Leider ist dieser FIlm nicht trashig, sonst wäre er recht amüsant. Leider versucht er es eher mit alten Slashern aufzunehmen. Leider (ja, viele "Leider") sind Story und Dialoge einfach dermaßen schlecht, dass man meinen könnte derjenige welcher diesen Film gemacht hat, hätte noch nie einen Film gesehen, noch ein Buch gelesen.
Beispiel:
"Ich brauch sowas wie n Passwort damit ich anrufen kann" - "na das ist ja mal wieder toll", anzumerken ist dabei, dass selbst in den USA aller Wahrscheinlichkeit nach niemand ein Passwort benötigt um 911 anzuwählen.
Ich erwarte keine innovativen Storylines, noch muss ein Horrorfilm schlüssig sein, dennoch merkt man diesem Film an das er ohne Herz und mit wenig Verstand entstanden ist. Warum sind zudem alle Autos im Film ohne Benzin oder Geschwindigkeitsgedrosselt? Warum alle Handys "Vertus" und damit Edelhandys oder zumindest schlechte Kopien solcher und haben kein Netz oder benötigen Passwörter? Das alles ist mir genauso wenig klar wie die Tatsache, dass der Killer zumindest genauso kaltherzig ist wie alle Darsteller die sich eigentlich nur anschreien und Vorwürfe machen. Alle Männer sind durchaus sexistisch und strunzendämlich. Als dann die Hauptdarstellerin auch noch verlauten lässt doch lieber gestorben zu sein wird der vermeindliche Survivaltrip irgendwie zu ner Lachnummer.
Zusammenfassend lässt sich das ganze so ausdrücken: der Film ist recht blutig und strozt vor dummer Dialoge und sehr dämlichen Plotwendungen. Die Effekte sind mit Gummipuppen und Kunstblut gemacht, was man auch sehr deutlich erkennt. Leider ist dies aber ein schlechtes Beispiel für die Verwendung gerade solcher Stilmittel. Wer eventuell betrunken ist, und oder schlechte, trashige Filme mag sollte sich "Laid to Rest" anschauen. Wer dann aber doch erwartet, dass der Milchbubi auf den Killer schießt liegt falsch,denn er wartet bis er selbst dran glaubt...ist klar oder? sonst wär der Film ja auch zu schnell zu Ende, wenn das überhaupt möglich ist.
"Dont make everyone dead!" - Zitat aus Laid to Rest