Der Soundtrack zu "The Land Before Time" von James Horner zählt auf jeden Fall zu meinen persönlichen Favoriten. Zwar sind auf jedem Soundtrack von James Horner immer wieder die gleichen Elemente zu hören, wozu vor allem der The King's College Choir zählt, aber gerade das macht jeden seiner Soundtracks zu einem Genuss.
Zwar enthält diese Platte nur sieben Musiktitel, aber das muss längst nichts heißen, weil allein diese eine Laufzeit von einer knappen Stunde ergeben. Dies ist gleichzeitig aber auch ein kleiner Kritikpunkt, denn manche Titel werden etwas zu sehr in die Länge gezogen; die Filmmusik wird so auf möglichst wenige Titel komprimiert. Vor allem den Musiktitel "Sharptooth and the Earthquake" hätte man durchaus in der Mitte teilen können, da der Name dem Stück erst nach ungefähr sechs Minuten gerecht wird. Aber wie gesagt, das ist nur ein kleiner Kritikpunkt und fällt am Ende nicht so sehr ins Gewicht. Man möchte irgendwie nicht, dass dieser Soundtrack irgendwann endet. Auch wenn das Hauptthema und andere Melodien hier sehr oft wiederholt werden, man könnte gerade diese stundenlang so weiterhören.
Die Musik des Albums ist primär traurig, sekundär amüsant und sogar sehr entspannend. Hinzu kommt der überragende Titelsong "If We Hold On Together", der von Diana Ross gesungen wird, und fertig ist ein wunderbarer Soundtrack.
Was ich schade finde, ist die Tatsache, dass diese Komposition aufgrund der vielen anderen Soundtracks von James Horner und der dadurch ausgelösten Euphorie fast schon untergegangen ist. Heutzutage wird dieses Meisterwerk viel zu unterschätzt, dabei bin ich der Meinung, dass man es nach wie vor in einem Atemzug mit "Troja", "Casper", "Titanic" oder "Braveheart" nennen sollte.