Mrs Wilberforce, eine hoch betagte Lady, lebt ohne Menschenseele, nur mit ihren drei Papageien, in einem windschiefen Häuschen nahe dem Bahnhof von King's Cross, London. Das ist der Grund, warum sich ein Gaunerquintett bei ihr einquartiert. Die Fünf planen, einen Geldtransporter zu überfallen. Doch um die alte Dame in Sicherheit zu wiegen, geben sich Professor Marcus (Sir Alec Guinness), Louis (Herbert Lom, späterhin Inspector Dreyfus in den "Pink Panther"-Filmen), Harry (Peters Sellers), 'One-Round' sowie der 'Major' als Freunde der klassischen Musik aus. Alsdann üben sie Boccherinis Menuett (ein Highlight des Films). Der Cellokasten ist in Wahrheit natürlich für den Zaster aus dem Überfall vorgesehen. Als die gutgläubige Mrs Wilberforce den Ganoven dennoch auf die Schliche kommt, ziehen die Fünf Zündhölzer, um auszulosen, wer die Old Lady erledigen soll. Doch wie in guten Filmen immer, kommt alles anders als geplant.
Alec Guinness spielt den Gaunerboss schauderlich gut. Der Rest ist auch nicht Schweigen. Alle Charaktere sind bestens besetzt. "The Ladykillers" kommt ohne krachende Action und CGI-Spezialeffekte aus - wie ein gutes, altes Theaterstück. Eine Sternstunde des schwarzen Humors made in England.