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Lakota Moon
 
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Lakota Moon [Gebundene Ausgabe]

Antje Babendererde
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 279 Seiten
  • Verlag: Arena (März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340105368X
  • ISBN-13: 978-3401053684
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 13 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 539.498 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Antje Babendererde
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Antje Babendererdes neuer Jugendroman erzählt von scheinbar unüberwindlichen Konflikten - aber auch von der Weisheit der Indianer, von ihrer Naturverbundenheit, vom Zusammenhalt in der Familie und vom Umgang mit Abschieden und Veränderungen.

Über den Autor

Antje Babendererde, geboren 1963 in Jena, ist freie Autorin. Nach einer Töpferlehre war sie zunächst als Arbeitstherapeutin in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie tätig. Die Autorin hat ein spezielles Interesse an der Kultur der Indianer. In ihren Romanen verarbeitet sie Eindrücke und Erlebnisse, die sie während ihrer USA-Reisen in verschiedenen Reservaten gesammelt hat. Antje Babendererde wurde für ihren Jugendroman "Libellensommer" mit dem Erwin-Strittmatter-Sonderpreis und dem DeLiA für den besten deutschsprachiger Liebesroman ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Liebengrün in Thüringen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der 15jährige Oliver aus Thüringen muß sich im Reservat der Lakota-Indianer zurechtfinden. Denn seine Mutter hat einen waschechten Indianer geheiratet! Und nun wird Oliver mit all seinen Vorurteilen und Klischees über "Indianer" konfrontiert, hat Probleme mit seinem "Stiefbruder" und leidet unter der Trennung von seiner Freundin.Ein Buch, das die Probleme der Reservats-Indianer sehr realistisch schildert aber auch von deren Verbundenheit zur Natur erzählt. Äußerst gelungen finde ich die Entwicklung des pubertierenden Oliver. Ein sehr empfehlenswertes Buch, spannend und informativ.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Antje Babendererde beschreibt in ihrem Buch Lakota Moon das Leben des 15 jährigen Ollivers aus Deutschland. Seine Mutter möchte einen waschechten Lakota-Indianer heiraten und in ein Reservat ziehen und Olliver kann nichts dagegen tun. Er muss sein Zuhause, seine Freunde und am Schlimmsten: Nina, seine Freundin verlassen.

Die Autorin beschreibt die Gefühle des Jungen sehr gut, beschreibt, wie er langsam mit der Situation fertig wird und sich im Reservat einlebt.

Sehr spannend ist, wie sich die Beziehung zwischen ihm und seiner Cousine Tammy entwickelt. Sie hilft ihm, die Lakota besser zu verstehen und ist ihm eine gute Freundin. Doch nach und nach entwickelt sich mehr daraus, denn Olli weiß, Nina hat er schon längst verloren.

Olli muss auch mit seinem Stiefbruder auskommen. Ryan, ein griesgrämiger Bursche, der Olli nach seiner Ankunft fertig macht, wo er nur kann. Doch dann schickt Großvater Joe sie zusammen in die Badlands und es knüpft sich ein Band zwischen ihnen.

Diese Geschichte ist von einigen spannenden Zwischenfällen begleitet. So stirbt zum Beispiel Tammys behinderter Bruder und das Hanffeld von Ollis Vater wird von der Regierung abgeerntet. Er muss ins Gefängnis und über Olli droht erneut alles zusammenzustürzen.

Lakota Moon ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Da es aus Ollivers Sicht geschrieben ist, ist es auf jeden Fall auch für Jungs sehr ansprechend und auch bei diesem Jugendbuch von Antje Babendererde kann ich getrost sagen, dass auch sechzehnjährige daran große Freude haben!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fremdenhaß ist überall 23. November 2010
Von Patricia Twellmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Irgendwo ist jeder ein Ausländer. Diese Erfahrung muss Oliver, ein fünfzehnjähriger deutscher Schüler, machen, als seine Mutter einen Amerikaner indianischer Abstammung heiratet und sie nach Amerika ziehen. Genauer nach Dakota, in ein Indianerreservat, mit eigener Gesetzgebung, eigenen Gesetzen und einer eigenen Schule. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, wo es für Oliver richtig gut läuft, mit Nina, seiner Freundin - für ihn ist es die große Liebe. Erbarmungslos wie nur Eltern sein können, zwingt ihm seine Mutter ein völlig neues Leben auf, bei Indianern, die doch nur faulenzen, ihr Geld vertrinken und in Blechhütten wohnen. Haben sie dort überhaupt schon Strom und fließendes Wasser? Oliver ist verzweifelt, aber er hat keine Wahl. Angekommen in Amerika bewahrheiten sich nicht alle seine Vorurteile, sein neuer Stiefvater Rodney hat ein Blockhaus gebaut - mit Strom und fließendem Wasser, wenn es auch noch nicht ganz fertig ist. Oliver hat ein eigenes großes Zimmer mit eigenem Bad, was ihm sofort den geballten Ärger seines Stiefbruders Ryan einbringt, der sich von seinem Vater vernachlässigt fühlt und Oliver dieses auch deutlich spüren lässt.

Oliver prallt ungebremst auf eine Welt, in der er durch seine weiße Haut ein Außenseiter ist. Niemals wird er die Gefühle der Indianer verstehen lernen, die an ihrem Land und ihren Traditionen hängen. Abgelehnt zu werden nur aufgrund seiner Hautfarbe ist für Oliver ein völlig neues Gefühl, was ihm sein neues Leben auch nicht unbedingt schmackhafter macht. Leider sind die Reservatsbewohner auch nur ein kleiner Teil des Landes, die anderen sind "echte" Amerikaner, die den Indianern bis heute noch Steine in den Weg legen, wo es nur geht. Rodney baut Nutzhanf an, es soll die Zukunft des Reservates sein, wenn die Ernte gewinnbringend verkauft und verarbeitet wird. Die Drogenfahndung und das FBI sitzen ihm allerdings auf den Fersen, obwohl der Hanf nachweislich nicht die rauschmittelfördernden Ingredienzien enthält, wollen sie es nicht genehmigen. Rodney bewegt sich somit nur halb legal, was auch seine Mutter und Oliver in Schwierigkeiten bringen kann. Indianer werden bis heute immer noch nicht voll akzeptiert, sie werden gedemütigt und gemobbt, wo es nur eben geht. Kein Wunder, dass sie genauso andersherum reagieren, Oliver wird gequält, nur weil er weiß ist.

Mit Oliver hat Antje Babendererde einen starken und realistischen Charakter geschaffen. Unzufrieden mit seinem Los ergibt er sich zwar manchmal dem Selbstmitleid hin, erkennt aber auch genauso, dass er damit nichts ändert. Er bietet lieber dem Schicksal die Stirn und versucht sich damit zu arrangieren. In ihm ist immer noch die Hoffnung, in drei Jahren, wenn er volljährig ist, wieder nach Deutschland zu gehen. Wird Nina wohl so lange auf ihn warten können? Erschreckend realistisch schätzt Oliver seine Lage ein und seine Versuche, das Beste aus seiner Situation zu machen, lassen ihn sehr sympathisch wirken. Ihm zur Seite steht seine neue Stiefschwester Sadie, die mit Steven verheiratet ist und zwei niedliche kleine Kinder hat, die Oliver sofort vorbehaltlos akzeptieren und integrieren. Wobei man nicht so genau über die Altersbegrenzungen nachdenken sollte, denn Rodney ist 47 und sein ältestes Enkelkind bereits sieben. Genauso vorbehaltlos stehen ihm auch die Geschwister Tammy und Jaron zur Seite, die ihm die Bräuche, Gewohnheiten und Sichtweisen der Reservatsbewohner so eindringlich nahe bringen, dass Oliver sich einiges sogar zu Eigen macht. Es ist seine neue Familie, und Familienbande sind das wichtigste bei den Indianern. Ihr Zusammenhalt ist vorbildlich und sehr innig, manchmal werden auch recht ungewöhnliche Methoden gewählt, um Streitigkeiten beizulegen. Mit teilweise stoischer Gelassenheit bewältigt Oliver so manche fatale Situation, er verliert selten die Contenance und analysiert seine Position mit erschreckender Klarheit. Mit Großvater Joe steht ihm jemand zur Seite, der ihn auf den richtigen Weg bringt und ihn mehrmals in Situationen drängt, an denen Oliver den Sinn erst sehr viel später erkennt. Er schafft sich seinen eigenen Weg und auch die Anerkennung der Gemeinde, alles erarbeitet er sich selbst. Die Erwachsenen stehen ihm zwar zur Seite, aber Oliver erkennt, wie viel wertvoller es ist, eigene Lösungen zu finden und sich Respekt selbst zu verschaffen.

Durch so manche Situation und seine Selbstironie ist die Geschichte schön flüssig geschrieben, man leidet mit Oliver mit und bewundert seine Entscheidungen. Antje Babendererde hat es geschafft, den Leser in das Reservat zu katapultieren, Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen durch ihren einfühlsamen Erzählstil. Noch lange bleibt die Story im Gedächtnis, die Botschaft ist angekommen. Niemand hat das Recht, sich über andere zu erheben oder sie zu demütigen, denn ehe er es sich versieht, kann es einen selber treffen. Leider ist das Ende nicht so gelungen, viele Fragen bleiben offen, etwas abrupt muss man das Reservat wieder verlassen. Trotzdem ist das Buch aber eine wahre Leseempfehlung, die gute Qualität und das gelungene Cover wirken noch zusätzlich positiv.

Fazit

Vorurteile gibt es überall, und ehe man es sich versieht, hat man nicht nur welche sondern begegnet auch welchen. Antje Babendererde hat ein spannendes Buch geschrieben, mit starken, sympathischen Charakteren, realistischen Situationen und einem wenig bekannten Setting. Eine Geschichte, die Nachhaltigkeit bietet und die Abenteuerlust eines jeden Teenagers anspricht. Aus Olivers Sicht geschrieben lernt man die Indianer besser kennen, besonders ihre Naturverbundenheit und ihre Eigenarten.
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Wieder einmal fesselnd bis zur letzten Seite
Inhalt:
Der 15 jährige Oliver wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, fort von seinen Freunden und, was für ihn am schlimmsten ist, auch von seiner ersten... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Literella veröffentlicht
laudatio bad harzburger eselsohr 2006
Liebe Frau Babendererde, liebe Mädchen und Jungen, meine Damen und Herren,
als ich Ende Juni erfuhr, dass der Preis an Sie gehen würde, war ich hocherfreut. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Rolf Koehlert veröffentlicht
Ich habe mehr erwartet...
Ich habe fast alle Bücher von der Autorin gelesen und liebe sie.
ABER, dieses Exemplar hat mich enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Jani veröffentlicht
Indianer heute
Oliver (15) bekommt die schlimmste Nachricht, die er sich vorstellen kann: er muss Deutschland und seine neue Freundin Nina verlassen, um mit seiner Mutter und derem... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von N. Scheicher veröffentlicht
4.5 Sterne für "Lakota Moon"
"Lakota Moon" von Antje Babendererde handelt wieder von in den amerikanischen Ureinwohnern - diesmal(wie der Titel auch schon verspricht) von den Lakota-Indianern. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Lieschen veröffentlicht
Leider nichts neues
Der 15-jährige Oliver versteht die Welt nicht mehr, als seine Mutter einen Indianer heiratet und mit ihm nach South Dakota auswandern möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von kleinbrina veröffentlicht
weißer teenager im reservat
ein sehr gutes buch für alle jugendlilche (aber auch indianerbegeisterte Erwachsene) zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Sabs.Hexe veröffentlicht
ein wirklich tolles Buch,
eigentlich wollte ich nur mal kurz anlesen, was meine Tochter gerade liest,
aber es lies mich nicht mehr los. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von portree veröffentlicht
Auch für Erwachsene geeignet ...
Oliver ist 15 Jahre und schwer verliebt in Nina .Doch dann passiert das Unfaßbare: seine Mutter willeinen Lakota-Indianer heiraten und in ein Reservat in South Dakota ziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Conny86 von Buecher-Fans.blogspot veröffentlicht
Langweilig
Olli, ein 15-jähriger Junge aus Deutschland, zieht mit seiner Mutter in ein Indianerreservat, da diese Rodney, einen waschechten Indianer, heiratet. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Renate Steiner veröffentlicht
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