurig zugleich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juli 2011 von Theodorus
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