Atomic Kitten haben endlich ein neues Album. Und das ist ganz nett, mit immerhin 15 Liedern (, die fast immer konstant drei einhalb minuten lang sind : eben typische Pop Songs). Zur Eröffnung der Song für jede Mädchen-Abend: "Ladies Night", sehr Disco-mäßig, tanzbar. Von diesem Stil gibt es auf dem Album dann noch etwa zwei weitere, der Rest klingt entweder wie gern gewollter, aber nicht geglückter R n B oder wie ihr letzter Hit "The last goodbye". Also eigentlich perfekt für den Winter. Vergleicht man diese Lp allerdings mit ihrem Erstwerk "Right now", muss man sagen, dass die Vielfalt an Songs abgenommen hat, es fällt anfangs schwer, alle Lieder auseinander zu halten. Auf ihrem Debutalbum gibt es mehr Experimente, nicht nur melodisch, sondern auch stimmlich. Positiv hingegen zu bemerken sind die Stimmen der drei Sängerinnen aus Liverpool, die sichtlich besser geworden und auch mehr aufeinander abgestimmt sind. Im Allgemeinen ist das neue Album der Kätzchen glatter, geschliffener, weniger kantig, obwohl das Atomic Kitten ja eigentlich auch nie wirklich waren. Trotzdem ist eine Entwicklung der Band bemerkbar; Natasha, Liz und Jenny haben sich sogar an vielen Songtexten beteiligt. Und immerhin ist "Ladies Night" um Welten besser als "Feels so good". Anspieltipps: Ladies Night, Believer, Nothing in the world.