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Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall
 
 

Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall [Kindle Edition]

Christian von Ditfurth
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Stachelmann erstmals original in KiWi ? sein fünfter Fall führt in ein Land zwischen Terrorangst und ungesühnter SchuldDer Bundesgerichtshof in Karlsruhe fliegt in die Luft. Die Bundesrepublik verfällt der Terrorhysterie. Während ganz Deutschland nach Islamisten fahndet, hat der Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann ganz andere Sorgen.Der Universitätsdozent Stachelmann ist Vergangenheit: Seit seinem Abgang von der Universität hält er sich mit einem Büro für historische Ermittlungen über Wasser. Kaum hat er sich notdürftig eingerichtet, steht tatsächlich die klassische blonde Schönheit im Büro. Die Deutschamerikanerin Cecilia gibt Stachelmann den Auftrag, ihren Vater, Franz Laubinger, zu suchen, der Ende der Fünfzigerjahre spurlos verschwunden ist. Letzter Wohnort: Wolfsburg. Stachelmann findet bald heraus, dass Laubinger aus der Bundesrepublik fliehen musste, weil Menschen, die schon in Hitlerdeutschland verfolgt worden waren, in der Adenauerrepublik keineswegs unbehelligt leben konnten. Doch als er glaubt, den Fall gelöst zu haben, verstrickt er sich in einem Labyrinth aus Angst und Hass. Ein Unbekannter bedroht Felix, den Sohn seiner Freundin Anne. Wovor will der Unbekannte Stachelmann warnen? Wovon soll er abgehalten werden? Um Felix zu schützen, macht sich Stachelmann auf die gefährliche Suche. Am Ende verfolgt er einen Mörder, der das Töten von Staats wegen gelernt hat.In Stachelmanns atemberaubenden fünften Fall zeigt sich, wie Unrecht in der Vergangenheit Verbrechen in der Gegenwart heraufbeschwört.

Über den Autor

Christian v. Ditfurth, Jahrgang 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor bei Lübeck. Er hat zuletzt die viel beachteten Romane "Die Mauer steht am Rhein. Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus" (1999), "Der 21. Juli" (2001), "Der Consul "(2003), "Das Luxemburg-Komplott" (2005) sowie die Stachelmann-Krimis "Mann ohne Makel" (2002, KiWi 826, 2004), "Mit Blindheit geschlagen" (2004, KiWi 924, 2006), "Schatten des Wahns" (2006, KiWi 1008, 2007) und "Lüge eines Lebens" (2007, KiWi 1060, 2008) veröffentlicht. Das Hörbuch erscheint im Frühjahr 2009 bei Audiomedia.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Arndt
Format:Taschenbuch
...und damit ein neuer Krimi aus der Reihe um den Historiker Josef Maria Stachelmann von Christian v. Ditfurth.

Dieser 5. Band ist glücklicherweise viel besser als der Vorgänger Nr. 4!

Man sollte sich also durch Band Nr. 4 nicht vollkommen entmutigen lassen und kann durchaus wieder einmal zu einem Stachelmann und seinem neuen 5. Fall greifen...

Worum gehts also in dem Buch?

Wie schon in dem Vorgänger eingeleitet, hat Stachelmann nun seine Unilaufbahn tatsächlich beendet und macht sich mit einem Büro für historische Ermittlungen selbstständig. Er hat Lübeck den Rücken gekehrt und ist sogar bei seiner Freundin Anne eingezogen... aber auch hier wird viel passieren... Anne und ihr Sohn Felix geraten in diesem Buch in das Fadenkreuz eines Mörders...
Am Anfang dieses Buches steht aber ein Sprengstoffanschlag auf den Bundesgerichtshof, bei dem auch ein oberster Richter ums Leben kommt und eine Terrorhysterie in Deutschland auslöst...

Beruflich wird Stachelmann angeheuert, um über die Firmengeschichte der Schneyder AG ein Buch zu schreiben. Diese hatte allerdings zwischen 1933 und 1945 mit der Gestapo kooperiert und Zwangsarbeiter beschäftigt. Was Stachelmann bei seiner Recherche ans Licht bringt gefällt nicht jedem der Geschäftsinhaber...

Außerdem soll Stachelmann eine verschwundene Person ermitteln. Eine junge Frau aus Amerika kommt zu Stachelmann, damit dieser ihren Vater aufspürt, der 1959 verschwunden ist. Stachelmanns Spurensuche führt ihn in die neuen Länder, zurück in eine Zeit, als die BRD noch eine junge Republik war, die Zeit des Aufbaus, aber auch zurück in die Zeiten des Kalten Krieges, des Mauerbaus und 40 Jahre DDR-Geschichte...

Schwerpunktmäßig geht es aber um die Auseinandersetzung mit der deutschen Nachkriegsjustiz.

Mein Eindruck:

Ditfurth hat sich viel vorgenommen in diesem Band. Eine Abrechnung mit den Richtern und Staatsanwälten, die in den Jahren zwischen 1933 und 1945 unter Hitler eine korrupte und politische Justiz betrieben haben..., Kritik an einer gescheiterten Entnazifizierung in den jungen und ersten Jahren dieser Republik, Kritik an der Adenauer-Ära, Kritik am Kalten Krieg, mit der er den Justizopfern - sofern im Rahmen eines Kriminalromans möglich - versucht mit der Figur Laubingers ein Gesicht und eine Biographie zu geben. Er spart nicht mit Kritik an der politischen Justiz und dem System der DDR und verliert auch immer wieder kritische Worte zur Terrorhysterie heute und in früheren Jahrzehnten in diesem Land...

Puh, ganz schön viel Stoff und das alles in einem Roman über Stachelmann, einem Typen, der vornehmlich rheumatisch und selbstmitleidig ist... ;-)

Der Anfang zieht sich etwas dahin... Zu viel und zu lange wird immer und immer wieder auf den Vorgänger-Band verwiesen, zu oft werden die Geschehnisse auch aus den ersten 3 Romanen angesprochen, ohne dabei aber inhaltlich in irgendeiner Form relevant, nützlich oder hilfreich zu sein. Dahinter steckt vermutlich eher eine Marketing-Strategie, um auf die anderen Bücher aufmerksam zu machen.

Die Erklärungen und Verweise auf die früheren Bände wären vor allem nicht in der Länge nötig gewesen, um das Buch insgesamt verstehen zu können. Eigentlich stehen die Bücher alle nebeneinander und sind auch unabhängig von einander les- und verstehbar. Diese Passagen hätten wirklich sehr viel kürzer ausfallen können, da dies nämlich besonders langweilig für Leute ist, die schon die anderen Bücher gelesen haben.

Stachelmann hat in jedem Fall eine Entwicklung durchgemacht. Und - so nervig er auch immer noch ist mit seinem Selbstmitleid - hat er in diesem Roman zumindest endlich mal den A.... hochgekriegt und sein Leben angepackt... ;-)... Geht doch!

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, weil mich das Nacherzählen der Vorgänger-Romane in dem Umfang wirklich sehr stört!
Den Sinn in der Aktion um Anne und ihren Sohn kann ich tatsächlich auch nicht nachvollziehen. Wenn es nur darum ging den beiden einen Anlass zu geben, um sich zu trennen, dann hätte es dieses Aufwandes nicht bedurft. Der Teil war irgendwie konstruiert und überflüssig.
Ich hätte mir an dieser Stelle gewünscht, dass Ditfurth einen Schwerpunkt setzt und sich mehr und tiefer mit den Charakteren und Biographien derjenigen auseinandersetzt, die er hier exemplarisch für viele Justizopfer als Protagonisten entwickelt hat.

Ich entscheide mich für 4 Sterne, weil Ditfurth ein spannendes und kritisches Thema aufgegriffen hat, ohne dabei reißerisch zu werden, weil Stachelmann wieder mit historischer Recherche und Aufarbeitung beginnt zu bestechen und weil dieser Band einfach sehr viel besser ist als der Vorgänger und damit auch mehr Spass gemacht hat beim Lesen... ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der beste Stachelmann! 17. Oktober 2011
Format:Taschenbuch
Also ICH hab Stachelmann No.5 in einem Ritt (Flug nach Hong Kong) gelesen

und war gefesselt, obwohl ich auf den Zusammenhang ex-Stasi und

BGH-Terroranschlag gleich am Anfang getippt hatte...

Das liegt wohl daran, das ich als "Ossi" mehr von den Nazi-Richtern in der BRD

wusste.... aber von Ditfurth klaert sowieso eher die "Wessis" auf....pardon!

Im Osten konnte man zwar nicht REISEN, aber LESEN... Der Osten ist im Krimi

mit viel Verstaendnis und korrekt geschildert, eine seltene Ausnahme bei

westlichen Autoren!

Nun moechte ich Stachelmann im Film sehen und hab schon Angst, dass der Autor

ihn sterben laesst.

Endlich haben wir einen "deutschen Wallander"!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von F. Kluge TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der BGH wird in die Luft gejagt. Eine blonde, schöne Frau taucht bei Stachelmann auf und bittet ihn, ihren Vater zu suchen, der Ende der Fünfzigerjahre verschwunden ist. Seine Recherchen werden ihn quer durch Deutschland führen. Dieses ist der Auftakt zu einem neunen Fall für den Historiker Dr. Josef Maria Stachelmann.

Ich fand das vorliegende Buch, den fünften Fall von Josef Maria Stachelmann, ganz nett und vor allem, sehr unterhaltsam. Es ist eine sehr gute Feierabend- und Entspannungslektüre. Viel besser und spannender als der vierte Fall. Dr. Stachelmann bricht beruflich als auch privat zu neuen Ufern auf. Er unterhält jetzt ein Büro, die sich mit historischen Recherchen beschäftigt. Aber, erneut leidet Josef Maria Stachelmann unter Selbstzweifeln, Selbstgerechtigkeit, Egoismen, wenig Selbstvertrauen und Rheuma. Auch fällt er wieder viel zu schnell Urteile und verrennt sich in seiner Gedankenwelt. Ebenfalls stößt er wieder allen denen vor den Kopf, die ihm helfen wollen, aber sie kommen wie immer nicht an ihn heran. Stachelmann ist nun einmal ein Dickschädel, der sich selbstbemitleidet, die bis hin zu Senbstmordgedanken führen - DEPRESSIONEN -!!!

Die Figur des Georgie, die wir aus Stachelmanns vierten Fall kennen, taucht auch in diesem Buch wieder auf. Georgie wird zu einem Freund und seine Charaktereigenschaften, sein Witz und sein trockener Humor, wurden weiter so sehr verfeinert, das man ihn in Zukunft nicht mehr missen möchte!
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Stachelmann ohne Stachel
Leider muss man sagen, dass die Stachelmann-Reihe sich auf einem Gleitflug nach unten befindet. Waren die ersten Bände eher in der 5-Sterne-Kategorie anzusiedeln, haben Fall 4... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von SKostic veröffentlicht
Unglaubwürdige Langeweile
Eine trostlos langweilige konstruierte Geschichte mit neckischen Einschlägen. Leider unglaubwürdig, kitschig, gewollt witzig.
Schade um das Geld. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von Maria Pirkl
Was geschah mit Franz Laubinger? Josef Maria Stachelmann versucht das...
Nach "Mann ohne Makel" (KiWi 826), "Mit Blindheit geschlagen" (KiWi 924), "Schatten des Wahns" (KiWi 1008) und "Lüge eines Lebens" (KiWi 1060) ist "Labyrinth des Zorns" (KiWi... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2009 von Ewald Judt
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Ich habe nun 4 der 5 Stachelmann-Krimis gelesen - leider hat der fünfte meine Erwartungen bestätigt: Wenn auch (wie auch in den Vorgängerbänden) das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009 von Bert Seyringer
Von Buch zu Buch schwächer ?
Die ersten Stachelmänner waren spannend, sie waren witzig, diesen fand ich dagegen überwiegend öde und ziemlich langweilig.
Veröffentlicht am 24. September 2009 von channel-ratt
Ganz schlechtes Buch
Von diesem Buch rate ich ab. Herr von Ditfurth hat schon Besseres geschrieben. Man quält sich fast 400 Taschenbuchseiten durch lausige Gespräche, unwahrscheinliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2009 von Prof Dr P. Finke
Spannend und witzig trotz eines schweren Themas
Geht das überhaupt? Ich erspare den Lesern dieser Rezension die inhaltlichen Aspekte (wurden bereits mehrfach hier ausgebreitet) bis darauf: Wie immer nimmt sich Christian von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Krimileser
Spannend und besser als Band 4
Im Gegensatz zum 4. Band der Stachelmannreihe ist dieses Buch deutlich besser.
Stachelmann bricht zu neuen Ufern auf, sowohl beruflich wie auch privat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von Christoph Post
Schwacher Abklatsch....
Den fünften Band halte ich für einen schwachen Abklatsch der Vorgängerbände. Obwohl das Thema für die neuere Generation tlw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von MarkusA
Zu konstruiert
Schade! Leider ist der 5. Stachelmann-Fall nur unwesentlich besser als der 4. Fall. Die Geschichte ist extrem konstruiert (die Auflösung des Anschlages auf den BGH), die Laune... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2009 von Jochen Schmidt
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