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Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall
 
 
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Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall [Taschenbuch]

Christian von Ditfurth
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag; Auflage: 1 (20. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462040863
  • ISBN-13: 978-3462040869
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.457 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Stachelmann erstmals original in KiWi - sein fünfter Fall führt in ein Land zwischen Terrorangst und ungesühnter Schuld

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe fliegt in die Luft. Die Bundesrepublik verfällt der Terrorhysterie. Während ganz Deutschland nach Islamisten fahndet, hat der Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann ganz andere Sorgen. Der Universitätsdozent Stachelmann ist Vergangenheit: Seit seinem Abgang von der Universität hält er sich mit einem Büro für historische Ermittlungen über Wasser. Kaum hat er sich notdürftig eingerichtet, steht tatsächlich die klassische blonde Schönheit im Büro. Die Deutschamerikanerin Cecilia gibt Stachelmann den Auftrag, ihren Vater, Franz Laubinger, zu suchen, der Ende der Fünfzigerjahre spurlos verschwunden ist. Letzter Wohnort: Wolfsburg. Stachelmann findet bald heraus, dass Laubinger aus der Bundesrepublik fliehen musste, weil Menschen, die schon in Hitlerdeutschland verfolgt worden waren, in der Adenauerrepublik keineswegs unbehelligt leben konnten. Doch als er glaubt, den Fall gelöst zu haben, verstrickt er sich in einem Labyrinth aus Angst und Hass. Ein Unbekannter bedroht Felix, den Sohn seiner Freundin Anne. Wovor will der Unbekannte Stachelmann warnen? Wovon soll er abgehalten werden? Um Felix zu schützen, macht sich Stachelmann auf die gefährliche Suche. Am Ende verfolgt er einen Mörder, der das Töten von Staats wegen gelernt hat. In Stachelmanns atemberaubenden fünften Fall zeigt sich, wie Unrecht in der Vergangenheit Verbrechen in der Gegenwart heraufbeschwört. Gesamtauflage aller Stachelmann-Krimis: 350.000 Exemplare

Über den Autor

Christian v. Ditfurth, Jahrgang 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor bei Lübeck. Er hat zuletzt die viel beachteten Romane "Die Mauer steht am Rhein. Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus" (1999), "Der 21. Juli" (2001), "Der Consul "(2003), "Das Luxemburg-Komplott" (2005) sowie die Stachelmann-Krimis "Mann ohne Makel" (2002, KiWi 826, 2004), "Mit Blindheit geschlagen" (2004, KiWi 924, 2006), "Schatten des Wahns" (2006, KiWi 1008, 2007) und "Lüge eines Lebens" (2007, KiWi 1060, 2008) veröffentlicht. Das Hörbuch erscheint im Frühjahr 2009 bei Audiomedia.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Stachelmanns 5. Fall..., 4. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall (Taschenbuch)
...und damit ein neuer Krimi aus der Reihe um den Historiker Josef Maria Stachelmann von Christian v. Ditfurth.

Dieser 5. Band ist glücklicherweise viel besser als der Vorgänger Nr. 4!

Man sollte sich also durch Band Nr. 4 nicht vollkommen entmutigen lassen und kann durchaus wieder einmal zu einem Stachelmann und seinem neuen 5. Fall greifen...

Worum gehts also in dem Buch?

Wie schon in dem Vorgänger eingeleitet, hat Stachelmann nun seine Unilaufbahn tatsächlich beendet und macht sich mit einem Büro für historische Ermittlungen selbstständig. Er hat Lübeck den Rücken gekehrt und ist sogar bei seiner Freundin Anne eingezogen... aber auch hier wird viel passieren... Anne und ihr Sohn Felix geraten in diesem Buch in das Fadenkreuz eines Mörders...

Am Anfang dieses Buches steht aber ein Sprengstoffanschlag auf den Bundesgerichtshof, bei dem auch ein oberster Richter ums Leben kommt und eine Terrorhysterie in Deutschland auslöst...

Beruflich wird Stachelmann angeheuert, um über die Firmengeschichte der Schneyder AG ein Buch zu schreiben. Diese hatte allerdings zwischen 1933 und 1945 mit der Gestapo kooperiert und Zwangsarbeiter beschäftigt. Was Stachelmann bei seiner Recherche ans Licht bringt gefällt nicht jedem der Geschäftsinhaber...

Außerdem soll Stachelmann eine verschwundene Person ermitteln. Eine junge Frau aus Amerika kommt zu Stachelmann, damit dieser ihren Vater aufspürt, der 1959 verschwunden ist. Stachelmanns Spurensuche führt ihn in die neuen Länder, zurück in eine Zeit, als die BRD noch eine junge Republik war, die Zeit des Aufbaus, aber auch zurück in die Zeiten des Kalten Krieges, des Mauerbaus und 40 Jahre DDR-Geschichte...

Schwerpunktmäßig geht es aber um die Auseinandersetzung mit der deutschen Nachkriegsjustiz.

Mein Eindruck:

Ditfurth hat sich viel vorgenommen in diesem Band. Eine Abrechnung mit den Richtern und Staatsanwälten, die in den Jahren zwischen 1933 und 1945 unter Hitler eine korrupte und politische Justiz betrieben haben..., Kritik an einer gescheiterten Entnazifizierung in den jungen und ersten Jahren dieser Republik, Kritik an der Adenauer-Ära, Kritik am Kalten Krieg, mit der er den Justizopfern - sofern im Rahmen eines Kriminalromans möglich - versucht mit der Figur Laubingers ein Gesicht und eine Biographie zu geben. Er spart nicht mit Kritik an der politischen Justiz und dem System der DDR und verliert auch immer wieder kritische Worte zur Terrorhysterie heute und in früheren Jahrzehnten in diesem Land...

Puh, ganz schön viel Stoff und das alles in einem Roman über Stachelmann, einem Typen, der vornehmlich rheumatisch und selbstmitleidig ist... ;-)

Der Anfang zieht sich etwas dahin... Zu viel und zu lange wird immer und immer wieder auf den Vorgänger-Band verwiesen, zu oft werden die Geschehnisse auch aus den ersten 3 Romanen angesprochen, ohne dabei aber inhaltlich in irgendeiner Form relevant, nützlich oder hilfreich zu sein. Dahinter steckt vermutlich eher eine Marketing-Strategie, um auf die anderen Bücher aufmerksam zu machen.

Die Erklärungen und Verweise auf die früheren Bände wären vor allem nicht in der Länge nötig gewesen, um das Buch insgesamt verstehen zu können. Eigentlich stehen die Bücher alle nebeneinander und sind auch unabhängig von einander les- und verstehbar. Diese Passagen hätten wirklich sehr viel kürzer ausfallen können, da dies nämlich besonders langweilig für Leute ist, die schon die anderen Bücher gelesen haben.

Stachelmann hat in jedem Fall eine Entwicklung durchgemacht. Und - so nervig er auch immer noch ist mit seinem Selbstmitleid - hat er in diesem Roman zumindest endlich mal den A.... hochgekriegt und sein Leben angepackt... ;-)... Geht doch!

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, weil mich das Nacherzählen der Vorgänger-Romane in dem Umfang wirklich sehr stört!

Den Sinn in der Aktion um Anne und ihren Sohn kann ich tatsächlich auch nicht nachvollziehen. Wenn es nur darum ging den beiden einen Anlass zu geben, um sich zu trennen, dann hätte es dieses Aufwandes nicht bedurft. Der Teil war irgendwie konstruiert und überflüssig.

Ich hätte mir an dieser Stelle gewünscht, dass Ditfurth einen Schwerpunkt setzt und sich mehr und tiefer mit den Charakteren und Biographien derjenigen auseinandersetzt, die er hier exemplarisch für viele Justizopfer als Protagonisten entwickelt hat.

Ich entscheide mich für 4 Sterne, weil Ditfurth ein spannendes und kritisches Thema aufgegriffen hat, ohne dabei reißerisch zu werden, weil Stachelmann wieder mit historischer Recherche und Aufarbeitung beginnt zu bestechen und weil dieser Band einfach sehr viel besser ist als der Vorgänger und damit auch mehr Spass gemacht hat beim Lesen... ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der beste Stachelmann!, 17. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall (Taschenbuch)
Also ICH hab Stachelmann No.5 in einem Ritt (Flug nach Hong Kong) gelesen

und war gefesselt, obwohl ich auf den Zusammenhang ex-Stasi und

BGH-Terroranschlag gleich am Anfang getippt hatte...

Das liegt wohl daran, das ich als "Ossi" mehr von den Nazi-Richtern in der BRD

wusste.... aber von Ditfurth klaert sowieso eher die "Wessis" auf....pardon!

Im Osten konnte man zwar nicht REISEN, aber LESEN... Der Osten ist im Krimi

mit viel Verstaendnis und korrekt geschildert, eine seltene Ausnahme bei

westlichen Autoren!

Nun moechte ich Stachelmann im Film sehen und hab schon Angst, dass der Autor

ihn sterben laesst.

Endlich haben wir einen "deutschen Wallander"!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannend und witzig trotz eines schweren Themas, 6. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall (Taschenbuch)
Geht das überhaupt? Ich erspare den Lesern dieser Rezension die inhaltlichen Aspekte (wurden bereits mehrfach hier ausgebreitet) bis darauf: Wie immer nimmt sich Christian von Ditfurth eines Themas an, welches Teil unserer dunklen Geschichte und Kultur ist. Das man phasenweise dennoch richtig schmunzeln kann, verdanken wir fein eingewebten, nahezu unauffälligen Elementen, wie man sie nur aus nichtdeutscher Krimiliteratur kennt. Ok, der Auftritt der kühlen Blonden ist zwar auffällig, aber deshalb nicht minder komisch, und Ditfurth ist sich nicht zu schade ist, diese Entleihung sofort zuzugeben. Was auch diesen fünften Band besonders macht, ist neben Gänsehaut und interessanten Einblicken in die Politik Dunkeldeutschlands, die Sprache und der Sog, den dieses Buch auslöst. Man spürt quasi mit allen Sinnen: Man riecht den Mief der Zeiten, man hört das Knistern in der kaputten Beziehung, spürt die Angst Stachelmanns (Was ist mit Felix?)....und seine ewige Pein mit seinen Gebrechen. Nur bei letzterem wünscht man sich zügige Genesung. Der Rest darf gerne in den hoffentlich bald 6. Fall übernommen werden.
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