Hinter dem Namen Land of Tales stecken vier junge Finnen, die im Gegensatz zu ihren zahlreichen Landsleuten lieber AOR als Metal fabrizieren. Über Frontiers Records veröffentlichen sie ihr erstes Album.
Die Finnen bieten auf ihrem gleichnamigen Debüt elf Nummern, die zwischen Balladen und seichtem Rock pendeln und denen letzten Endes eindeutig der Biss fehlt. Sänger Kristian verfügt zwar über eine angenehme Stimme, die Produktion ist ok und auch die instrumentellen Fähigkeiten sind über alle Zweifel erhaben. All das sorgt aber nicht für gute Songs. "Outlander" und "Nobody dares" überzeugen, aber der Rest plätschert so vor sich hin. Der Erinnerungswert ist nach dem Genuss von "Land of Tales" äußerst gering. Einzig der auf Dauer nervende Keyboardbombast bleibt im Gedächtnis haften.
Mit ein wenig mehr Schmackes und besseren Refrains sollte die Band auf dem nächsten Album operieren. Ansonsten werden Land of Tales auch in Zukunft nur eine Randnotiz im überfüllten Melodic Rock-Becken sein. Auf der My Space-Seite der Band könnt ihr euch einen guten Überblick über das Album holen.