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Teil einer Serie
1. Magische Begegnung
2. Spiegeljagd (Juni 2011)

Meine Meinung:
Rose lebt mir ihren beiden kleinen Brüdern Georgie und Jack in Egde. Dieses Land liegt zwischen dem magischen Weird und dem nichtmagischen Broken. Broken ist unsere Welt, d. h. die Erde. Sie arbeitet in Broken als Putzfrau, um ihre Familie zu ernähren. In Egde kann man ebenfalls Magie erzeugen, Rose hat eine besondere Gabe, sie kann weiße Blitze erzeugen, was normalerweise nur den Bewohnern von Weird vorbehalten ist, und dann auch nur den Blaublütigen (den Adligen). Ihre Kindheit war nicht sehr schön, durch ihre Gabe wollte jeder sie haben, man hat sogar versucht, sie zu entführen und an den meistbietenden zu verkaufen.
Um so ärgerlicher ist es, als eines Tages mal wieder ein Blaublütiger vor ihrer Tür steht, um mit ihr Kinder zu zeugen. Dieser Blaublütiger, Declan, ist besonders mächtig und auch irgendwie richtig gut aussehend, aber Rose will zuerst nichts von ihm wissen. Da wird das Egde von blutrünstigen magischen Wesen angegriffen und Declan hilft ihr bei der Verteidigung von Egde.

Mir hat dieses Buch super gefallen. Bereits mit der Kate Daniels-Reihe haben die Autoren eine wirklich geniale Urban Fantasy Reihe geschaffen, mit The Egde klappt das ebenfalls. Hier schreibt "nur" einer des Autorenpaares, nämlich sie.
Der Romantikanteil ist wesentlich höher als in den Kate Daniels Büchern, aber immer noch geringer als in üblichen Paranormal Romance Büchern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Das Buch beschränkt sich nicht nur darauf, dass die beiden Hauptfiguren übereinander herfallen, sonders legt sein Augenmerk mehr auf die Rahmenhandlung. Trotzdem ist gerade die Liebesgeschichte sehr schön, sie ist glaubwürdig und romantisch.

Die Welt, die hier geschaffen worden, ist voller Magie und sehr interessant und genau nach meinem Geschmack. Die Geschichte ist spannend, es gibt jede Menge Aktion, aber auch ruhige Momente.
Der zweite Teil wird übrigens Juni 2010 erscheinen und von Declans Gestaltenwandler Freund William handeln, der bereits in diesem Teil mit dabei war.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. November 2010
...eine junge Frau namens Rose Drayton, die in einem schmalen Streifen Niemandsland zwischen der technologischen Realität einer amerikanischen Kleinstadt mit WalMart und Sozialversicherungsnummer und einer spiegelbildlichen magischen Welt mit blaublütigen Adligen versuchte, in Armut ihre beiden Brüder großzuziehen. Ihre Mutter war nach losem Lebenswandel früh gestorben, ihr Vater nie da, wenn man ihn brauchte, und Roses schlimmster Fehler war, bei einem Dorffest ihre magischen Fähigkeiten zur Schau zu stellen, die normalerweise nur bei den Blaublütigen zu finden sind. Seither waren alle hinter ihr her, um sie als Gebärmaschine oder Sklavin auszunutzen. Jegliche Illusionen über Männer im allgemeinen und Adlige im besonderen hat Rose seither verloren.
Als eines Tages der wie einem Märchen entstiegene Lord Declan Camarine vor ihrer Tür steht, denkt Rose "schon wieder einer", kann ihn aber nicht vergraulen. Aus Geldmangel muß sie ihm zähneknirschend Kost und Logis gewähren, handelt aber aus, daß er drei von ihr gestellte Herausforderungen erfüllen muß, um sie in seine magische Heimat als Ehefrau mitnehmen zu können. Nicht so einfach, wie es sich zunächst anhört...

Die zweite Serie des Autorenduos unterscheidet sich deutlich von ihrer überaus erfolgreichen Kate-Daniels-Serie. Die Szenerie lebt vom Kontrast zwischen der magischen Welt, die überaus märchenhafte Züge trägt, der amerikanischen Alltagsrealität mit Technologie und McDonalds, sowie dem Grenzgebiet dazwischen, in dem ganz eigene Regeln gelten und das von Gesetzlosigkeit, Selbstjustiz und dem Recht des Stärkeren geprägt wird.
In diesem Umfeld ist Rose eine bewundernswerte junge Frau, die sich mit Putzjobs abrackert und ihre außergewöhnlichen Brüder versucht zu verantwortungsvollen Personen heranzuziehen, was nicht einfacher wird durch deren ungewöhnlichen Eigenschaften: George ist ein Nekromant, der seine Lebenskraft verausgabt, indem er unter anderem den Großvater Cletus widernatürlich magisch am Leben hält (und der in der Scheune angekettet werden muß, weil er sonst Hundehirn verschlingt und davon berauscht wird), Jack ist ein Werluchs, der seine Instinkte nur dank viel Kontrolle bändigen kann.
Der in ihr Leben tretende Adlige stellt den sprichwörtlichen Märchenprinzen dar mit allem was dazu gehört, auch die weiteren Elemente der Handlung (bösartiger Magier, Höllenhunde, Kräuterhexen, das Schloß, aus dem der "Prinz" stammt) könnten einer Geschichte der Gebrüder Grimm entnommen sein; Aschenputtel kommt einem dabei als erstes in den Sinn.
Dies wäre bei allem Talent der Autoren etwas zuviel an zuckersüßer Perfektion mit einem vorhersehbaren Happy-End à la "und wenn sie nicht gestorben sind...", gäbe es nicht als Gegengewicht einen spitzfindigen Humor mit einigen erfrischenden Ideen, eine Heldin, die sich auch nicht von einem Traummann herumkommandieren läßt und ihm auf Augenhöhe begegnet, sowie einige überraschende Wendungen; z.B. besteht eine der Aufgaben Declans darin, George davon abzubringen, sich mit seinen nekromantischen Aktionen langsam aber sicher selbst umzubringen. Hier scheint der ganze Einfallsreichtum der Autoren durch, und der Plot in seiner Gesamtheit geht durch diese Mischung auf und funktioniert tadellos. Auch wenn wenn man kein Märchenfan ist, lohnt es sich, die Geschichte zu lesen.
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am 18. August 2012
Eigentlich bin ich ein Fan von dem Autoren-Paar I. Andrews, aber diesmal habe ich doch einige Monate gebraucht, um diesen Roman durchzulesen. Das lag aber auch daran, dass ich extrem wenig Zeit zum Lesen selbst hatte. Meiner Meinung nach kommt dieses Buch jedoch nur langsam in Gang. Es ist gut geschrieben, das ist es nicht, aber... es zieht sich... extrem. Irgendwie wollte es mich nicht so sehr in den Bann ziehen, wie die Reihe *der Stadt der Finsternis* zuvor. Ich finde es ist weniger humorvoll, nicht so innovativ (Ideen) und modern wie die Bände der voran gegangenen Reihe. Vielleicht liegt es auch nur an mir, und ich bin mit einer Erwartungshaltung ans Werk gegangen, die nur enttäuscht werden konnte. Deshalb ... hier nun ... mein etwas ratloser Leser-Kommentar.
Trotzdem hat es mich unterhalten und ich gebe immerhin 4... Aber überzeugt hat es mich noch nicht. Doch die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden... Und es gibt bestimmt Leser, für die genau dieses Buch richtig ist!
Und ich lese trotzdem noch das 2te Buch dieser Reihe, einfach, weil es sprachlich überzeugt!
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am 22. Juli 2012
Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Da ich wirklich eine unglaublich lange Leseflaute hatte, stand dieses Buch eine Zeit lang auf dem SuB. Ich wollte es wirklich anfangen, hab es aber nicht über mich gebracht.

Das Cover hat mich immer wieder angezogen und ich muss sagen, es ist einfach wunderbar. Die Person ist wirklich hübsch und das was aus ihrer Hand kommt oder an der Seite ihres Gesichtes entlang rauscht, ist ein Blitz. Ich dachte erst, es wäre Eis. Die Farben passen gut zusammen und es weckt Interesse in einem.

Die Idee erinnert mich ein wenig an einen Anime, den ich vor langer Zeit einmal angesehen habe. Darin ging es auch um das Spiegelbild der Erde. Nur gab es in der Zwischenwelt nichts als unendliche Leere. In diesem Buch ist es aber so, dass es zwischen den beiden Welten wirklich etwas gibt. Dort lebt die Hauptperson mit ihren Brüdern und kümmert sich um sie. Erst dachte ich, es wären ihre Kinder aber so gefällt es mir viel besser. Ihr Zusammenhalt ist wirklich faszinierend.

Die Hauptperson, Rose, arbeitet wie die anderen in der Zwischenwelt in der Welt ohne Magie. Dort putzt sie Büroräume und versucht mit dem Geld gerade so über die Runden zu kommen.

Eines Tages taucht ein Mann aus der Spiegelwelt voller Magie auf. Sie macht ihn klipp und klar, dass sie nicht mit ihm mitgehen wird. Declan lässt allerdings nicht locker und bringt sie zu einer Wette. Er muss drei Aufgaben erfüllen und wenn er die besteht, geht sie mit ihm mit und wird seine Frau. Doch etwas kommt dazwischen und Rose erfährt seinen wahren Auftrag. Bald ist sie nur noch auf seine Hilfe angewiesen und das behagt ihr ganz und gar nicht....

Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Es ist leicht zu lesen und mit wirklich viel Spannung gefüllt. Auch an lustigen Szenen oder sarkastischen Bemerkungen fehlt es in diesem Buch ganz und gar nicht. Am Anfang allerdings musste ich mich erst überwinden, doch nach dem die ersten 80 Seiten einfach so vorbei geflogen sind, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Die Geschichte geht schnell voran und man ist richtig darin gefangen. Man kann sich alles leicht vorstellen und fühlt auch mit den Charakteren mit. Man versteht alles ganz leicht und es bringt auch einen zum Schmunzeln.

Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet und haben einen eigenen Charakter. Sie sind gut

Vorstellbar und sogar die Nebencharaktere mit liebe ausgearbeitet.

Von der Hauptperson Rose konnte ich mir ein klares Bild zusammenfassen. Sie ist eine starke Frau, die hart für ihre Familie arbeitet. Sie nimmt es selbstverständlich anderen in schwierigen Situationen zu helfen und macht es auch gerne. Sie würde für ihre Lieben auch sterben. Allerdings ist sie ungebunden was ihren Ausdruck angeht und sagt immer direkt heraus was sie denkt. Sie ist eine ehrliche Natur was ich so an ihr schätze. Ich hab sie wirklich ins Herz geschlossen.

Declan zeigt sich am Anfang sehr arrogant aber auch hartnäckig. Er steht zu seinem Wort und schätzt Ehrlichkeit. Er tut für andere Dinge, die für ihn selbstverständlich sind und ohne was zu erwarten. Auch er würde für seine Lieben sterben.

Was ich wirklich Lustig fand ist der Anfang als er aufgetaucht ist. Der kleine Bruder von Rose steht am Fenster und sieht raus und das erste was er sagt ist 'Lord Sesshoumaru' Ich konnte mich nicht mehr halten und hab so laut gelacht, wie schon lange nicht mehr. Was ich wirklich toll finde ist, dass auch das Manga InuYasha darin vorkommt.
Fazit:

Ein wirklich außergewöhnliches Buch was ich nur jeden empfehlen kann. Überwindet die ersten 80 Seiten und ihr könnt nicht mehr aufhören es zu lesen. Vorallem aber finde ich toll, wie ich schon oben gesagt habe, dass die InuYasha Mangas noch mit einbezogen werden.
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am 3. März 2012
Rose Drayton hat es nicht leicht. Zusammen mit ihren beiden jüngeren Brüdern lebt sie im Edge, einem Zwischenreich zwischen der magischen Welt Weird, und der ganz normalen Welt. Ihre Mutter ist tot, ihr Vater schon vor vielen Jahren auf eine seiner Abenteuerreisen verschwunden und seitdem kümmert sich Rose alleine um ihre Geschwister. Die meisten Bewohner im Edge haben schwache magische Kräfte und so verwundert es alle als Rose plötzlich blendend weiße Blitze schleudert. Etwas, das nur die Adligen des Weirds können sollten. Danach war ihr Leben ein Jahr lang die Hölle. Blaublütige und Diener aus dem Weird versuchten sie für sich zu gewinnen um sie als Mätresse in das magische Land zu holen und sie an den Meistbietenden zu verkaufen. Alte Freunde wandten sich gegen sie und versuchten sie zu entführen. Rose hat dank ihres Vaters und dieser Ereignisse schnell gelernt niemanden zu vertrauten und sich zu wehren.

Es ist also kein Wunder das sie alles andere als begeistert ist als Declan, eindeutig ein Blaublütiger, plötzlich vor ihrem Grundstück steht. Da er sehr mächtig ist und ihre Wehrsteine wahrscheinlich einfach wegpusten könnte, bleibt ihr nichts anderes übrig als auf seinen Deal einzugehen: Besteht er drei von ihr gestellte Prüfungen innerhalb von zwei Wochen, gehört sie von da am ihm und muss mit ins Weird kommen. Versagt er jedoch, muss er Rose und ihre Familie in Ruhe lassen. Natürlich ist diese fest entschlossen zu gewinnen, doch die Geschehnisse überschlagen sich und plötzlich stehen nicht mehr die Prüfungen im Vordergrund, sondern die Bluthunde und ihr Meister der droht alles Leben im Edge zu vernichten. Declan und Rose schließen sich zusammen um dieser Bedrohung zu begegnen und dabei stellt diese fest das Declan durchaus nicht so schlecht ist wie sie dachte...

Ich bin begeistert von diesem Buch. Schon die Stadt der Finsternis Reihe von Ilona Andrews hat mir gefallen und es freut mich das es auch bei dieser Reihe so ist. Die Idee mit einer magischen Welt die parallel zu unserer verläuft ist nicht neu, die Sache mit dem Zwischenreich ist mir so aber bisher noch nicht begegnet. Rose ist ein sehr symphatischer Charakter, ebenso wie ihre beiden Brüder George und Jack. Die drei müssen sich alleine durchschlagen und sind daher eine feste Einheit. Als Declan auftaucht und ihnen klar wird weshalb er gekommen ist, sind sie alles andere als begeistert. Allerdings gelingt es dem Blaublütigen ziemlich schnell die Jungs für sich zu gewinnen und auch Rose ist ihm gegenüber nicht abgeneigt.

Die Bedrohung durch die Bluthunde und ihren Meister ist immer präsent. Oftmals entkommen Rose, Jack und George ihnen nur knapp und Declan scheint der einzige zu sein der sie beschützen kann. Irgendwann wird klar das es hier um mehr geht und das Declan nicht nur gekommen ist um Rose für sich zu gewinnen. Schließlich ist da auch noch der Gestaltwandler William, der sozusagen Declans bester Freund ist und in der ganzen Sache mittendrin steckt.

"Magische Begegnung" ist spannend und absolut mitreißend. Ilona Andrews Schreibstil ist farbenfroh und sehr detaillreich. Sie bringt die Gefühle ihrer Charaktere sehr gut rüber und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe. Die Romanze zwischen Declan und Rose ist sehr durchwachsen und daher nie langweilig. Bis zum Ende zittert der Leser mit ob es mit den beiden etwas wird oder nicht, lange nachdem klar ist das die beiden sich lieben.

Fazit:
Ein absolut gelungener Anfangsband für Ilona Andrews neue Land der Schatten Reihe. Mit einer interessanten Welt, symphatischen Charakteren und ihrem detaillreichen Schreibstil schafft es die Autorin den Leser vollkommen mitzureißen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band und damit Wiliams Geschichte.
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am 27. Februar 2012
Rose Drayton lebt zusammen mit ihren beiden kleinen Brüdern George und Jack im sogenannten Edge. Das Edge ist eine Zwischenwelt zwischen dem "Broken" (also unserer Welt) und dem "Weird" (einer magischen, magiepulsierenden Parallelwelt). Die Familie ist eher arm, doch Rose unternimmt alles, dass es ihre Brüder einmal besser haben als sie.
Die junge Frau hat zudem noch eine ganz besondere Gabe: Sie kann weiße Blitze schleudern. Die Edger können zwar Magie wirken, aber keine so gebündelte, dass die Energie weiß wird. Durch diese Gabe wurde Rose in ihrer Vergangenheit zum Ziel zwielichtiger Menschen, die sie verkaufen und als "Zuchtstute" benutzen wollten. Doch Rose ist ein tougher Charakter, der sich zu wehren weiß.
Eines Tages taucht ein mysteriöser Mann auf, den Rose beinahe umfährt. Er entpuppt sich als ein Adliger aus dem Weird und Rose denkt nur an eines: Er will sie zur Frau nehmen, bzw. als Attraktion mit ins Weird. Doch es steckt noch mehr dahinter, denn plötzlich tauchen seltsame, hässliche Gestalten auf, die die Bewohner des Edge angreifen. Der mysteriöse Declan scheint mehr zu wissen...

Der erste Band der Land der Schatten Reihe.
Ich muss sagen, dass die ersten Seiten schon ziemlich hart und ein bisschen eklig anfangen. Im ersten Moment war ich davon etwas irritiert, aber schlecht fand ich es nicht. Magische Begegnung bleibt auf seine Weise derb, aber sanftere Gemüter sollten sich nicht vom ersten Kapitel abschrecken lassen.
Was mich gleich erst einmal zu den Charakteren bringt. Rose ist tough, hart, wild und doch irgendwie gutmütig und sanft. Sie zieht ihre beiden kleinen Brüder mit einer Hingebung und Liebe allein groß, die wirklich außerordentlich ist. Natürlich hat auch Rose ihre Macken, aber gerade die machen sie noch liebenswerter. Sie steht in diesem Band lange unter Spannung - so sehr, dass man es fast selbst am eigenen Leib fühlen kann. Doch nach und nach wird auch sie weicher und gewinnt mehr und mehr Vertrauen. Diese Wendung fand ich nicht ganz so fließend, aber insgesamt passt es.
Die anderen Protagonisten: Toll! Wer wünscht sich nicht einen kleinen Unruhestifter wie Jack oder einen sanftmütigen ruhigen Bruder wie George, der ein Herz endlos wie das All hat. Die beiden haben mich sehr berührt, wie klug sie sind und wie sie mit der Situation umgehen. Sie wirken reif für ihr Alter (ich glaube acht und zehn) und trotzdem noch wie Kinder. Normalerweise wäre das als Charakterzug für Kinder etwas unpassend, aber wenn man sich ihre Lebensumstände und ihre Vergangenheit ansieht, dann ist es durchaus nachzuvollziehen. Declan konnte ich lange nicht wirklich einschätzen. Da hat wohl Roses Misstrauen auf mich abgefärbt. Er war mir nicht unsympathisch, aber undurchsichtig. Es gab Momente, da konnte ich mich über ihn wirklich amüsieren. Er ist keineswegs perfekt, aber ein guter Held und passender Gegenpart zu Rose.
Der Widersacher, der erst etwas später auftaucht, ist ebenfalls sehr grotesk. Einerseits der typische Bösewicht, andererseits vermute ich, dass noch mehr hinter ihm steckt.
Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend. Wer sich auf große Liebesbekundungen und eine tragische Love-Story freut, der wird hier eher enttäuscht sein. Natürlich funkt es, aber im Vordergrund steht die Geschichte: Das Edge wird von mysteriösen Gestalten angegriffen. Wer steckt dahinter? Wie kann man die Bedrohung bekämpfen? Was macht ein Adliger aus dem Weird im Edge?
Nach und nach werden die wichtigsten Fragen gelöst. Das Ende ist soweit abgeschlossen, aber bietet trotzdem einen soliden Grundstein für weitere Bände.
Hauptsächlich wird die Geschichte aus Roses Sicht erzählt, in der dritten Person. Dadurch ist sie dem Leser sehr nah. Man kann wunderbar mit ihr mitfühlen und auch der Schreibstil, bilde ich mir ein, ist genauso tough und ein bisschen derb wie sie. Ab und an wird auch noch aus anderer Sicht erzählt, z. B. aus Jacks oder Georges Sicht. Den Schreibstil fand ich insgesamt packend, passend und unglaublich flüssig. Die Seiten flogen nur so dahin, was bestimmt auch an der Geschichte selbst lag.

Kurz: Es war einfach pures Vergnügen, Spannung und Mitfühlen Rose durch den Anfang ihrer Geschichte zu begleiten! Es gibt ein paar romantische Szenen, die aber rar gesäht sind. Im Vordergrund steht eine packende, magische Fantasy-Story, die man alles andere als 0-8-15 nennen kann. Einfach toll!
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am 6. April 2011
Rose Drayton lebt zusammen mit ihren Brüdern Jack und Georgie in der Welt Edge.
Hier haben alle Menschen eine Gabe, doch Rose hat eine ganz besondere, denn sie kann weiße Blitze erzeugen, die eigentlich nur den Adeligen vorbehalten ist.
Durch diese Gabe muss sie jedoch auch Schattenseiten erleben, denn besonders Männer zieht sie dadurch in ihren Bann. Diese sind jedoch eher an ihrem Können als an ihrer Person interessiert, was sie immer wieder aufs neue frustriert.
Als sie dann auf den charismatischen Declan trifft, gerät ihre Welt ins wanken, denn obwohl sie ihn nicht leiden kann, wird sie doch magisch von ihm angezogen. Und dann kommt auch noch eine große Gefahr auf sie zu...

Ilona Andrews hat mit "Magische Begegnung" einen tollen Start einer neuen Serie hingelegt, die tolle Urban Fantasy bietet.

Ilona Andrews ist ein Synonym. Hinter dem Namen befindet sich das Ehepaar Ilona und Andrew Gordon.
Der Schreibstil ist dem Autorenduo sehr gut gelungen. Die Geschichte liest sich trotz der etwas zu kleinen Schriftart flüssig und leicht.

Eine kleine Schwäche im Schreibstil sind jedoch die vielen Wiederholungen. So wurde z.B. immer und immer wieder erwähnt, wie heiß Rose Declan findet. Daduch wirkt die Lovestory ein wenig zu aufgesetzt und zu gewollt.

Allerdings kann ich über die Charaktere nichts schlechtes sagen.
Vor allem Rose hat mir sehr gut gefallen.
Durch die Verantwortung ihren Brüdern gegenüber wurde sie viel zu schnell erwachsen und musste auf einiges verzichten. So muss sie jeden Cent dreimal umdrehen, bevor sie sich und ihren Brüdern etwas leisten kann. Ihre Vorsicht anderen gegenüber wird gut herübergebracht und ihre Gabe ist nicht immer nur ein Segen, was dem Leser sehr gut aufgezeigt wird.
Ihre Ängste und ihre Entschlossenheit werden gut und glaubwürdig dargestellt und man schließt sie sehr schnell ins Herz und fiebert mit ihr mit.

Aber auch Declan hat mir gut gefallen. Zwar konnte ich ihn lange nicht einschätzen und fand ihn stellenweise zu aufgesetzt, allerdings konnte er mich im Laufe der Geschichte immer mehr von sich überzeugen.

Die Idee mit den drei Welten, die alle sehr nah aneinander geknüpft sind, konnte mich ebenfalls überzeugen. Jede Welt hat ihre ganz eigenen Reize und Gefahren.

Die Covergestaltung ist wunderschön. Die Farben und die Schriftart passen perfekt zueinander und geben ein schönes Ganzes ab, dass ein Hingucker in jedem Bücherregal ist. Vor allem die leichten Vereisungen haben mir gut gefallen, die ebenfalls im Inneren zu finden sind. Auch der Klappentext ist gut formuliert und verspricht einiges.

Mit dem ersten Band der "Land der Schatten"-Reihe hat man einen tollen Auftakt geschaffen, der Lust auf mehr macht und mich magisch in seinen Bann ziehen konnte. Ich kann den 2. Teil kaum abwarten!
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am 28. Juli 2011
Ich habe die Stadt der Finsternis Reihe von Ilona Andrews gern gelesen, aufgrund der außergewöhnlichen Handlungsorte und noch ungewöhnlicheren Helden. In dem neuen Buch findet man im Ansatz durchaus auch gute Orte und außergewöhnliche Menschen - aber - die Betonung ist deutlich auf die Liebesgeschichte fokussiert und diese gefällt mir nicht sehr gut. Mal ehrlich - groß, lange Haare, breitschultrig, schmalhüftig, gekleidet in enge Hosen und hohe Stiefel? Diese Beschreibung habe ich gefühlte 2000 x gelesen und davon wirds auch nicht besser!! Dazu natürlich von Herzen gut, ein super Kämpfer und obendrein noch - jawoll - ein Adliger der magischen Reiche. Das ist einfach schlecht, nichts für ungut. Die Autoren bemühen sich redlich, aus Rose eine halbwegs emanzipierte junge Frau zu machen, aber im Grunde wartet sie nur auf den Helden und Retter. Fazit ist also - die magische Welt durchaus schön gestaltet - die Liebesgeschichte - überflüssig und leider völlig 08-15! Ich gebe dem Buch trotzdem drei Sterne, weil
ich es durchaus gerne gelesen auch wenn ich die zu schmalzigen Stellen übersprungen habe. Ich bin mir nicht sicher ob ich den nächsten Band kaufen werde, eher nicht!
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am 14. März 2014
Nachdem mir die Reihe "Stadt der Finsternis" sehr gut gefallen hat, wollte ich nun die 2. Reihe des Autorenpaares testen. Leider konnte mich "Land der Schatten" nicht überzeugen. Ich empfand es als einen blasser Abklatsch der anderen Reihe. Speziell in der Beziehung zwischen Rose und Declan hat es bei weitem nicht so schön geknistert wie zwischen Kate und Curran. Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, fand ich nicht so spannend.

Trotzdem: Das Buch hat mich gut unterhalten, deshalb 3 Sterne. Ich werde die Reihe aber nicht weiterverfolgen.
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am 27. Februar 2011
Es gibt zwei Parallelwelten: das Broken (unsere Wirklichkeit) und das Weird - eine Welt die voller Magie und mittelalterlicher hierarchischer Strukturen strotz. Beide Welten überschneiden sich an einigen Stellen und bilden dort das Edge. Dort lebt Rose, die kraftvolle Blitze schleudern kann, mit ihren beiden jüngeren Brüdern George und Jack, einem Nekromanten und einem Lykanthropen. Als eines Tages Declan, ein Adliger aus dem Weird, vor ihrer ärmlichen Haustür steht, ist für Rose schnell klar: er ist wieder mal einer, der sie als Gebährmaschine ins Weird verschleppen will. Angsteinflößende hundeartige Biester beginnen die Bewohner des Edge anzugreifen und Rose muss sich eingestehen auf die Hilfe des gutaussehenden Declans angewiesen zu sein.

Positiv hervorzuheben aus Ilona Andrews "Land der Schatten - Magische Begegnungen" ist das originelle Setting und die Idee der magischen Parallelwelten, was eine Erfrischung auf dem Urban Fantasy Markt hätte darstellen können.
Anfangs lesen sich die Beschreibungen der Welt voller Kuriositäten und magischer Geschöpfe auch noch sehr flüssig, doch nach den ersten 100 Seiten beginnt sich der Wurm einzuschleichen. Die Handlung scheint zu stagnieren. Beschreibungen von Waffen, Kampftechniken, magischen Ritualen und Bestienangriffen übernehmen die Oberhand. Auch die Beschreibungen des Waldes waren einfach nur mühsam und konnten in meinem Kopf einfach kein Bild entstehen lassen, sodass ich diese Passagen einfach nur quer gelesen habe. Der Schreibstil, mit dem das Buch verfasst wurde, ist in sich unstimmig, was wohl daran liegen mag, dass sich hinter dem Pseudonym Ilona Andrews ein Autorenehepaar verbirgt. Ob es an der Übersetzung oder an der Unzulänglichkeit der Autoren liegt, weiß ich nicht, aber einige Formulierungen sind unpassend und verwirren (z.b. sie küsste seine Kinnbacken !!!), genauso wie einige Dialoge, die einfach nicht zusammen passen wollen.
Abstoßend zu lesen, war das mehrmalige Erwähnen des Schweißgeruchs des Protagonisten. Was wohl männlich und besonders kriegerisch erscheinen sollte, war in den wenigen Situationen, in denen Rose und Declan allein waren, eher unpassend. Das Verhältnis der beiden zueinander ist eher unglaubwürdig und untypisch für ein Buch des LYX-Verlages. Sie mag ihn nicht, fühlt sich jedoch angezogen von ihm. Er mag sie abrupt aus unerfindlichen Gründen, will sie unbedingt ins Bett kriegen. Das höchste der Gefühle waren zwei drei Küsse bis es dann endlich auf Seite 351 zum Showdown zwischen beiden kommt, der nach einer Seite auch schon wieder abgehandelt wurde und dann nie wieder auftaucht. Und auf einmal ist es die ganz große Liebe.
Rose Charaktergestaltung fand ich anfangs sehr überzeugend, wie sie sich um ihre beiden Brüder sorgt und unbedingt Geld in einem elenden Putzjob verdienen muss, um zu überleben. Doch erhält man während des ganzen Buches kein Bild wie sie eigentlich aussieht. Declan war eher ein Held ohne Kanten, dem zwar edle Motive zugesprochen werden und die auch ausführlich beschrieben sind, doch machen diese ihn nicht wirklich lebendig. Rose Großmutter, die meint sich ständig einmischen zu müssen, ist einfach nur nervig und trägt keinen sonderlich großen Anteil an der Entwicklung der Handlung. Der eigentliche Bösewicht der Geschichte taucht vielleicht dreimal auf, versprüht kannibalisches Verlangen und verschwindet dann wieder minderbedrohlich. Die beiden Brüder gewinnt man im Laufe der Handlung schnell lieb und sind ein kleiner Lichtblick. Der ansatzweise interessante Charakter des William wird anfangs kurz eingeführt (ihm ist der Folgeband "Spiegeljagd" gewidmet, welcher im Juni erscheinen wird) und spielt im stärker werdenden Schluss des Buches wieder eine größere Rolle. Doch so schnell wie er zurück kam, verschwand er auch sang- und klanglos wieder.

Zusammenfassend zu sagen ist, dass das Buch keinen überzeugenden Höhepunkt hat und jegliche Spannung von ernüchternden Beschreibungen erdrückt wird. Nach gutem Anfang schwachen Mittelteil und besserem Ende ist die Reise ins Land der Schatten für mich beendet. Ich persönlich kann gegenüber all den anderen positiven Rezensionen der zwar neuartigen Idee in der Umsetzung nicht viel Gutes abgewinnen. Nach langem hin und her werden es doch drei Sterne, weil ich bei weitem schon schlechtere Bücher gelesen habe. ML
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