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am 1. Dezember 2009
Die 1947 geborene Riyoko Ikeda ist die Schöpferin vom damaligen Shojio (Mädchen) Manga 'Berusaiyu no Bara' (Die Rose von Versailles). Der photographische Roman fand 1972 bis '73 den Weg in die jap. Mädchenzeitschrift ,Shukan Margaret'. 1978 kam eine eher schlechte französisch - jap. Coproduktion zustande; eine Realverfilmung, die bereits als 'Lady Oscar' betituliert wurde. Nur ein Jahr später folgte die animierte japanische Hitserie.
1993 kam der 40-teilige Anime erstmals auch auf die dt. Bildschirme. Für das Charakterdesign waren bekannte Größen zuständig, die bereits für andere große Serien in den 70-ern verantwortlich waren; u.a. 'Saint Seiya' & 'Cuty Honey'. Die passende Musik steuerte Koji Makaino bei, der in den 80-ern auch den O.S.T. für 'Bubblegum Crisis' schuf. Die Titelmusik wurde im Deutschen ersetzt. Ein 90minütiger Zusammenschnitt der TV Serie existiert unter dem Namen ''Love me till the end'', der bis heute nicht von Japan überschwabte. Das faszinierende und tragische an der Geschichte, ist die unausweichl. Französischen Revolution und d. einzelnen Schicksale der hier mimenden Figuren - teils real, teils fiktiv. Der Dreh - u. Angelpunkt geht vom Kommandanten des königlichen Garderegiments aus.

Die androgyne Hauptprotagonistin, Oscar Francois de Jarjayes, ist eine tragisch fiktive Figur. Dagegen sind viele Personen, die im Anime zu Recht eine große Rolle einnehmen, sind sehr wohl real. Da wären die u.a. zahlreichen Adligen: Die Königsfamilie, Hans Axel von Fersen (ihm wird in manchen Biographien eine Liaison mit Marie Antoinette nachgesagt), Madam de Polignac, Madam du Barry, Philippe Duc d' Orleans, M. de Robespierre, Kardinal de Rohan, Saint Juste, u.v.a.

Die Verklärung der Geschichte (vor allem im Manga), wird durch den europäischen Prunk, der im Barock kulminierte, verstärkt. Diese Thematik zieht die Japaner nach wie vor in ihren Bann. Unbeiirt durchzieht sie die jap. Otakuwelt. Auch die Darstellung beider umgewandelter Geschlechter findet hier seinen Reiz. Im Land der aufgehenden Sonne, war es seit jeher ein Normalzustand, wenn d. jeweilige Geschlecht die Rolle des anderen übernahm. Sexuelle Komponenten werden dabei durchaus einbezogen.

Die Geschichte beginnt 1755. Drei schicksalhafte Figuren werden näher beleuchtet: Oscar, von Fersen & Marie Antoinette. Während der hinziehenden Jahre beschäftigt sich der Anime mit der signifikanten Geschichtsdaten & den einzelnen Personen. Dahinwiegend, in einer Welle von Intrigen, Machtgerangel, Eifersucht, Liebe, Enttäuschungen, Haß u. Mord, werden die Figuren gemeißelt. Eine Officestimme untermalt dabei alle tragenden Momente. Mit den 40-ig Folgen werden Zeitsprünge absolviert, die manchmal schwer zu erfassen sind. Manche Episoden haben dabei eine besonders hohe Dynamik. Jene Anrisse wecken beim interessierten Zuschauer den Forscherdrang.

Ich bin mit vielen anmutigen u. moralisch vertretbaren Animes groß geworden. Ausschlagfaktoren, warum die heutige Jugend dafür nicht mehr empfänglich wäre, ist simpel. Außerdem findet sich großteils nur noch Schund für das männl. Zielpublikum im TV wieder. Damit ist eine komplette Kehrtwende ins TV Land gezogen. Heutige Mädchen sind sehr viel frühreifer und richten sich, in dem eigentlich entsprechenden Alter, anderen Dingen zu. Serien, die Gewaltkomponenten inne hatten oder eine entsprechende Reife voraussetzten - außerdem an die romantischen Mädchenträume appellierten -, sind für jüngere Probanden eher ungeeignet; der Stoff wäre teils zu unverständlich. Außerdem sind viele Lizenzrechte schon lange für die TV Landschaft verworfen. Um so erfreulicher ist da die DVD Veröffentlichung einiger alter Animes.

Serien wie 'Die kleinen Superstars' (Hikari No Densetsu), 'Rock'n'Roll Kids' (Ai Shite Night), 'Pretty Soldier Sailor Moon' (Bishojo Senshi Sailor Moon) -vor allem diese Serie ist Kult!-, 'Die Champions - Anpfiff für 11. Freunde' (Aoki Densetsu Shoot) ,'Das Mädchen von der Farm', 'Wunderbare Pollyanna', 'Tico - Ein toller Freund', 'Ms. Jo & ihre Familie', 'Buschbabys', die Anfang/ Mitte der 90-er hier ausgestrahlt worden, haben es nicht auf DVD geschafft.
Außer Mila Superstar (Atakku No.1), Georgie (Lady Georgie), Lady Oscar (Versailles no Bara/ Berusaiyu no bara), endlich auch, Die kleine Prinzessin Sara (Shoukoujo Sara), Hallo Kurt! (Ohayo Spank!), Eine fröhliche Familie (Ai no Wakakusa Monogatari), Z wie Zorro (Anmerkung: amerikanische Produktion), Robin Hood (Robin Hood no Daiboken), Anne mit den roten Haaren (Aka no Anne), Ein Supertrio - Cat's Eye (Cat's Eye), Jeanne, die Kamikaze - Diebin (Kamikaze Kaito Jeanne), Die Schatzinsel (Takarajima), Die tollen Fußballstars (Captain Tsubasa), Kickers (Ganbare, Kickers!), bleiben uns weiterhin viele Juwelen der Vergangenheit verschlossen. Wirklich schade! Das Anime- Programm auf den dt. Sendern geht immer mehr den Bach runter. Früher war Detectiv Conan ein winziger Lichtpunkt am dunklen Himmel, aber auch hier hat man ein TV Rückschritt gemacht.

Die hiesigen Extras sind unerheblich und auch nicht ausschlaggebend - hauptsache der Rest stimmt. Auf acht Scheiben verteilt, findet sich die wundervolle Serie wieder. Für damalige Verhältnisse ist diese alte Animation hervorragend, detailliert und liebevoll ausgearbeitet. Ich selbst bin heilfroh, daß dieses Werk nun zu erwerben ist; schmerzlich trauerte man ihm nach. Nun hat man ein Stück Jugend wiederbekommen.

Man kann allen Nostalgikern und romantisch Veranlagten, die das Taschentuch nicht scheuen, nur zum Kauf raten. Wer weiß wie lange dazu die Gelegenheit vorhanden sein wird.

Unbedingte Kaufpflicht für die älteren Animefans unter uns!
77 Kommentare50 von 54 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2011
Im März 1995 wurde diese Serie erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt und ich, mit gerade Mal knappen 9 Jahren, war dabei und einfach nur vollkommen fasziniert und in ihren Bann gezogen.
Heute, 16 Jahre später - ich bin 25 Jahre - habe ich diese DVD-Box entdeckt...und bin noch viel mehr fasziniert als ich es schon damals war.
Und mag es nur daran liegen, dass ich heute alles zu 100% verstehe. Die ganzen geschichtlichen Hintergründe, die sehr emotionalen Liebesbeziehungen und die Reaktionen der Charaktere in Situationen, die sich aus ihnen ergeben und alles andere, was sich allein durch die doch recht anspruchsvolle Ausdrucksweise und Sprache der Charaktere ergibt.

Fakt ist: Dieser Anime ist nicht nur für die jüngeren Altersklassen unheimlich wertvoll.
Durch das anspruchsvolle und ernste Thema, sowie deren Umsetzung, ist es sogar gerade schön ihn als Erwachsener wieder anzusehen, wenn man ihn als Kind gerne gesehen hat. Aber auch wenn nicht. Jedem, dem dieser Anime bisher unbekannt ist, würde ich ihn uneingeschränkt empfehlen, sofern er nur generell an Animes, dramatischen Liebesgeschichten oder der Geschichte um die Französische Revolution interessiert ist.

Wie gesagt, ich war schwer beeindruckt und fasziniert, als ich ihn jetzt wieder ansah. Und das ab der ersten Episode.
Oscar zieht einen in ihren Bann. Ich war dermaßen beeindruckt von ihrer Persönlichkeit, ihrem Charakter, ihrer Standfestigkeit was ihre eigene Meinung angeht und ihrem Sinn für Moral. Und ich dachte die ganze Zeit nur: Was für eine Schande, dass man eine solch prägende Persönlichkeit den jungen Menschen heute vorenthält.
Kinder von heute müssen sich mit miauenden Schnecken und den ganzen anderen 0815-Serien begnügen, bei denen einer dem anderen auf den Kopf haut und danach beide wieder aufstehen. Und dann wundert man sich hinterher, wenn die Kids sich auf den Straßen die Köpfe einhauen und dabei nicht einmal ahnen wie viel ernster dabei die Realität werden kann... Aber wie auch immer.
Es ist schade. Ich, als Erwachsener, würde den Kindern von heute eben solche Vorbilder wünschen, wie Oscar es in diesem Anime darstellt.

Aber nicht nur einen wunderbaren Blick auf Werte und Moral zeigt dieser Anime. Allem voran bietet er auch die unvergleichliche Chance sich ein gewisses Maß an geschichtlichem Wissen anzueignen. Die geschichtlichen Daten um die Französische Revolution stimmen im Großen und Ganzen mit den tatsächlichen Fakten überein, was ich außerdem als absolute beeindruckend empfinde. Dass man es hinbekommt die Geschichte einer fiktiven Figur derart mit der Geschichte Frankreichs zu verbinden. Das ist eine große Leistung der Autorin der Manga-Vorlage, in meinen Augen.

Mir persönlich hat die Tatsache, dass dieser Anime die Jahre vor und um die Französische Revolution beinhaltet und sich komplett mit ihrer Handlung um diese herumspinnt, als Kind unglaublich viel gebracht. Hatte ich den Geschichtsunterricht sonst immer als langweilig empfunden und teilweise sogar gehasst, so war ich ab dem Thema "Französische Revolution" mit ganzer Aufmerksamkeit dabei. Die Geschichte um Oscar François de Jarjaiyes im Hinterkopf, hörte ich dem Lehrer gerne zu und wollte mehr wissen, hatte zudem selbst bereits ein kleines Grundwissen in Peto, da mich die Bilder des Animes in meinem Kopf durchweg durch den Unterricht begleiteten. Und aus eigenem Interesse heraus lernt man bekanntlich immer am schnellsten und besten. Gerade auch als Kind.
Daher ist der geschichtliche Hintergrund dieses Animes nur ein weiterer Punkt, weswegen ich sagen würde: Schade, dass man es den heutigen Generationen verwehrt.

Was mich jetzt, als ich die Serie wieder ansah, jedoch verwunderte: Dass ich sie mit meinen 9 Jahren damals so gut verkraftet habe.
Ich stufe mich selbst als sehr sensibel ein und gerade als Kind war ich das noch so viel mehr. Der Anime beinhaltet allerdings doch so einige Szenen um Mord und Schlachten. Sogar Selbstmord kommt vor. Zwar fließt hier nie sehr viel Blut und auch blendet man in entsprechenden Situationen weg. Aber dennoch.
Ich kann mich auch noch erinnern, dass mich einige Szenen des Animes als Kind durchaus eine Weile beschäftigten, so zum Beispiel das absolut tragische Ende um Oscar und André. Weitere Szenen, sowohl von Anfang, als auch Mitte des Animes, habe ich auch die ganzen 16 Jahre über mit mir herumgetragen. Sie verschwanden nie mehr gänzlich, sodass ich durchaus in der Lage gewesen wäre sie genau zu skizzieren, ehe ich den Anime jetzt wieder ansah. Also ein Zeichen, dass es sich wirklich auch einbrannte. Doch waren diese Szenen dabei nie die Mordszenen oder die besonders gewalttätigen. Viel mehr waren es die besonders emotionalen. Und niemals, wirklich niemals hatte ich dadurch Alpträume oder etwas dergleichen.
Daher denke ich, zusammenfassend, dass dieser Anime durchaus sehr anspruchsvoll ist und auch Bilder beinhaltet, die für jüngere Kinder schwer verdaulich sein könnten. Für ältere Kids jedoch ist er einfach nur absolut zu empfehlen. Die Altersfreigabe von 12 Jahren finde ich vollkommen gerechtfertigt, je nach Kind würde ich den Anime sogar schon ab 10 oder 11 freigeben. Eltern kennen da ja ihre Kinder am besten. Oder sollten sie zumindest.

Noch kurz zu der DVD-Box an sich:
Außer je einem "Flugblatt" in den vier DVD-Hüllen mit Infos zur Geschichte um Lady Oscar und einzelnen Charakterbeschreibungen, gibt es lediglich noch eine interaktive Galerie pro DVD plus eine kleine interaktive Biografie der Manga-Autorin, was man als mager bezeichnen darf.
Aber ehrlich, wen kümmern eigentlich die Extras?! Mich nicht sonderlich. Ich war als Kind von der Serie begeistert und die wollte ich mit dem Kauf wieder zurückhaben. Und solange man mir die auch komplett wiedergibt und das für immer und zum immer wieder Ansehen, brauche ich nichts anderes. Die Serie allein ist schon ein kleiner Schatz. Deren Bildqualität ist absolut gut, ebenso wie die Tonqualität und das reicht voll und ganz.

Ja, und um allmählich zum Schluss zu kommen:
Ich suche noch verzweifelt nach negativen Punkten, die ich nennen könnte. Aber es gibt einfach nichts, was ich irgendwie bemängeln könnte. Außer eben, dass dieses Juwel den heutigen Generationen nicht mehr gegönnt wird.
Und vielleicht noch die Tatsache, dass ich erst jetzt, vier Jahre (wenn ich richtig liege) nach erstmaligem Erscheinen dieser DVDs, herausbekommen habe, dass es sie gibt. Aber erstens hat das mit der Bewertung der DVD selbst gar nichts zu tun und zweitens: Besser spät als nie. ;)

Und jeder, der jetzt immer noch hier hockt und diesen ellenlangen Roman an Produktbewertung liest:
Worauf wartet ihr eigentlich die ganze Zeit??? Hört endlich auf damit euch durch die theoretisch verfassten Meinungen anderer zu wühlen und drückt auf den verdammten "In den Einkaufswagen"-Button! ;P
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am 5. April 2011
Lady Oscar - die Rose von Versailles ist für mich einer der besten Animes aller Zeiten.
Neben anderen Klassikern aus den 90er Jahren, die jetzt mittlerweile fast alle auf DVD erhältlich sind, kann ich jedem Lady Oscar ans Herz legen, der einen Animationsfilm auf hohem Niveau genießen möchte.
Oscar wird als Mädchen geboren, von ihrem Vater als Junge erzogen, um später in seine Fußstapfen zu treten.
Sie wird Befehlshaber(in) des königlichen Garderegiments von Frankreich und ist verantwortlich für den Schutz der jungen Prinzessin Marie Antoinette.
Zur ihr entwickelt sich mit der Zeit zudem eine tiefe Freundschaft. Selbst als Oscar Fehler in dem Verhalten der damaligen Königin sieht, hält sich zu ihr.
Das Volk leidet unter der Herrschaft des Königspaars zunehmendst.
Hungersnot, Gewalt, Hochmut der Adeligen treibt die Wut des Volkes weiter voran bis es letztendlich zu der bekannten Französischen Revolution kommt.
Während dieser Zeit durchlebt Oscar viele Situationen, in denen sie immer wieder auf die Probe gestellt wird, sowohl als Mann, aber auch als Frau.....

Dieser Anime überzeugt durch seine Inszenierung der Verhältnisse zwischen arm und reich, zwischen Herrschaft und Unterdrückung und der Entwicklung einer Persönlichkeit, die sie eigentlich nicht sein wollte.
Obwohl Oscar sich dazu entschlossen hat, das Leben eines Mannes zu führen, kann sie ihre weibliche Seite und ihre Bedürfnisse nie ganz unterdrücken.
Doch sie weiß zunächst, dass sie als Frau nicht leben und lieben kann.
Erst zum Schluss wendet sich das Blatt......

Der Zeichenstill gefällt mir sehr gut. Die Charakter sind ordentlich gezeichnet und fokussiert wird auch hier wieder af die teils sehr großen Augen, umso die Gefühlslage der Personen zu verdeutlichen.
Auch musikalisch überzeugt dieser Anime weitgehend.
Jede Situation wurde meistens perfekt durch musikalische Stücke begleitet, mal fröhlich und lustig, dann wieder ernst und traurig.
Gerade zum Ende hin machte mich die Serie immer nachdenklicher.
Ich fand das alles sehr interessant, wie sich die Charaktere in den ganzen Jahren weiter entwickelten und wie die Geschichte Frankreichs im 18 Jh. dargestellt wird.
Es ist einfach bemerkenswert, wie ein Teil der französischen Geschichte in solch einem Still dem Publikum rüber gebracht wird.
In jeder Folge habe ich mitgefiebert und das Interesse an die französische Geschichte wurde bei mir entfacht...;-)

Hier geht es noch um Inhalt, um eine wirkliche Geschichte, von der man noch was lernen kann.
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am 2. Juli 2014
Es ist schwer für mich, Worte zu fassen, wenn es um den Anime "Lady Oscar" geht: Man kann jedes Kind beneiden, das das Glück hatte, mit dieser Serie aufzuwachsen. Man merkt einfach, dass sie einen sehr liebevollen und aufmerksamen "Hersteller" hatte. Sie wurde offenbar mit viel Gefühl erstellt. Das Niveau ist hoch und eigentlich gar nicht unbedingt kindgerecht, da die Inhalte teilweise sehr ernsthaft sind und tiefe menschliche (historische) Abgründe darstellen. Eigentlich ist sie wirklich mehr für Erwachsene - auch wenn sie kindgerechte Elemente enthält - aber die Inhalte sind von Kindern teilweise gar nicht nachzuvollziehen, würde ich behaupten.

Man lernt inhaltlich sehr viel über die französische Revolution und die Zeit und allgemein das Leben des Adels und der Bürger in Frankreich im 18. Jahrhundert. Durch diesen Anime wurde mein Interesse an der letzten Königin von Frankreich, Marie - Antoinette, und ihrem Schicksal geweckt.
Natürlich hat sie auch einige kitschige Aspekte. Ansonsten ist sie aber sehr lebensecht und historisch korrekt dargestellt - die meisten Charaktere haben wirklich einmal existiert. Ich kann diese Serie nur jedem - auch jedem Kind - wärmstens empfehlen. Unbedingt kaufen ;) Wunderbar. Ich würde 10 Sterne geben, wenn das hier möglich wäre.
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am 21. Februar 2015
Ich habe Lady Oscar geliebt, als die Serie damals auf RTL2 lief. Deshalb habe ich mich riesig gefreut, als die deutsche Version auf DVD erschien und sie mir vor ein paar Tagen endlich bestellt. Die deutsche Synchronisation ist perfekt, aber leider ist das Bild nicht wie erwartet. Man hat den Eindruck, als fehle eine Farbschicht, so dass alles blasser aussieht und grober gezeichnet erscheint. Da ich auch die französische DVD-Box besitze, kann ich sagen, dass die Farben dort im Vergleich viel besser sind und genauso, wie sie damals auf RTL2 ausgestrahlt wurden. Ich verstehe nicht, warum die deutschen DVDs jetzt so eine viel schlechtere Farbqualität haben und bin sehr enttäuscht.
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am 17. Oktober 2009
Ich kann mich noch genau erinnern. Es war so ca. 1995, ich war zwölf Jahre alt, und meine Lieblingsserie war Lady Oscar, was zu der Zeit gerade auf RTL II lief. Ich mußte mich nach der Schule immer beeilen, damit ich den Anfang nicht verpasse.

Was mich an Lady Oscar fasziniert hat ist schwer in Worte zu fassen. Zum einen natürlich die Story: ein Mädchen, das vom Vater wie ein Junge erzogen wird und nun versucht, ihren eigenen Weg zu finden. Dann der historische Aspekt: die französische Revolution ist ein wichtiger Teil der Geschichte Europas, und war in dieser Form natürlich sehr viel interessanter anzusehen, als es von meinem trockenen Geschichtslehrer erzählt zu kriegen. Dann war da natürlich noch die tragische Liebesgeschichte zwischen Oscar und André, und die Freundschaft von Oscar und Marie Antoinette, die viele Prüfungen bestehen musste, und die Geschichte von Rosalie und ihrem Rachefeldzug gegen die Mme de Polignac.

Fast fünfzehn Jahre später, und ich bin immer noch ein großer Fan der Serie. Die Stories sind heute noch so aktuell und interessant wie damals und im Gegensatz zu manch anderen Serien, die ich als Kind gesehen habe, finde ich Lady Oscar als Erwachsene keineswegs kindisch. Im Gegenteil, ich habe eher das Gefühl, das ich manche Nuancen der Serie heute viel besser verstehen kann und zu schätzen weiß.

Die DVDs sind auf jeden Fall ihr Geld wert. Alle 40 Folgen in sehr guter Bild- und Soundqualität, und die Extras (Bildgalerien, etc.) sind auch nett anzusehen.

Kaufempfehlung: Auf jeden Fall.
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am 8. Januar 2010
Ich habe damals als Kind diese Serie mehr oder minder beiläufig verfolgt, aber nie eine Folge ausgelassen. Heute bin ich 25 Jahre alt und habe mir endlich diese Box zugelegt.

Lady Oscar ist eine Geschichte über Liebe, Krieg, Königtum und Tod. Sie ist so spannend erzählt und so mitreißend, dass es nicht schnell dazu kommen kann, sich das ganze Wochenende Zeit zu nehmen und sie am Stück anzusehen.

Positiv:
- Lady Oscar und ihre brilliante, charismatische deutsche Synchronstimme überzeugen
- unglaublich tolle und bewegende Musik
- tragische Momente, die nicht nur einmal zu Tränen rühren
- fast alle Figuren und Ereignisse gab es wirklich, das weckt die Lust, sich über die wirklichen Gegebenheiten von damals zu informieren (und festzustellen, dass es wirklich so passierte xD)
- tolle Zeichnungen + brilliante Stand/Einzelbilder (tolle und bewegende Szenen werden "eingefroren" und man sieht sie in einem schönen Manga-Look für wenige Augenblicke, klasse Idee)
- 40 Folgen, ohne den Hauch von Langeweile oder Ideenlosigkeit, so sind die letzten 3 Folgen das absolute Highlight und bleiben noch Wochen in Erinnerung

Negativ/ACHTUNG: Nicht kleinen Kindern zeigen. Egal ob Kinder, Pferde oder Frauen (Männer sowieso), alles wird einmal erschossen oder erstochen oder anderweitig getötet, das meist mit reichlich Blut, nicht schön, aber trägt schon sehr zur Atmosphäre bei.

Mehr Schlechtes gibt es nicht zu sagen.

Kaufen und ansehen, dabei nur nicht die Taschentücher vergessen. Viel Spaß :)
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am 23. Juli 2009
1995 (im zarten Alter von 6 Jahren) auf RTL II geguckt und als schrecklich empfunden, landete "Lady Oscar" vorerst auf meiner schwarzen Liste. Allerdings bin ich vor einiger Zeit auf ein YouTube Video gestoßen, was ich mir der Nostalgie halber anschaute. Und siehe da: Ich war fasziniert und wurde direkt von Oscars Erscheinung in den Bann gezogen. Damals war ich definitiv zu jung, um es zu verstehen. Aber heute kann ich sagen, dass diese Serie die beste Anime-Serie ist, die ich kenne. "Mila Superstar", "Ein Supertrio" usw. können da bei weitem nicht mithalten (sie sind zwar gut, aber nicht so grandios wie Lady Oscar).

Tiefe Gefühle, spannende Handlungen und ein Hauptcharakter, den man nicht vergessen kann, machen diese Serie zu einem wahren Highlight.

Der Zeichenstil ist nicht zu übertrieben, surreale Standbilder und Einblendungen, sowie der 70er-Charme gefallen mir persönlich am besten.

Die Musik passt immer optimal zum Geschehen und verleiht der Serie einen traurigen Charakter. Die 70er-Jahre-Sounds, die zwischendrin immer wieder auftauchen, fügen sich sehr gut ein.

Schön, dass es eine Komplettbox gibt. Preislich kann man wirklich nicht meckern. Auf jeder DVD befindet sich ein wenig Bonusmaterial (Bildergalerien, Texttafeln etc.).

Was ich bemängel ist lediglich die Aufmachung des DVD-Menüs: Ein bisschen mehr Abwechslung unter den DVDs hätte nicht geschadet. Außerdem wäre ein animiertes Menü viel schöner gewesen. Den Lady-Oscar-Schriftzug hätte man in der entsprechenden Schriftart halten können (so sieht es nämlich etwas billig aus).
Und: Das TMS-Intro, was vor jeder Folge auftaucht, nervt. Und man kann es nicht überspringen!

Mein Fazit: Ein absoluter Kauftipp! Zu einen fairen Preis bekommt man die komplette Serie in bester Bild- und Tonqualität.
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am 2. April 2011
Wie viele andere habe auch ich die tollen Kinderserien auf RTL2 mit Leidenschaft verfolgt. Darunter auch Lady Oscar. Leider muss ich gestehen, dass ich diese Serie früher nur sporadisch verfolgen konnte. Daher habe ich sie mir jetzt bestellt und muss sagen, ich bin immer noch begeistert und finde die Serie einfach super. Für Kinder ist dies sicher eine sehr wertvolle Serie, da man hier nebenbei noch Geschichtsunterricht um das Thema französische Revolution "genießt". Die Jugendfreigabe ab 12 finde ich hier auch sehr angemessen, da es doch viele harte Szenen gibt, in denen Leute ermordet werden o.ä.
Die Qualität der DVD ist gut und die Serie ist für Liebhaber von Serien wie Georgie, Kleine Prinzessin Sara, Mila Superstar etc. sehr zu empfehlen.
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am 29. Juli 2014
Über Lady Oscar muss man wohl nicht viel sagen, einfach ein klasse Serie!!!
Was ich leider nicht über diesen DVD Release sagen kann, die Qualität ist bescheiden, nur deutsche Sprache und dieses super häßliche Menü was sogar ich besser hinbekommen hätte, selbst die "extras" haben sie vermasselt, sind einfach nur Snapshots aus einigen Folgen. Bin furchtbar enttäuscht und glaube auch nicht das die Bluray Version besser wird.
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