Aus der Amazon.de-Redaktion
Kennt man eine Platte von Pennywise, kennt man alle, behaupten Spötter und haben damit gar nicht mal so unrecht. Denn ähnlich wie Bad Religion, The Offspring oder Blink 182, um einige der bekanntesten und populärsten Protagonisten der Drei-Akkorde-Fraktion zu nennen, haben sich die Punkrocker aus dem südlichen Kalifornien selber enge musikalische Ketten auferlegt, die man auch mit dem sarkastisch betitelten sechsten Album Land Of The Free partout nicht sprengen kann oder will. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass die Kapelle um den hünenhaften Gitarrero Fletcher Dragge auf ihrem neuen Album dreckiger, härter und flotter zu Werke geht, als ihre eben erwähnten, stark vom Pop beeinflussten Kollegen. Mächtig eingängig und oberfett produziert sind Mitgrölnummern wie "The World", "F**k Authority", "It's Up To You" oder "Divine Intervention" natürlich alle Mal und darüber hinaus auch noch Garanten für gute Laune. Da lässt es sich doch locker verschmerzen, dass sich der Grundsound von Pennywise innerhalb der letzten Dekade allenfalls um Nuancen verändert hat. Punkrock made in California still rules, oder seid ihr etwa anderer Meinung? --Buffo Schnädelbach
INTRO
Wenn ihr wissen wollt, was die Bouncing Souls im letzten Sommer getan haben, erzählen sie es euch gerne auf How I Spent My Summer Vacation. Da war einiges los. Große Liebe, große Trennungen, große Punkrockplatten, große Freundschaften und vor allem großartiges Wetter. Das verpacken die Bouncing Souls in einen Haufen perfekte Sommerohrwürmer wie Manthem, That Song und True Believers (etc.), die ab und zu übrigens verblüffend nach H2O klingen. Mit jeder Menge aa-aa-aahs und oo-oo-oohs zum Mitsingen, versteht sich. Diesen Frühsommer waren die Bouncing Souls auch schwer beschäftigt, und zwar mit der Deconstruction-Tour. Mit dabei waren unter anderem Catch 22, die Beatsteaks, Avail, Sick Of it All und, als Headliner, Pennywise. Mit About Time und Full Circle, Alben Nr. 5 und 6, sind Pennywise richtig groß geworden. Mit einem Sound exakt zwischen alten Bad Religion und Offspring kein Wunder, und den Hit Bro Hymn kennt mittlerweile wohl jeder auf diesem Planeten. Der Hit und Tanzflächenfüller auf Land Of The Free ist wohl Fuck Authority, und nicht nur bei diesem Song geben sich Pennywise ungewohnt politisch, eine sympathische Entwicklung. Es gibt sogar einen W.T.O. Fight Song, der sich auf die erfolgreichen Demonstrationen anlässlich der World-Trade-Organisation-Konferenz 1999 in Seattle bezieht - das war von Pennywise nicht unbedingt zu erwarten gewesen.
Ingo Rieser / Intro - Musik & so
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LAND OF THE FREE