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Labyrinth der Spiegel: Roman
 
 
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Labyrinth der Spiegel: Roman [Taschenbuch]

Sergej Lukianenko , Christiane Pöhlmann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453527755
  • ISBN-13: 978-3453527751
  • Originaltitel: Labyrinth of Reflections
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.754 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sergej Lukianenko
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Welt, so real wie die Wirklichkeit – aus der keiner entkommt ...

Jeden Tag schalten Milliarden Menschen ihren Computer ein, um zu arbeiten und sich zu unterhalten. Doch ihr Leben ändert sich schlagartig, als ein geheimnisvolles Programm namens Deep die Kontrolle über das Internet übernimmt. Die Folge: Jeder, der dieses Programm öffnet, wird in eine virtuelle Welt gezogen, die bald nur noch »Die Tiefe« genannt wird. Keiner kann aus der Tiefe entkommen – keiner außer Leonid. Als skrupellose Konzerne auf Leonids Fähigkeiten aufmerksam werden, beginnt für ihn das Abenteuer seines Lebens…

Über den Autor

Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücherfresser TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es ist schon eine paradoxe Entwicklung, deren Zeuge man dank des Heyne-Verlags werden kann: wir durften Lukianenko mit dem Wächter-Zyklus auf dem vorläufigen Höhepunkt seines schriftstellerischen Könnens kennenlernen - und erleben ihn jetzt sozusagen "unloaded". Soll heißen, Stück für Stück führt man den Leser mit Veröffentlichungen in die Vergangenheit. Jeder erwartet den "neuen Lukianenko", erhält jedoch einen immer älteren.

Auch wenn das die Rezension schwieriger macht, darf man diesen Umstand nicht dem Autor vorwerfen. Daher begebe ich mich jetzt auch mal flugs in der Zeit zurück und versuche, das Buch mit Augen von 1996 zu lesen, als es im Original erschienen ist... Wow! Das ist ja cool. Doom ist grade mal 3 Jahre alt und jedes Monster, dass ich näher als einen Gewehrlauf an mich ranlasse, ist pixelig. Aber Lukianenko hat da eine viel bessere Idee: der User taucht IN die virtuelle Realität ein. Dort ist alles möglich und das in bester Auflösung. Na das ist ja spannend. Seit Gibsons Neuromancer habe ich nichts mehr so interessantes gelesen. Und Lukianeko hat sogar eine äußerst originelle Idee, wie man in die VR hineinkommt, und das auf Pentium-Hardware. Super...

Zurück zu heute: hätte man den Roman damals zeitnah veröffentlicht, wäre er richtig spannend gewesen und der Plot hätte insgesamt vollkommen überzeugt. Denn es ist eben nicht nur die technische Seite, die Lukianenko im Auge hat, sondern immer auch die menschliche, in jeder Hinsicht. Was macht den Mensch zu Menschen und kann er sich das auch in der VR bewahren? Das Erbe der Strugatzies schimmert durch. Allerdings übertreibt es Lukianenko hier hin und wieder, seine Dialoge wirken manchmal zu aufgesetzt psychologisierend, um glaubhaft zu bleiben. Aber nur manchmal. Seine aktuelleren Bücher zeigen, um wie viel besser er es heute beherrscht, Dialoge mit dem Blick des Psychologen tiefsinnig zu formulieren.

Leider hat der Autor mit all den technischen Angaben, die er nicht zu knapp einfließen lässt (Windows Home, 386er u.a.m.) ein sehr knappes Verfallsdatum ins Buch eingebaut. Das, was seinerzeit Up-to-date für Russland gewesen sein mag und Lukianenko sicher als illustrierendes Beiwerk notwendig schien, wirkt heute nicht mal mehr anheimelnd antiquiert, sondern streckenweise einfach nur unglaubwürdig. Nur hat der Gute das Buch eben nicht geschrieben, damit es fast 15 Jahre später in Deutschland auf den Markt kommt und es alle für topaktuell halten. Die real-virtuell-menschlichen Beziehungen aber beschreibt Lukianenko gewohnt gelungen, seine Figuren sind glaubhaft und fast immer sehr sympathisch... und siehe da, es gibt auch Liebe in Zeiten von Cybersex. Der Plot ist zwar nicht neu, die Hardware wie gesagt schon gar nicht, aber immerhin ist seine Idee des Zugangs zur VR noch immer sehr originell.

Also, was hat der Käufer nun zu erwarten? Ein russisches Otherland, bei dem das Ausstöpseln und Biertrinken genauso wichtig ist wie das Erringen des größten virtuellen Schatzes. Und das versöhnt am Ende den Leser mit dem Buch und auch dem Verlag, denn ein neuer Lukinaneko ist nun mal etwas besonderes, auch wenn's ein alter ist.
Vier Sterne heißt bei amazon "I like it". Und so ist es bei mir auch. Man liest das Buch alles in allem mit Genuss - und freut sich auf die Fortsetzung.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich will mehr Lukianenko! 16. Dezember 2010
Format:Taschenbuch
Ich habe bisher jedes einzelne Buch von Sergej Lukianenko gelesen, oder sollte ich besser sagen "verschlungen". Zum Buch:
An dem Setting merkt man, dass das Buch schon 1996 geschrieben wurde.
Die Idee, die Sergej Lukianenko hier in einer Geschichte verwebt ist jene, dass ein gewisser russischer Informatiker mit Namen Dibenko durch Zufall (oder auch nicht durch Zufall ;-)) einen Weg findet dem Unterbewusstsein des Menschen vorzugaukeln, dass das was am Bildschirm in teilweise schäbiger Grafik passiert echt ist. Das Unterbewusstsein ergänzt die dargestellten Szenen automatisch und so wird ein uraltes Spiel wie Doom plötzlich zum echten Survival Horror.

Die Idee an sich ist genial, alleine die Vorstellung von einer solchen Technik bringt einen schon zum Grübeln. Second Life wird plötzlich real und sieht echt aus, World of Warcraft ist nicht mehr nur ein Rollenspiel, sondern man lebt tatsächlich seinen Avatar. Lukianenko wusste, als er das Buch geschrieben hatte noch nichts von einem Second Life oder World of Warcraft, aber er verwebt in diese Idee schon alle möglichen Spiele-Settings.
Man merkt daran, dass er selbst ein Gamer war/ist, oder sich zumindest sehr zur IT hingezogen fühlt (Wer Trix Solier gelesen hat wird es auch dort bemerkt haben - Stichwort Quests). Er benutzt Gamer-Fachausdrücke, wie "Lamer", "Newbie" und "rulz" und bringt dem Leser die virtuelle Welt anschaulich näher. Auch Leser ohne Gaming und IT Erfahrungen kommen hier auf ihre Kosten. Etwas Grundwissen zum Thema Computer (CPU, Arbeitsspeicher, VR-Brille, Server, Sockets, Hosts, usw.) sind aber sicherlich nicht verkehrt. Ansonsten dürfte der Lesespass etwas an der zunehmenden Abstraktion leiden.

Wer bisher von Sergej Lukianenko begeistert war, sollte hier zugreifen. Die Charaktere sind wieder wie immer herausragend beschrieben und entwickelt, die Liebesgeschichte (so viel sei vorweggenommen) ist wie gewohnt nicht zu dominant, aber trotzdem nachvollziehbar. Lukianenkos Hang zur Allmachts-Thematik ist ja spätestens seit seinem Buch Spektrum legendär und wird auch hier aufgegriffen. Nur nicht im Weltall, sondern in einer anderen unendlichen "Tiefe".
Um die Überschrift an dieser Stelle noch aufzugreifen. Es dauert definitiv zu lange bis neue Sergej Lukianenko Bücher erscheinen...!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christina Liebeck (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Sergej Lukianenko ist ein sehr produktiver Schriftsteller, der mit kreativen Ideen geradezu um sich wirft. Obwohl "Labyrinth der Spiegel" schon vor fast fünfzehn Jahren erschien, wirkt dieser Cyberpunk-Roman auch heute noch recht unverbraucht in seinen Ideen, auch wenn manches technische Equipment schon von der aktuellen Zeit eingeholt wurde. Lukianenkos Cyberspace, die Tiefe, ist durchweg gut konstruiert und sehr glaubwürdig, weil er geradezu unspektakulär wirkt und Lukianenko die Ärgernisse des ganz normalen PC-Alltags - langsame Leitungen, zu wenig Festplattenspeicher, miese Grafikkarten - mit eingebunden hat. "The Deep" ist in Ljonjas Welt noch eine recht neue Entwicklung, die erst vor fünf Jahren erfunden wurde und die immer noch Neues und Überraschendes zu bieten hat. Die meisten Menschen nutzen die Tiefe nicht für Gewalt und sexuelle Ausschweifungen - obwohl auch dies natürlich verfügbar ist -, sondern eher, um Freunde und Bekannte aus aller Welt zu treffen, um sich einen Firmensitz im virtuellen Raum zu erschaffen, um zu spielen, zu reisen, zu diskutieren und in fremde Identitäten zu schlüpfen - das Social Network und MMORPGs wie WoW lassen grüßen! (Einmal mehr sollte man nicht vergessen, dass der Roman lange vorher geschrieben wurde.)

Lukianenkos Vision von einer realistischen Virtual Reality ist schlüssig und wird jeden, der sich für Computer, für das Internet, für Games und Fantasiewelten interessiert, fesseln. Der Roman liest sich trotz seiner relativen Länge leicht und unterhaltsam; Lukianenko schlägt den für ihn typischen Plauderton an, der das eine oder andere Mal zum Schmunzeln reizt. Zwar wird es auch spannend, aber nie atemberaubend spannend, stets fühlt man sich an der Seite des Ich-Erzählers Ljonja gut aufgehoben und sicher. Wie in seinen anderen Romanen auch hat der Autor mit dem russischen Diver einen sehr sympathischen Allerwelts-Helden geschaffen, der kein ausgesprochener Hacker oder Computer-Crack ist, sondern äußerst normal, bis auf seine ungewöhnliche Gabe, den Cyberspace als solchen zu erkennen, wenn er sich darin befindet.

Dreh- und Angelpunkt des Romans ist der rätselhafte "Loser" und seine Herkunft - genau wie Ljonja rätselt man die ganze Zeit, was sein Auftauchen im Labyrinth zu bedeuten hat und warum er sich nicht einfach aus dem Cyberspace ausklinkt. Die Auflösung des Ganzen ist allerdings ein wenig enttäuschend und kann nicht ganz mit dem Rest mithalten. Man hätte hier noch mehr erwartet, einen regelrechten Paukenschlag zum Ende, doch den bietet Lukianenko dann nicht, zumindest nicht so intensiv, wie man ihn sich gewünscht hätte. Trotzdem ist "Labyrinth der Spiegel" ein spannender, flüssig zu lesender und sehr schlüssig aufgebauter Roman, der auch fünfzehn Jahre nach seinem Erscheinen ein glaubwürdiges Zukunftsszenario entwirft und einige interessante Fragen aufwirft, mit denen wir uns sicher noch auseinandersetzen werden: Was tun wir, wenn der virtuelle Raum uns eines Tages mehr zu bieten hat als das reale Leben? Was sind Gefühle im Cyberspace wert, gibt es die Liebe in der Virtualität, wohin wird uns die moderne Technik noch führen - und wird sie uns voneinander entfremden oder enger zusammenführen?

Ein lohnenswerter Roman, auch wenn der große Knall am Ende ausbleibt - stattdessen gibt es aber ein schönes, lesenswertes Ende, das den Leser versöhnt. Einziger Kritikpunkt bleibt der völlig überholte Veröffentlichungstermin in deutscher Sprache, der einige Wow- und Aha-Effekte beim Leser zunichtemacht, weil die Realität das Buch bereits eingeholt hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Altpapier ist aaaalt
Ja Staunemann und Söhne, auch Fantasygötter wie Lukianenko haben
ihr Talent nicht bei Ebay gekauft, sondern mußten es sich mühsam
erarbeiten. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hauke Reddmann veröffentlicht
Unsere Zukunft ?!
Ein sehr gutes Buch,die Story hat etwas Matrixmäßiges das durchaus in unseres Zukunft spielen könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bullyide veröffentlicht
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
Uns erreicht wenig moderne, russische Literatur. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der Science Fiction mag. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Athene veröffentlicht
Doomtastisch
Wenn ich als 23 jähriger zu einem Buch greife, dann nur wenn es mir auch was bieten kann!
Ich habe von Lukianenko die Wächter gelesen, sowie Spektrum, Sternenspiel... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Jonny Jonnster veröffentlicht
kurzweilige Lektüre
Bei dem Buch handelt es sich um eine kurzweilige Lektüre, die im Cyberspace spielt. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
Vor 10 Monaten von Horst Meier veröffentlicht
Flashback in die 90er
Es macht Spaß, einen Roman zu lesen, der sich mit der Idee der Virtuellen Realität beschäftigt, auch wenn der Autor von der Realität überholt wurde; die... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von big void veröffentlicht
enttäuschend langweilig
vielleicht erwartet man ja nach all den Bestsellern des Autor`s zuviel. Das Buch hat mich stark an die Weltengänger erinnert denn die Thematik ist fast identisch. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Doris Beier veröffentlicht
Enttäuschend
Von Lukianenko hätte ich wirklich besseres erwartet.
Anfänglich verirrte sich der Autor hoffnungslos in Fachsimpeleien, von denen ich bezweifle, dass sie auch nur... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von E. Geer veröffentlicht
Sehr amüsant!!!111einself
Das Buch war auf den ersten Seiten verwirrend, doch nach wenigen Seiten fand man sich in einer Welt wieder, wie man es sich nicht vorzustellen vermag. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von M@cel veröffentlicht
Zukunftsweisendes aus der Vergangenheit
Bevor ich die anderen Rezensionen gelesen hatte, war mir gar nicht bewusst, daß dieses Buch 1996 geschrieben worden ist. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Steinwolf veröffentlicht
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