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Lakota Stories
 
 
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Lakota Stories [Taschenbuch]

Sabine Claus
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein gut geschriebenes Buch, das sehr nachdenklich macht. Die ergreifenden und vor allem wahren Geschichten und Einzelschiksale erschüttern. Das Buch räumt gnadenlos auf mit Vorurteilen und verklärtem Indianerglaube. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch zu denjenigen gehöre, die gerne noch an die naturverbundenen Indianer glaubt, obwohl ich schon so einige Dokumentationen gesehen habe, die mit diesem verklärten Ansehen der Indianer - leider - gründlich aufräumen. Dieses Buch holt einen endgültig auf den Boden der tatsache zurück und zwar nicht wegen der Bilder - diese kann eine Filmdokumentation natürlich viel eindrucksvoller liefern - sondern wegen dem schlichten Erzählstil. Gerade diese schlichte Einfachheit und Nüchternheit macht einem die Realität die dahinter steht umso eindringlicher. Und genau diese Realität ist absolut erschreckend. Ich habe etwas gebraucht um dieses Buch zu lesen, da ich viele Stellen nochmals las. Es ist definitiv kein Buch um es mal 'kurz' zu lesen. Es macht nachdenklich und fordert den Leser. Trotzdem absolut empfehlenswert. Ein wirklich gutes Buch für alle, die mehr wissen wollen und vor allem hinter die Kulissen blicken wollen. (Sylvia Schubert für Lbib.de)

Kurzbeschreibung

Wer von uns hat früher nicht Indianer und Cowboy gespielt, an heimlichen Lagerfeuern imaginäre Friedenspfeifen geraucht und mit den Widrigkeiten selbstgebastelter Bogen und Pfeile gekämpft? Inzwischen sind wir groß geworden, doch die Bilder vom Wilden Westen, den gemeinen weißen Banditen und edlen Rothäuten sind selten mitgewachsen. Oft sind sie noch genauso unreal wie in unserer Kindheit.

„Lakota Stories“ erzählt, wie das wirkliche Leben auf einer Reservation der Sioux-Indianer im Herzen der USA aussieht. Die ganz persönlichen Erlebnisse einer Deutschen verbinden sich mit Interviews verschiedener Stammesmitglieder, zum Beispiel mit einem Nachfahren Sitting Bulls. Themen wie die zahlreichen Probleme, vor denen die Indianer heute stehen, Geschichte, Politik und Traditionen nehmen den Leser mit auf eine Reise, die von der Vergangenheit der Lakota bis in ihre Gegenwart führt und dabei so manches hartnäckige Klischee gerade rückt.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist ein "Muss" für all jene, die sich für die Native Americans interessieren und nicht die Möglichkeit haben, sich vor Ort von dem Elend und den größtenteils unmenschlichen Zuständen auf den Reservationen zu überzeugen,wo die einst stolzen Indianervölker Nordamerikas entmündigt und seitens des Staates ruhiggestellt vor sich hin vegetieren.
Das Buch macht deutlich, dass die Lakota das Trauma des Völkermordes, den die Weißen einst an ihrem und vielen anderen Indianervölkern begingen, bis heute nicht überwunden haben. Dem interessierten Besucher einer Lakota Reservation drängt sich angesichts der Lebens-und Gesundheitsbedingen unwillkürlich der Gedanke auf, dass der Genozid bis heute weiter geht.
Ich habe es mit eigenen Augen gesehen und kann bestätigen, dass die Autorin die ungeschminkte Wahrheit über die erbärmlichen Zustände auf den Lakota Reservationen schreibt, dass sie nichts dramatisiert und nichts beschönigt. Mit viel Liebe zu den Lakota, dem nötigen Sachverstand und einem Schuss Humor, schreibt sie über den täglichen Überlebenskampf eines Indianervolkes, von dem wir Europäer noch sehr viel lernen könnten, denn noch immer gibt es junge wie alte Lakota, die das Vermächtnis ihrer großen Führer wie Sitting Bull und Crazy Horse im Herzen tragen und die wie diese "edlen Krieger" in ihrem Denken und Handeln der weißen Zivilisation samt ihrem verlogenen Christentum weit voraus sind.
Es ist nicht nur das oft unbeschreibliche Elend, das sich für immer in unser Gedächtnis brennt, es ist auch, wie die Autorin richtig schreibt, die atemberaubende Weite der Prärie, die unberechenbare Natur und die tiefe Spiritualität der Indianer, die unsere europäische Seele so tief berührt,dass viele nach einer Reise ins Indianerland nicht mehr die selben sind wie zuvor.
Plötzlich erscheint einem das Leben in der westlich weißen Welt wie ein selbstzerstörerischer Kampf, in dem die edlen Werte der Menschheit der Gier nach materiellem Besitz geopfert werden und jene Spiritualität, die mit tiefer Demut vor der Natur einhergeht,längst von unserem Streben nach maximalem Profit besiegt worden ist.
Was bleibt sind Menschen mit leeren Seelen, die wie verirrte Kinder nach dem Sinn des Lebens suchen und sich dabei nur all zu oft auf unheilvolle Wege begeben.
Angesichts unserer allgemeinen Suche nach verlorenen Werten und dem eigentlichen Sinn des Lebens, sollte man dieses Buch jedem, vorallem unseren Jugendlichen empfehlen.
Darüberhinaus empfehle ich allen Eltern, ihre Kinder an die Indianerbücher von Lieselotte Welskopf-Henrich heranzuführen, weil die Romane dieser großen Erzählerin, allen voran die Pentologie "Die Söhne der Großen Bärin" für Kinder und Jugendliche nicht nur spannende Unterhaltung bieten sondern auch eine positive Vorbildwirkung vermitteln.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexandra
In diesem Buch wird die heutige Lebenssituation der Lakota (Sioux) Indianer in ihrem Reservat, in diesem Fall den Cheyenne River Reservation, dargestellt. Verschiedene Personen unterschiedlicher Altersgruppen, welche auf dem Reservat leben schildern eindrucksvoll ihre bisherigen Erfahrungen. So wird auch hier deutlich das die Lakota auch heute noch mit Armut, Alkoholismus, Drogen, Arbeitslosigkeit und Rassismus zu kämpfen haben. Allerdings möchte die Autorin nicht nur auf diese Zustände aufmerksam machen und aufrütteln. Sie beschreibt auch sehr intensiv mit welcher Warmherzigkeit die Menschen dort trotz allem "den Weißen" begegnen. Wie sie versuchen aus ihrer Situation das Beste zu machen und vor allem wie sie trotz alledem ihren Stolz nicht verloren haben. Ebenso ist ein Zeichen des Aufbruchs bzw der Hoffnung zu spüren. Man besinnt sich wieder auf die alten Traditionen und versucht diese auch an die nachfolgenden Generationen zu vermitteln. Was aber nicht bedeutet daß das Moderne völlig verurteilt wird. Der Autorin ist es hervorragend gelungen den Leser zu begeistern - man fühlt sich als wäre man selbst mitten im Geschehen. Kurzum ein wirklich gelungenes Buch, welches 1. sehr gefühlvoll die Lakota darstellt und 2. daß ach so "liberale" Amerika in einem etwas anderem Licht darstellt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Autorin berichtet über ihren persönlichen Einsatz auf einer Indianerreservation in South Dakota mit eingebundenen Interviews verschiedener Stammesmitglieder, ihren Lebensgeschichten, Problemen und Hoffnungen. Ein kritisch-aktueller wie auch einfühlsam-interessanter Bericht, der nicht nur informiert ...
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