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Land, Land: Erinnerungen
 
 
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Land, Land: Erinnerungen [Taschenbuch]

Sándor Márai , Hans Skirecki
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2., Aufl. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492231845
  • ISBN-13: 978-3492231848
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,1 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 572.036 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein Tatsachenbericht aus einem besetzten Land, Abrechnung mit einer menschenmordenden Ideologie, philosophische Selbstverständigung und bewahrende Grabkammer all der Freunde, die in den nächsten Monaten von der Geschichte ausgelöscht werden: das Ganze eine Art Reiseführer durch ein Inferno, in dem sich das Unglück in immer engeren Kreisen um die Kriegsüberlebenden zusammenzieht.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kurzbeschreibung

Im fernen Exil hat Sándor Márai aufgeschrieben, was er zuletzt in seiner Heimat Ungarn erlebte – von der deutschen Besetzung Ungarns 1944 bis zu seiner Abreise ins lebenslängliche Exil 1948. Das bewegende Zeugnis eines bedeutenden europäischen Literaten. – »Ein Tatsachenbericht aus einem besetzten Land, Abrechnung mit einer menschenmordenden Ideologie, philosophische Selbstverständigung und bewahrende Grabkammer all der Freunde, die in den nächsten Monaten von der Geschichte ausgelöscht werden: das Ganze eine Art Reiseführer durch ein Inferno, in dem sich das Unglück in immer engeren Kreisen um die Kriegsüberlebenden zusammenzieht.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragende Analyse 20. Februar 2004
"Die Russen kommen!" Bücher über die letzten Tage des 2. Weltkriegs gibt es viele. Aber ich kenne keines das so ausführlich und genau die einrückenden Fremden, die russischen Soldaten beobachtet und ihre Verhaltensmuster analysiert. Márai, der erklärte Antikommunist, benmüht sich um einen unvoreingenommen und verständnisvollen Blick auf die Menschen hinter dem System und um kulturhistorische, soziologische Erklärungsversuche. Und das gelingt. Man erkennt: Márai war nicht nur ein Schriftsteller, er war er ein humanistisch gebildeter und philosophisch belesener Mensch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In "Land, Land" beschreibt Sandor Marai aus dem amerikanischen Exil seine letzen Jahre in Ungarn, die vom kommunistischen Terror und grosser Ungewissheit über die Zukunft geprägt sind.
Er beschreibt beklemmend das Gefühl, Ungar zu sein, und, ob der einzigartigen Sprache, die besondere Verantwortung als Schriftsteller "seinem" Volk gegenüber. Die Wunden, die die russische Herrschaft in seiner Seele hinterlassen hat, der Hass, den Marai gegenüber "den Kommunsiten" aufgebaut hat, sind, nach der Lektüre diese Buches gut nachvollziehbar und auch die Heimatlosigkeit und die zwiespältige Beziehung zu Ungarn, die Marai immer wieder beschreit, lassen sich hiernach gut Verstehen.
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in "Land, Land" berichtet Sandor Marai aus dem amerikanischen Exil über seine letzen Jahre in Ungarn. Diese Jahre, vom Krieg und dem sich im Aufbau befindenden Kommunismus geprägt, werden hier in all ihrer Schrecklichkeit und Tristheit dargelegt, ohne dramatisiert zu wirken. Marai berichtet meist sachlich und versucht, objektiv zu sein, nicht zu verurteilen, was ihm des öfteren misslingt. Es wird druchaus klar, dass hier ein Vertriebener über seine Vertreiber schreibt.
Auch macht der Autor das "Identitätsproblem" der Ungarn deutlich, er macht klar, was es heisst, Ungar zu sein, mit all dem was dazugehört-eine einsame Sprache, die Lage in Osteuropa- schlicht und einfach Einsamkeit auf dem europäischen Kontinent und auch sonst auf der Welt. Über seine Gefühle als Schriftsteller erfährt man ausserdem sehr viel, er berichtet über sein Schaffen, seine Einflüsse, seine Krisen.
Insgesamt ist "Land, Land" ein sehr persönliches Buch, das zumindest anfangs versucht, poitisch objektiv zu bleiben und auf jeden fall, auch mit einem historischen Aspekt, äusserst lesenswert ist.
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