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Lady Orakel: Roman
 
 
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Lady Orakel: Roman [Gebundene Ausgabe]

Margaret Atwood , Werner Waldhoff
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
  • Verlag: Claassen Verlag (1. Februar 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546000021
  • ISBN-13: 978-3546000024
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.134.804 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Margaret Atwood
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine lustvoll hintergründige Lektüre von umwerfender Komik." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG "Seit Mary McCarthys frühen Romanen hat niemand mehr so gut und so komisch über Sex und Leidenschaft geschrieben." SATURDAY REVIEW

Kurzbeschreibung

Ein Roman über den Lebensweg einer Frau, vom dicken Kind zur schillernden Existenz einer äußerst attraktiven Frau.
Die gefeierte kanadische Schriftstellerin Joan Foster führt ein ungewöhnliches Leben: Um ihrer als traumatisch erlebten Kindheit zu entfliehen, nimmt sie ständig neue Identitäten und falsche Namen an. Sie ist die "brave" Frau eines Anarchisten, die Mätresse eines polnischen Exilanten oder die Geliebte eines exzentrischen Künstlers. Zudem schreibt sie heimlich Kitschromane. Als ihr ein Erpresser auf die Spur kommt, insziniert sie kurz entschlossen ihren eigenen - fingierten - Unfalltod: "Der Trick war, spurlos zu verschwinden und den Schatten einer Leiche zu hinterlassen. Zuerst glaubte ich, ich hätte es geschafft."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist ein absolutes Muss, für alle diejenigen unter uns, die sich manchmal (oder auch immer) wie eine Marionette in einem Spiel, das sich Leben nennt fühlen. die Romanheldin ist einfach nur normal, gerüttelt von gefühlen, die wohl jede Frau nachvollziehen kann. Ihr großer Erfolg stürmt genauso unverhofft und ungeplant in ihr Leben, wie ihre Männer. Immer ist sie auf der Suche nach sich selbst, doch was sie findet sind immer nur die Antworten, die ihr andere auf das geben, was sie vortäuscht zu sein.

Das Einzige, was man dem Buch vorwerfen kann, ist, daß es nicht einer von diesen Page-Turnern ist, in denen ein Highlight das andere jagt und man am Ende ein wild konstruierte, jedoch meist auch abstruse Geschichte gelesen hat.

Lady Orakel ist jedoch mehr als empfehlenswert für alle, die gerne zwischen den zeilen lesen. Ich jedenfalls fand es toll.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Joan Foster war ein fettes Kind, das aus Protest gegen die Mutter fresssüchtig wurde. Zwar nimmt sie später durch eine strenge Diät ab, aber sie fühlt sich in ihrem ganzen Leben dick und hässlich, und niemand, nicht einmal ihr Mann, darf erfahren, wie sie als Kind aussah. Unter dem Titel "Lady Orakel" veröffentlicht sie ein Buch, nachdem sie zuvor vom Schreiben trivialer Liebesromane lebte, die unter einem Pseudonym herauskommen. Verheiratet mit Arthur hat sie gleichzeitig ein Verhältnis mit einem Aktionskünstler. Entnervt von den vielen Geheimnissen in ihrem Leben und bedroht von einem Erpresser, der diese kennt, inszeniert sie ihren eigenen Tod und flieht nach Italien.
Was Joan im Einzelnen bewerkstelligt, ob es die Gewichtsabnahme, das Trivialromanschreiben oder das außereheliche Verhältnis ist, ist niemals ausgefallen oder spektakulär; ungewöhnlich ist nur die absolute Grenzziehung zwischen den einzelnen Bereichen. Von allen Seiten von Geheimnissen umgeben, schützt Joan vor allem das dicke Kind, das sie einmal war, und verleugnet es gleichzeitig. Aber immer, wenn sie mit neuen Situationen konfrontiert wird, mit etwas, dem sie sich nicht gewachsen fühlt, ist es ihr, als stecke sie wieder in der Hülle der Dicken.
Es ist nicht so, dass Joan von Chaos zu Chaos stolpert; dadurch dass zwischen ihren verschiedenen Leben und Identitäten kein Durchlass ist, ergeben sich die Verstrickungen von selbst und bisweilen zwingend folgerichtig. Und manchmal gleichen sie verblüffend den Schicksalen ihrer trivialen Heldinnen, denen man passagenweise zwischen den Kapiteln folgen kann.
Leider nur kann der müde und banale Schluss meines Erachtens nicht mit der Spritzigkeit des Buches mithalten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
herrlicher Zynismus 19. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
"Lady Oracle" ist ein sehr gutes Buch von Margaret Atwood. Die Romanheldin Joan ist eine faszinierende Persönlichkeit mit großem Sinn für Humor und viel Charakter. Wunderbar ist der Zynismus mit dem dargestellt wird, wie sie beinahe 'zufällig' ihren großen Erfolgsroman, nachdem auch der Titel dieses Romans benannt ist, schrieb, beziehungsweise wie die literarischen Kreise darauf reagierten. Interessant sind auch all die Männer in Joans Leben, die nicht schlau werden aus dieser Frau, die immer wieder - umsonst, erfolglos und mit gegenteiligen Auswirkungen - versuchen, Joan in bestimmte Rollen hineinzudrängen. Das Werk ist geradezu eine Satire, eine Satire über unsere Gesellschaft, unsere Ansichten über persönliche Identität. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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