Durch die Romane "Der Präsident" und "Die Versuchung" habe ich David Baldacci kennengelernt und wurde auch von diesem Buch keineswegs enttäuscht; ganz im Gegenteil - es war packend von der ersten bis zur letzten Seite.
"Das Labyrinth" handelt von der Anwältin Sidney Archer, deren Mann bei einem Flugzeugunglück stirbt - anscheinend eine Sabotage, die es auf den Präsidenten der Bundeszentralbank abgesehen hatte, der sich ebenfalls im Flieger befand. Doch als sich das FBI einschaltet, wird Sidney nach und nach klar, dass ihr Mann etwas verheimlicht hat - und sie gerät selbst in Lebensgefahr.
Ich fand die Storyline perfekt durchdacht, abwechslungsreich, unvorhersehbar und fesselnd - natürlich haben wir es hier mit einem fiktiven Roman zu tun. Sidney ist offensichtlich die schönste und gleichzeitig intelligenteste Anwältin der Welt, die jedem Gegner strotzt, FBI-Agent Lee Saywer hingegen Superman - aber mal ehrlich, ist es so störend? Das Buch ist vor Spannung nicht mehr aus der Hand zu legen, da ist es mir nicht wichtig, dass alle Komponenten 100%ig realistisch sind.
Nach und nach werden erst die einzelnen Puzzleteile zusammengefügt, bis es zu einem geladenen Finale kommt - Gut gegen Böse, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer auf der Suche nach einem ruhigen, entspannenden Buch ist, sollte lieber die Finger von diesem lassen - man kann es nicht zuschlagen, ehe man bis zum Ende gelangt ist!
Grandios.