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Lachen lernen [Broschiert]

Jürgen Wippich , Ingrid Derra-Wippich
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1996
Provokative Therapie führt zu transderivater Suche und Trancezuständen, und das sehr oft durch Schock. Dasrüber hinaus ist Provokative Therapie Teilarbeit, da der Therapeut verschiedene Teile im Klienten provoziert oder durcheinanderbringt. Wenn sich die Teilnehmer ein weinig mit den Übungen vertraut gemacht haben, einfach, gibt der Therapeut ihnen die Aufgabe zu integrieren. Das heißt einfach, daß der Therapeut nach der Provokation dem Klienten suggeriert, daß er sich sehr einfach entspannen, seine Augen schließen und für eine Weile in sich gehen kann. Der Therapeut schwingt in Trancemuster, indem er die Teile, mit denen er vorher metaphorisch Berührunng hatte, austauscht. Das kann sowohl für den Therapeuten als auch für den Klienten sehr kreativ sein.


Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Junfermann (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3873871696
  • ISBN-13: 978-3873871694
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 17 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.031.481 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Jürgen Wippich & Ingrid Derra-Wippich haben über viele Jahre die bahnbrechenden Arbeiten von Frank Farrelly begleitet und veranstalteten zahlreiche Seminare mit ihm.

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3.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen keine leichte Aufgabe 8. Mai 2006
Das erste Drittel des Buches besteht im wesentlichen aus einer übersetzten Einführung aus einem Farrelly-Workshop und übersetzten Praxis-Modulen von Farrelly.

Und wie man schon aus amerikanischen Filmen weiß, ist das mit den Übersetzungen aus dem amerikanischen ja immer so eine Sache: Wer das Original kennt und versteht, kann sich für die Synchron-Fassung nicht so richtig begeistern. So ähnlich mag es manchem Leser bei "Lachen lernen" ergehen. Schon der Verlust des Tonfalls und der Gesichtsausdrücke, die die herrlichen Inkongruenzen bei Frank so köstlich machen, ist für die Papierversion schade. Wenn aber dann noch eine Übersetzung dazu kommt, die nicht wirklich Spaß macht, nützt auch die Entschuldigung der Autoren nichts: "Wir haben bei der Übersetzung darauf geachtet, die gesprochenen Worte möglichst unverfälscht zu übernehmen. Dadurch mußten wir in Kauf nehmen, die Leser stellenweise mit schlechtem Deutsch zu provozieren." Im Anschluss an diesen Teil merkt man den Autoren an, welche Kompetenz in ihnen steckt. Die Gedanken von Carl Rogers, Luhmann und Humberto Maturana, von Kierkegaard, Trenkle und vielen weiteren sind auf eine Weise verarbeitet, die das KnowHow der Autoren durchscheinen lässt. Das Spektrum des systemischen KnowHows inklusve Autopoiesis und Kybernetik klingt an. Man merkt den Autoren an, mit wie wie viel Herz sie sich um den Leser bemühen, und mit wie viel Herzenswärme sie die Arbeit tun, von der sie schreiben. Und das versöhnt. Sehr sogar. Aber in meiner Wahrnehmung ist es etwas zu viel von vielem, um denjenigen, die noch nicht viel von dem wissen, wovon die Autoren schreiben, einen verständlichen Einblick zu geben. Und für diejenigen, die in der Materie selbst Profis sind, gibt es in diesem Teil von "Lachen lernen" zu wenig Neues. Eine Fülle von Fremdworten erschwert leider dem dazwischen liegenden Leser-Mittelfeld unnötig den Einstieg, was sehr schade ist. Denn die Idee der Autoren, die bunte Welt des köstlichen Humors a la Farrelly einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, ist vorzüglich. Gleichzeitig ist diese Aufgabe eine besondere Herausforderung. Und gemessen an der Größe der Aufgabe, die sich Wippich und Derra-Wippich gestellt haben, lege ich das Buch jetzt respektvoll zur Seite.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein weiteres Buch zur PT, noch dazu ein sehr gutes 22. Februar 2005
Von Stephan Kleiber HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
°
Mehr durch Zufall entdeckte ich dieses, mittlerweile mein drittes Buch zur Provokativen Therapie (PT) und muss sagen, das hier hat mir am besten gefallen. Warum das so ist, soll kurz erklärt sein.

Beim Original (ISBN 3540166661) von Frank Farrelly bekommt man einen guten Eindruck davon, wie er durch einige Mißerfolge bei bestimmten Patienten und nachfolgende Experminente den provokativen Stil Schritt für Schritt 'entdeckte'. Allerdings beschreibt dieses Original überwiegend des Meisters Selbstverständnis seiner Arbeit und ist in der deutschen Fassung unverschämt teuer.

Eine günstigere und sehr lesenswerte Einführung in den provokativen Stil bieten Höfner / Schachtner mit 'Das wäre doch gelacht' (ISBN 3499602318). Die beiden haben Farrelly quasi in Deutschland promotet, übersetzt, eine Zeit lang begleitet und von ihm gelernt. Dadurch waren sie in der Lage - neben eigenen Praxisbeispielen und Erfahrungen - eine relativ objektive (so es die gibt?) Beobachterperspektive von Farrelly zu gewinnen und weiterzugeben.

Genau diese Perspektive scheint mir gerade bei einem erfolgreichen Therapie-Praktiker wie Farrelly wichtig, da seine Arbeit wesentlich mehr beinhaltet, als von ihm selbst bewußt verwendet wird. So hat er zwar sein ursprüngliches Handwerk und seine Grundhaltungen in der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie von Carl Rogers erlernt. Andererseits verwendet er auch zahlreiche systemische, hypnotherapeutische (...) Elemente in seiner Arbeit, die im sozusagen von anderen Profis 'diagnostiziert' werden, deren er sich aber nur zum Teil 'bewußt' ist. -- An der Stelle passt vielleicht der Hinweis auf den blinden Fleck des Johari-Fensters "Was anderen bekannt ist" -- Farrelly selbst schreibt dazu: "Für einen provokativen Therapeuten ist es schon ein wenig verwirrend, so gut verstanden zu werden - aber ich muß zugeben, Jürgen und Ingrid haben das gut gepackt."

Die Praxis-Module (S. 37-122) im Buch stammen von zwei Workshops, in denen Farrelly ca. 25-45 mit Klienten arbeitet und sind daher sehr ausführlich und nachvollziehbar. Am Ende jeder Sitzung werden noch kurz Erfahrungen und Reaktionen besprochen. Der Theorieteil (S. 123-216) diskutiert therapeutische Begriffe und Annahmen über die Veränderbarkeit von Menschen. Besonders bringen Ingrid und Jürgen Wippich ihre Ideen zur Neurokybernetischen Selbstorganisation (NKS) ein, Beispiele zur Autopoiesis, sowie Gedanken zu Trivialen und Nicht-Trivialen Maschinen. Für Therapeuten sicherlich interessante Grundüberlegungen, die andere Konzepte durchaus überdenkenswert erscheinen lassen. Wer 'Denk nicht an Blau' von Jürgen Wippich zuvor gelesen hat, wird in diesem Kapitel einiges wiederfinden. Interessanter weil praktischer wird dann die Frage "Was tut Frank Farrelly?" (S. 217-268) beantwortet, da hier die provokative Arbeit 'seziert' und in ihren Elementen verstehbarer wird. Ebenso finden sich Ideen und konkrete Anleitungen dazu, wie man am besten Provokative Therapie trainiert. Den Abschluß bilden dann '25 Faktoren bei Farrelly' und 'Franks Krückenladen über männlich-weibliches Stammeswissen', was kurz und prägnant sicher jedem manches Mal ein Grinsen entlockt. Lesenswert - amüsant - lehrreich - 5 Sterne.

~

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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Transkripte 26. April 2003
Neben den theoretischen Anmerkungen und Bereichen fesselt das Buch insbesondere durch die Mitschriften der Sitzungen/Module.

Diese Transkripte allein machen den Kauf schon lohnenswert.
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