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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen16
3,0 von 5 Sternen
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...und damit ein neuer Krimi aus der Reihe um den Historiker Josef Maria Stachelmann von Christian v. Ditfurth.

Dieser 5. Band ist glücklicherweise viel besser als der Vorgänger Nr. 4!

Man sollte sich also durch Band Nr. 4 nicht vollkommen entmutigen lassen und kann durchaus wieder einmal zu einem Stachelmann und seinem neuen 5. Fall greifen...

Worum gehts also in dem Buch?

Wie schon in dem Vorgänger eingeleitet, hat Stachelmann nun seine Unilaufbahn tatsächlich beendet und macht sich mit einem Büro für historische Ermittlungen selbstständig. Er hat Lübeck den Rücken gekehrt und ist sogar bei seiner Freundin Anne eingezogen... aber auch hier wird viel passieren... Anne und ihr Sohn Felix geraten in diesem Buch in das Fadenkreuz eines Mörders...
Am Anfang dieses Buches steht aber ein Sprengstoffanschlag auf den Bundesgerichtshof, bei dem auch ein oberster Richter ums Leben kommt und eine Terrorhysterie in Deutschland auslöst...

Beruflich wird Stachelmann angeheuert, um über die Firmengeschichte der Schneyder AG ein Buch zu schreiben. Diese hatte allerdings zwischen 1933 und 1945 mit der Gestapo kooperiert und Zwangsarbeiter beschäftigt. Was Stachelmann bei seiner Recherche ans Licht bringt gefällt nicht jedem der Geschäftsinhaber...

Außerdem soll Stachelmann eine verschwundene Person ermitteln. Eine junge Frau aus Amerika kommt zu Stachelmann, damit dieser ihren Vater aufspürt, der 1959 verschwunden ist. Stachelmanns Spurensuche führt ihn in die neuen Länder, zurück in eine Zeit, als die BRD noch eine junge Republik war, die Zeit des Aufbaus, aber auch zurück in die Zeiten des Kalten Krieges, des Mauerbaus und 40 Jahre DDR-Geschichte...

Schwerpunktmäßig geht es aber um die Auseinandersetzung mit der deutschen Nachkriegsjustiz.

Mein Eindruck:

Ditfurth hat sich viel vorgenommen in diesem Band. Eine Abrechnung mit den Richtern und Staatsanwälten, die in den Jahren zwischen 1933 und 1945 unter Hitler eine korrupte und politische Justiz betrieben haben..., Kritik an einer gescheiterten Entnazifizierung in den jungen und ersten Jahren dieser Republik, Kritik an der Adenauer-Ära, Kritik am Kalten Krieg, mit der er den Justizopfern - sofern im Rahmen eines Kriminalromans möglich - versucht mit der Figur Laubingers ein Gesicht und eine Biographie zu geben. Er spart nicht mit Kritik an der politischen Justiz und dem System der DDR und verliert auch immer wieder kritische Worte zur Terrorhysterie heute und in früheren Jahrzehnten in diesem Land...

Puh, ganz schön viel Stoff und das alles in einem Roman über Stachelmann, einem Typen, der vornehmlich rheumatisch und selbstmitleidig ist... ;-)

Der Anfang zieht sich etwas dahin... Zu viel und zu lange wird immer und immer wieder auf den Vorgänger-Band verwiesen, zu oft werden die Geschehnisse auch aus den ersten 3 Romanen angesprochen, ohne dabei aber inhaltlich in irgendeiner Form relevant, nützlich oder hilfreich zu sein. Dahinter steckt vermutlich eher eine Marketing-Strategie, um auf die anderen Bücher aufmerksam zu machen.

Die Erklärungen und Verweise auf die früheren Bände wären vor allem nicht in der Länge nötig gewesen, um das Buch insgesamt verstehen zu können. Eigentlich stehen die Bücher alle nebeneinander und sind auch unabhängig von einander les- und verstehbar. Diese Passagen hätten wirklich sehr viel kürzer ausfallen können, da dies nämlich besonders langweilig für Leute ist, die schon die anderen Bücher gelesen haben.

Stachelmann hat in jedem Fall eine Entwicklung durchgemacht. Und - so nervig er auch immer noch ist mit seinem Selbstmitleid - hat er in diesem Roman zumindest endlich mal den A.... hochgekriegt und sein Leben angepackt... ;-)... Geht doch!

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, weil mich das Nacherzählen der Vorgänger-Romane in dem Umfang wirklich sehr stört!
Den Sinn in der Aktion um Anne und ihren Sohn kann ich tatsächlich auch nicht nachvollziehen. Wenn es nur darum ging den beiden einen Anlass zu geben, um sich zu trennen, dann hätte es dieses Aufwandes nicht bedurft. Der Teil war irgendwie konstruiert und überflüssig.
Ich hätte mir an dieser Stelle gewünscht, dass Ditfurth einen Schwerpunkt setzt und sich mehr und tiefer mit den Charakteren und Biographien derjenigen auseinandersetzt, die er hier exemplarisch für viele Justizopfer als Protagonisten entwickelt hat.

Ich entscheide mich für 4 Sterne, weil Ditfurth ein spannendes und kritisches Thema aufgegriffen hat, ohne dabei reißerisch zu werden, weil Stachelmann wieder mit historischer Recherche und Aufarbeitung beginnt zu bestechen und weil dieser Band einfach sehr viel besser ist als der Vorgänger und damit auch mehr Spass gemacht hat beim Lesen... ;-)
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am 9. März 2013
Ich habe dieses Buch gelesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Deshalb störten mich die ständigen überflüssigen und aufgesetzt wirkenden Anspielungen auf Handlungen der vorherigen Bücher, da sie für dieses Buch keinerlei Relevanz haben.
Zur Handlung selbst: Die Figuren wirken irgendwie eckig, konstruiert und nicht schlüssig. Vieles (z. B. die Trennung) passieren, ohne dass der Leser richtig versteht, warum.
Außerdem stört mich die Schwarz-Weiß-Malerei (Böse Alt-Nazis – Gute Alt-Kommunisten). Auch der Versuch des Autors, die Haltung der BRD-Bürger zur Nazi-Vergangenheit zu kritisieren, scheitert meiner Meinung nach an allzu ideologisch aufgeladener Polarisierung: Beschäftigung mit der Vergangenheit und Veröffentlichung der Akten ist OK, aber nur, solange es „nur“ um Zwangsarbeit geht. Sobald dann aber ans Licht kommt, dass einige Zwangsarbeiter, die kritische Äußerungen gemacht haben, denunziert worden sind, wird das gesamte Archiv angezündet, um diese Tatsache zu vertuschen. Ist die Kluft dazwischen wirklich so groß, dass sie den Unterschied zwischen Veröffentlichung und Vernichtung aller Akten erklärt? So wenig schlüssig wie dies ist fast das gesamte Buch.
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am 22. Juni 2009
Der fünfte Fall des Historikers Josef Maria Stachelmann ist genauso spannend und interessant wie schon seine vier Vorgänger. Mittlerweile hat sich der ehemalige Universitätsdozent als Privatermittler selbstständig gemacht. Er erhält den Auftrag, den Vater einer hübschen Blondine zu finden, der in den 50er Jahren verschwunden ist. Seine Recherchen bringen Unglaubliches ans Tageslicht. Dann wird auch noch der Sohn seiner Freundin bedroht. Wer nur will Stachelmann daran hindern, weiter Nachforschungen anzustellen? Ein packender Thriller mit Tempo - gelesen von der wunderbar sonoren Stimme Frank Engelhardts.
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am 6. Januar 2015
Das ist mein erster Roman über Dr. Stachelmann und ich bin leider kein Fan geworden. Die Geschichte an sich klingt eigentlich ganz vielversprechend - eine Frau wendet sich an Dr. Stachelmann als Ermittler für historische Ereignisse, weil sie ihren Vater sucht. Dabei stellt sich relativ schnell heraus, das der Gesuchte in den 50ern aus der BDR in die DDR auswanderte, weil er es als Sympathisant der Kommunisten im neuen deutschen Rechtssystem schwer hatte, schwerer als diverse Altnazis, die weiterhin Kariere machen konnten und gesellschaftliche Achtung erfuhren. Leider "vergisst" die Auftraggeberin aber die Prämie, die sie Stachelmann im Falle eines Ermittlungserfolges versprochen hat. Und so ermittelt er weiter und kommt einem aktuellen Verbrechen auf die Spur...

Soweit, so gut. Die Umsetzung ist für mich jedoch wirklich nicht gelungen. Kommissar Zufall löst den Fall im Endeffekt auf, weil Stachelmann einfach mal "irgendwo" klingelt und oh Wunder, die Leute können immer irgendwas zur Lösung beitragen. Was ist das für ein Blödsinn? Irgendwer kennt immer irgendwen, der etwas zu sagen hat. Ja, ist klar... Wirkliche Ermittlungsarbeit ist das nicht. In der Hörbuchversion hat mich außerdem der völlig - wirklich völlig - falsche Thüringer Dialekt gestört. Zufälligerweise wohne ich genau dort, wo Teile der Handlung spielen und das hat wirklich nicht mit Thüringisch zu tun. Vor allem der südthüringer Dialekt ging total in die Hose... ganz ehrlich, man sollte es lassen, Dialekt zu sprechen, wenn man es nicht beherrscht.

Insgesamt fand ich die Geschichte langweilig, durcheinander und einfach nicht plausibel. Da mir Stachelmann auch einfach nicht sympathisch ist, werde ich wohl kein weiteres Werk mit ihm lesen/hören....
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HALL OF FAMEam 12. Oktober 2009
Nach "Mann ohne Makel" (KiWi 826), "Mit Blindheit geschlagen" (KiWi 924), "Schatten des Wahns" (KiWi 1008) und "Lüge eines Lebens" (KiWi 1060) ist "Labyrinth des Zorns" (KiWi 1095) der fünfte Kriminalroman von Christian von Ditfurth mit Josef Maria Stachelmann als oft ungewollter privater "Detektiv" in Kriminalfällen. Dieser war zuerst Habilitand am Historischen Seminar der Universität Hamburg, wo er nach dieser auf eine akademische Karriere verzichtete, und ist nunmehr als historischer Ermittler tätig, wo er wenngleich überqualifiziert z.B. mit Firmenbiographien beauftragt wird. Doch dann meldet sich bei ihm - ähnlich wie bei Philip Marlowe - die attraktive US-Deutsche Cecilia Laubinger und ersucht ihn, ihren Vater Franz Laubinger zu suchen, der gemäß den Angaben ihrer verstorbenen Mutter die Familie in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg verlassen hat. Stachelmann nimmt den Auftrag der unbekannten Schönen - hinterließ keine Adresse, sagte nur zu, sich gelegentlich zu melden - an und beginnt die schwierige Suche. Sie führt ihn a) in die Kriegszeit, wo sich Franz Laubinger nicht anpassen wollte, und b) in die Nachkriegszeit der BRD, wo es sich ebensowenig anpassen wollte, und dann offenbar unter Zurücklassung der Familie in die DDR verschwand. Je mehr er sich in die Vergangenheit einlebt, desto mehr Verwandte findet, desto sympathischer wird er ihm und desto weniger versteht er, wie mit Franz Laubinger umgegangen wurde. Und er kann das Schicksal Franz Laubingers klären. Doch einen aus der Verwandtschaft, der das Töten von Staats wegen gelernt hat, kann er nicht finden. Doch gerade dieser kennt auch der Lebensgeschichte Franz Laubingers - und zieht für sich seine Konsequenzen bis zum bitteren Ende, zu dem auch Stachelmann seinen Teil beiträgt. Wieder - wie auch in den ersten vier Büchern mit Josef Maria Stachelmann - bildet eine interessante Story mit einem weitgehend unbekannten historischen Hintergrund die Grundlage für eine nicht immer plausible Krimihandlung.
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am 6. Juli 2009
Geht das überhaupt? Ich erspare den Lesern dieser Rezension die inhaltlichen Aspekte (wurden bereits mehrfach hier ausgebreitet) bis darauf: Wie immer nimmt sich Christian von Ditfurth eines Themas an, welches Teil unserer dunklen Geschichte und Kultur ist. Das man phasenweise dennoch richtig schmunzeln kann, verdanken wir fein eingewebten, nahezu unauffälligen Elementen, wie man sie nur aus nichtdeutscher Krimiliteratur kennt. Ok, der Auftritt der kühlen Blonden ist zwar auffällig, aber deshalb nicht minder komisch, und Ditfurth ist sich nicht zu schade ist, diese Entleihung sofort zuzugeben. Was auch diesen fünften Band besonders macht, ist neben Gänsehaut und interessanten Einblicken in die Politik Dunkeldeutschlands, die Sprache und der Sog, den dieses Buch auslöst. Man spürt quasi mit allen Sinnen: Man riecht den Mief der Zeiten, man hört das Knistern in der kaputten Beziehung, spürt die Angst Stachelmanns (Was ist mit Felix?)....und seine ewige Pein mit seinen Gebrechen. Nur bei letzterem wünscht man sich zügige Genesung. Der Rest darf gerne in den hoffentlich bald 6. Fall übernommen werden.
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am 11. Mai 2009
...diesen grantigen, oft selbstmitleidgen und verunsicherten, aber stets geradlinigen Ermittler Stachelmann, der, obwohl kein Adonis, unverschämt viel Glück bei Frauen hat. Während die Staatsmacht nach einem Bombenanschlag auf das BGH unter Volldruck nach islamischen Terroristen fandet, sucht Stachelmann, inzwischen Privatrechercheur, im Auftrag einer kühlen Blonden nach ihrem vermissten Vater: Wie sich heraussteltt, war der in den 50er Jahren Verschwundene nicht nur Opfer der Nazijustiz, sondern fiel in der Adenauerära erneut den nahtlos weiterbeschäftigten vormaligen braunen Richtern in die Hände und landet schließlich in der DDR. Bis beide Handlungsstränge zusammenfinden, entwickelt sich eine rasante Jagd durch ganz Deutland mit vielen überraschenden Wendungen, woran Stachelmanns neues sidekick Georgie nicht unerheblchen Anteil hat. Und auch in Stachelmanns Privatleben tut sich - endlich - etwas ...
Was historischen Hintergrund und Tempo angeht, ist dieser 5. Fall meines Erachtens der spannendste Stachelmann.
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am 21. Oktober 2009
Eine trostlos langweilige konstruierte Geschichte mit neckischen Einschlägen. Leider unglaubwürdig, kitschig, gewollt witzig.
Schade um das Geld. Das Buch hätte ich mir sparen können! Unerträglich ist die Geschichte um und mit Valentina!
Merci!
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am 7. Oktober 2009
Ich habe nun 4 der 5 Stachelmann-Krimis gelesen - leider hat der fünfte meine Erwartungen bestätigt: Wenn auch (wie auch in den Vorgängerbänden) das "Generalthema" interessant und aufarbeitenswert wäre - bitte nicht mehr von Dr. Stachelmann! Dieser sich mühsam durchs Leben, durch Berufe, durch zwischenmenschliche Beziehungen, durch Krankheiten und andere Zustände quälende Charakter, die breit ausgewalzte Darstellung seiner inneren Monologe und die peinlichen "unauffälligen" Hinweise auf Personen, die ausschließlich in den Vorgängerbänden vorkamen - ich denke Dr. Stachelmann hat genug gelitten, lasst ihn in den Ruhestand treten!
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am 17. Oktober 2011
Also ICH hab Stachelmann No.5 in einem Ritt (Flug nach Hong Kong) gelesen

und war gefesselt, obwohl ich auf den Zusammenhang ex-Stasi und

BGH-Terroranschlag gleich am Anfang getippt hatte...

Das liegt wohl daran, das ich als "Ossi" mehr von den Nazi-Richtern in der BRD

wusste.... aber von Ditfurth klaert sowieso eher die "Wessis" auf....pardon!

Im Osten konnte man zwar nicht REISEN, aber LESEN... Der Osten ist im Krimi

mit viel Verstaendnis und korrekt geschildert, eine seltene Ausnahme bei

westlichen Autoren!

Nun moechte ich Stachelmann im Film sehen und hab schon Angst, dass der Autor

ihn sterben laesst.

Endlich haben wir einen "deutschen Wallander"!
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