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Lady Chatterley Taschenbuch – 23. Februar 2015


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 30., Aufl. (23. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499116383
  • ISBN-13: 978-3499116384
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 3,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.988 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Lady Chatterley
OT Lady Chatterley’s Lover OA 1928 DE 1930Form Roman Epoche Moderne
Der 1928 erschienene Roman Lady Chatterley gehört zu den unkonventionellsten und freizügigsten Büchern seiner Zeit. D. H. Lawrence widmet sich darin einem Thema, das wiederholt Gegenstand seiner Schriften wurde: Er beschreibt die menschliche Isolation in einer rationalisierten und entfremdeten Welt, in der die Verleugnung der Sexualität einen allgemeinen Vitalitätsverlust zur Folge hat.
Inhalt: Schauplatz des Romans ist zunächst Wragby Hall, das Herrenhaus der Chatterleys, in dem die attraktive und vitale Constance (Conny) mit ihrem Mann Clifford Chatterley lebt. Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, flüchtet sich der an den Rollstuhl gefesselte Clifford in eine ans Manische grenzende, literarische Produktivität. Wie Connie jedoch bald erkennt, verbirgt sich hinter dem stilistischen Blendwerk seiner Erzählungen nichts als eine erschreckende, gefühllose Leere. Während Clifford sich weiterhin blind um Anerkennung als Schriftsteller müht, leidet Connie zunehmend unter ihrer Beziehungslosigkeit.
Während eines Spaziergangs erfährt Connie von Clifford, dass er bereit sei, ihr gelegentliche sexuelle Abenteuer zu gewähren und auch ein uneheliches Kind als sein eigenes zu akzeptieren, vorausgesetzt, der Vater sei ihrer würdig.
Connie lernt den zehn Jahre älteren Waldhüter Oliver Mellors kennen und zwischen ihr und dem wortkargen, in einer einsamen Waldhütte lebenden Mann entwickelt sich eine sexuell und emotional innige Liebesbeziehung. In der leidenschaftlichen Körperlichkeit, die sie mit ihm teilt, findet Connie allmählich zu ihrer verloren geglaubten Lebenskraft zurück. Auch Mellors erfährt durch sie eine Wandlung. Als Sohn eines Bergarbeiters aufgewachsen, hatte er nach einer enttäuschenden Ehe eine militärische Karriere in Indien begonnen und den Offiziersrang erworben. Nach dem Tod eines ihm nahe stehenden Vorgesetzten und durch ein Lungenleiden geschwächt, war er in seine Heimat zurückgekehrt, um dort ein Leben in völliger Abgeschiedenheit zu führen. Erst durch Connies unbedingte Liebe zu ihm gelingt es Mellors, sich aus seiner Bitterkeit und selbst gewählten Isolation zu befreien.
Als sie ein Kind von ihm erwartet, zeigt sie sich fest entschlossen, Clifford für ihn zu verlassen. Mutig stellt sie sich den gesellschaftlichen Anfeindungen und der verletzten Eitelkeit ihres Mannes. Connie begibt sich nach Schottland, um bis zu ihrer Scheidung von Clifford bei ihrer Schwester Hilda zu bleiben. Mellors schreibt ihr am Ende des Romans einen Brief, der seine tiefe Zuneigung zu ihr und seine Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft zum Ausdruck bringt.
Struktur: Lawrence verknüpft in Lady Chatterley autobiografische Elemente mit der symbolhaften Schilderung zweier konträrer Lebenswelten. Während sich in der Figur des von Ehrgeiz getriebenen, gefühllos und mechanisch agierenden Clifford die Einsamkeit des modernen Menschen widerspiegelt, erscheint Mellors als Sinnbild eines im Einklang mit der Natur geführten Daseins. Doch wie Lady Chatterley findet auch er erst in einer erfüllten Liebesbeziehung sein wahres Lebensglück.
Wirkung: Die Freimütigkeit, mit der Lawrence die sexuellen Begegnungen seiner Titelheldin beschrieb, sorgte für einen Skandalerfolg. In England durfte das Buch bis 1960 nicht publiziert werden. B. S.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

David Herbert Lawrence wurde am 11. September 1885 als Sohn eines Bergarbeiters und einer Lehrerin in Eastwood (Nottinghamshire) geboren. Zunächst Lehrer, musste er diesen Beruf wegen seines Lungenleidens aufgeben, dem er 1930 erliegen sollte. Von 1912 an lebte er als freier Schriftsteller. In diesem Jahr lernte er Frieda Weekly, geborene Freiin von Richthofen, eine Deutsche, kennen. Sie bereisten Deutschland und Italien und heirateten 1914 in England. Nach dem Krieg unternahmen sie Reisen nach Australien, Neuseeland, Tahiti, Ceylon und Mexiko. 1926 kehrte das Ehepaar nach Italien zurück, und hier schloss Lawrence Freundschaft mit Aldous Huxley. In seinen letzten Jahren lebte er im ständigen Bewusstsein seines Todes. Der zeitlebens Ruhelose starb am 2. März 1930 in Bandol, Südfrankreich.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von laxschrift am 1. August 2011
Format: Taschenbuch
Der skandalträchtige Roman "Lady Chatterley" schildert offen das Liebesspiel zweier Menschen, doch ist es auch ein philosophisches Werk, das die Rückkehr zum Menschsein fordert.

Im Jahre 1928 erschien das Buch "Lady Chatterley" des Engländers D. H. Lawrence zuerst in Italien, in England war es verboten aufgrund seiner expliziten Beschreibung von sexuellen Praktiken und der häufigen Verwendung sogenannter vulgärer Wörter. Erst etwa dreißig Jahre später sollte es endlich in England erhältlich sein und es entwickelte sich zu einem wahren Bestseller. Am ersten Verkaufstag im Jahre 1960 war das Buch schon nach wenigen Stunden ausverkauft.
Bis 1959 konnte jeder Herausgeber von Literatur, die als jugendgefährdend galt, nach dem Obscene Publications Act, verhaftet werden. Literatur sollte so rein sein, dass es vierzehnjährige Kinder nicht verderben konnte. Erst 1959 wurde der das Gesetz geändert und der Penguin Verlag, der Lady Chatterley herausbringen wollte, wurde freigesprochen. Dieser Freispruch gilt als wichtiger Schritt für die Freiheit des geschriebenen Wortes.
Vielfach wurde und wird "Lady Chatterley" als pornographisch angesehen. Dabei schreibt Lawrence nur über den menschlichen Geschlechtsakt und benutzt Wörter, mit denen Autoren auch heutzutage noch Probleme haben. Bei ihnen wird der Penis umgewandelt zu einem Schwert, dass sich in eine dunkle Höhle kämpfen muss oder es wird rein mechanisch beschrieben, als ein Kolben, der auf und nieder fährt, das sexuelle, schmutzige wird unter den Tisch gekehrt. Wenn es sich um Literatur handeln sollte, die sich selber nicht ernst nimmt, wäre es zu verstehen, doch diese Worte sind bei etlichen "seriösen" Autoren zu finden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT am 10. April 2011
Format: Taschenbuch
Constance Chatterley lebt mit ihrem aristokratischen Mann Sir Clifford auf Wragby in England. Der Alltag ist gefüllt mit Langeweile, Leere und Sehnsucht nach Liebe seitens Constances, vor allem seitdem Sir Clifford im Rollstuhl sitzt seit dem 1. Weltkrieg. Sie sehnt sich einen Mann herbei, Liebe, sexuelle Erfahrungen, Intimität. All das kann Clifford ihr nicht geben, vor allem aufgrund seiner unpersönlichen Art und Kälte ihr gegenüber, so verliebt sie sich in den Waldhüter Mellors und beginnt eine heiße Affäre, die sich zu bedingungsloser Liebe entpuppt. Bald erwartet sie ein Kind und möchte die Scheidung einreichen, doch die Schwierigkeiten innerhalb der Gesellschaft, verbieten diese Pläne durch Verzögerungstaktiken...

Der Roman ist kein pornografisch-erotischer Liebesroman, muss man sagen. Er besitzt Geschmack und Stil und geht behutstam mit der Wortwahl um, die den Liebesakt und allgemein die Liebesgeschichte zwischen Mellors und Constance umschreibt. Das Werk liegt in verschiedenen Fassungen vor und es wurde seinerzeit sogar verboten, bis es durch langwierige Wege endgültig veröffentlicht werden konnte. Lawrence schuf hiermit ein Meisterwerk, das zu den bekanntesten Romanen des vergangenen Jahrhunderts zählt und stets aktuell ist, da Liebesbeziehungen heute immernoch schwierig sind, wenn man Konventionen einhalten und Moral wahren muss, um nicht von den Mitmenschen verschmäht zu werden. Man sollte dieses Buch gelesen haben, es ist ein Genuss die detailgetreuen Schilderungen der Natur dem Autor nachzuempfinden. Man spürt förmlich die Lüfte und Düfte, in deren Welt er uns entführt. Die Geschichte ist großartig, denn sie schildert die Problematik von Beziehungen und man bringt als Leser vollstes Verständnis für Constance Chatterley auf.

~Bücher-Liebhaberin~
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gebhardino am 5. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
- hervorragende fein beobachtende Charakterstudie
- kein Erotikroman !
- nicht als Appetitanreger geeignet !
- teilweise hohes Niveau
- Kritik an der englischen Gesellschaftsliteratur
- Liebesroman
- Aufruf zur individuellen Freiheit auch der Sexualität
- kein Roman mit Schwarz-/Weiß-Moral sondern realitätsnah
- Sprache: typisch althergebracht und (angenehm) schwülstig
Fazit: lohnt sich auf jeden Fall
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lesemaus am 23. Januar 2011
Format: Taschenbuch
Sehr gut geschriebener Roman und zweifellos ein Aufsehen erregender(anbetracht der Zeit, in der er geschrieben wurde). Mutig, mutig Mr Lawrence! Man traut sich ja oft nicht zu sagen, dass man ihn gelesen hat, da dieser Titel mit pornografischen Schinken in Verbindung gebracht wird. Sicherlich gibt es einige Szenen, die hier nicht aufdringlich und sehr gefühlvoll beschrieben werden. Es ist aber keineswegs als anregende Erotikliteratur zu verstehen. Viel spannender und interessanter war für mich die Darstellung der Charaktere. Personen, die das Leben durch Schicksale verändert und entfremdet hat, die ihren Platz im weiteren Leben suchen und finden. Sypmatisch, wenn auch wortkarg, finde ich Oliver Mellors, der erst zum Ende des Romans seine Gefühle für Connie preisgibt und ihr seine Liebe gesteht. Er ist im Leben so oft enttäuscht wurden, dass er beschlossen hat, ein von der Außenwelt zurückgezogenes Leben zu führen. Es ist für ihn nicht leicht, Connies Eindringen zuzulassen, daher reagiert er zwar körperlich auf sie, lässt sich aber auf ihre Fragen, ob er zu ihr steht, bis zum Schluss nicht direkt ein. Connie sucht zuerst nach körperlicher Nähe zu einem Mann, da sie diese von ihrem Mann nicht bekommen kann. Schnell lernt sie, dass Mellors nicht der gängigen Vorstellung vom sexuellen Verhalten eines Mannes entspricht. Er ist zärtlich und nimmt Rücksicht auf sie. Sir Clifford ist für mich der unangenehmste Typ und man kann Connie nur beglückwünschen, sich schließlich gegen ihn zu entscheiden, denn er ist rücksichtslos, selbstsüchtig und selbstverliebt.Lesen Sie weiter... ›
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