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Land der Bäume
 
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Land der Bäume [Gebundene Ausgabe]

Alistair MacLeod , Brigitte Jakobeit
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 286 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1.Aufl. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 310048813X
  • ISBN-13: 978-3100488138
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.599 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alistair MacLeod
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Land der Bäume, das ist jener fruchtbare Landstrich in Kanada, in dem die Äpfel- und Birnbäume am Highway 3 kilometerweit in der untergehenden Herbstsonne glänzen. Es ist das Land, in das der Urururgroßvater des Ich-Erzählers 1779 aus den schottischen Highlands kam, um auf Cape Breton sein Glück zu suchen.

. 200 Jahre später reist der Ich-Erzähler aus Land der Bäume durch den Südosten Ontarios und sammelt die Geschichten der Emigranten und eigenen Verwandten von den Rändern der "goldgelben Straße" wie Früchte auf. Gekonnt reiht Alistair MacLeod diese leisen Geschichten zu einer melancholischen Melodie aneinander -- ähnlich jenem "Klagelied für Cape Breton", das der Held des Romans im milden Schein der herbstlichen Septembersonne einmal singen hört: "Mein Herz sehnt sich hin, wo ich einst war". Es ist, als "gäbe es keinen Bruch" zwischen den einzelnen Episoden im Roman, "und obwohl der Inhalt ein anderer ist, fallen mir Strophen und Refrain mühelos ein". So entsteht eine "Reise zu den Toten", wie es gegen Ende des Buches heißt -- aber geschildert mit der sprachlichen Präzision und Lebendigkeit eines ganz großen Erzählers.

Alistair MacLeod, selbst auf Cape Breton groß geworden, sei "der größte zu entdeckende Schriftsteller unserer Zeit", konstatierte vor kurzem Michael Ondaatje, und da ist ihm unumwunden zuzustimmen. "Wir sind bessere Menschen, wenn uns jemand liebt", lautet die einfache, aber zwingend logische Quintessenz von Land der Bäume. Und man möchte ergänzend hinzufügen, dass wir glücklichere Leser sind, weil es solche Bücher gibt. --Thomas Köster

Kurzbeschreibung

"Land der Bäume "ist der Roman einer Landschaft: des rauen Kap Breton an der kanadischen Atlantikküste. In dieser kargen Wildnis leben Menschen - sie werden Leuchtturmwärter, Minenarbeiter am Rand des Polarkreises oder ziehen mit ein wenig Glück in die Stadt. Doch für sie alle bleibt das Kap das wahre Zuhause. Ihren verschlungenen Lebenspfaden und packenden Erzählungen folgt Alistair MacLeod. Mit Fabulierlust und Humor, einem Ohr für Gefühle und einem Auge für die kleinen Dinge, in denen Gott die Welt gerade sein lässt, gelingt ihm ein bestechender Roman, der die einfache Antwort weiß auf die Frage, was Familien zusammenhält: Geschichten. »Alistair MacLeod ist der größte zu entdeckende Schriftsteller unserer Zeit.« (Michael Ondaatje)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
McLeod beschreibt in dem Buch die Geschichte eines schottischen Clans, deren Ahn Ende des 18. Jahrhunderts mit 12 Kindern und einer Hündin an die Ostküste Kanadas, nach Cape Breton, auswandert. Der Clan ist auch weiterhin ziemlich fruchtbar, verzweigt sich, einige Familienangehörige ziehen weg, manche der Nachkommen treffen sich später wieder, mehr oder weniger zufällig. Wegen der starken Familienähnlichkeit scheint gegenseitiges Erkennen auch nach Generationen kein Problem zu sein. Ein zusätzliches Bindeglied ist die bis heute lebendige, gemeinsam benutzte gälische Sprache, die auch vom sonst üblichen Englisch bzw. Französisch abgrenzt.

Viele aus dem Clan haben ein schweres, entbehrungsreiches Leben. Tragische Unglücke geschehen, doch der Familienzusammenhalt macht den Zurückbleibenden das Weiterleben möglich. Im Klappentext steht der Ausdruck vom "gelungenen Leben", den ich im Zusammenhang mit den im Buch beschriebenen Personen, auch wenn sie nicht alt werden, sehr treffend finde.

Der Autor schildert das Verbundensein dieser Menschen untereinander und mit der Erde (der schottischen und der kanadischen), auf der sie leben. Der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf den Erlebnissen von McLeods Generation selbst. Er ist in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts geboren und laut Information des Verlages selbst in einem großen Familienverband auf Cape Breton aufgewachsen. Vermutlich ist einiges von dem, was er schreibt, autobiographisch (?). Jedenfalls ist es ihm gelungen, ein ganz wunderbares Buch daraus zu machen. Ruhige, sehr genau beobachtende Schilderungen des Landes, des Wetters, des Arbeitsumfeldes (viele aus seiner Generation arbeiten unter Tage) setzen einen, wie ich finde, absolut angenehmen Kontrapunkt zum heutigen Durchschnittsleben eines Mitteleuropäers. Die Lebensbereiche Arbeit-Familie-Land-Familiengeschichte sind untrennbar miteinander verknüpft und in dem Buch wird klar, dass das über viele Generationen hinweg eine pure Notwendigkeit oder sogar quasi ein Naturgesetz war. Das alles beschreibt er meiner Meinung nach fast ohne Kitsch. An wenigen Stellen gegen Ende des Buches dachte ich "Oh, gerade fängt er an, ein bisschen dick aufzutragen". Das sei ihm aber zugestanden. Mein Fazit: Ich bin beeindruckt und war stellenweise sehr ergriffen von dem Buch. Ein Leseerlebnis, das Spuren hinterlassen hat.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine wundervolles Buch... 26. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ích habe das Buch zwar in Englisch gelesen aber nachdem ich vorhergehende Rezension gesehen habe, konnte ich nicht umhin, auch für die Deutsche Ausgabe eine Rezension zu schreiben. Ich fand das Buch einfach wunderbar. Es ist die Geschichte von einfachen Leuten, von guten und schlechten Zeiten, von Verbundenheit, Liebe, von Leben und Tod... Das alles hat Alistair McLeod in eine wunderbare Geschichte gepackt und bringt uns das in einem poetischen Sprachstil näher, der das Herz anrührt. Dies ist seit langem wieder einmal ein Buch, dass man einfach im Regal haben muss und es ist eines der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe - und dabei lese ich nicht wenig! Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch mehr von diesem Author zu lesen bekommen. Nun genug der Worte - meine Empfehlung: unbedingt kaufen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungene Übersetzung 17. Oktober 2002
Von Callie
Format:Gebundene Ausgabe
Auch ich habe dieses Buch zuerst auf englisch gelesen - auf Empfehlung vieler canadischer Freunde aus Nova Scotia, für die dieses Buch eine Art "Bibel" ist. Alistair MacLeod schafft es, in einer wunderbar einfühlsamen Sprache genau das Gefühl rüberzubringen, dass die schottischstämmigen Einwohner von Cape Breton Island noch heute verfolgt - die Verbundenheit zum Land ihrer Ahnen, die gälische Sprache und Familientradition. Der Roman um die Mitglieder des Clan MacDonald, der Weg der Brüder über Gelegenheitsarbeiten und Fischer zu Bergarbeitern ist die Geschichte vieler Einwohner Cape Bretons. Wahrscheinlich ist dieser Roman genau aus diesem Grund so bewegend - die Erzählungen und Geschichten seiner Familie und Freunde scheinen MacLeod dazu beflügelt zu haben, einen unvergesslichen Roman zu schreiben. Der Leser sollte allerding Interssse an der Geschichte der Auswanderer haben, sonst fehlt wahrscheinlich das Interesse, dieses Buch zu Ende zu lesen - auch wenn es sich wirklich lohnt!!
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