as Buch "LaTex für Dummies" ist für meinen Geschmack nicht gut durchdacht. Es beginnt damit das, zum Beispiel die Leerzeile als Möglichkeit der Absatzerzeugung in LaTex nicht erwähnt wird.
Das komplette Buch ist erfreulicher Weise in LaTex geschrieben. Jede Tabelle enthält eine sshöne Unterschrift mit Numerierung. Jedoch ist nirgendwo im Buch beschrieben, wie man das erzeugt (es geht mit dem table Befehl).
Ach ja, das Tabellen- und Abbildungsverzeichnis wird beschrieben.
Wie man Tabellen oder Abbildungen dafür vormerkt, wird nicht beschrieben.
Die Insiderbefehle sind auch nicht so Insidermäßig, wie man sich die wünscht. Zum Beispiel werden Makros gar nicht behandelt.
Jedoch erfährt man, wie man wichtigerweise Bilder drehen kann.
Nun ja, das Buch heißt ja auch schließlich "LaTex für Dummies" und nicht "LaTex für werdene Profis". Denn nur so lässt sich erklären, weshalb das Kapitel "Steigerungen im Umgang mit Latex" 16 Seiten hat, aber das darauffolgende Kapitel "Jede Menge Sonderschriften" 35 Seiten hat.
Die typische Zielgruppe für LaTex sind Studierende in den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften und Mathematik. Deshalb finde ich es Schade das mehr auf Fantasy-Schriftarten eingegangen wird, als auf die Handhabung großer Dokumente.
Auch bei so viel Kritik, muss ich sagen, dass mein Exemplar schon
recht zerlesen ist, da ich es gerne als Kurzreferenz benutze.
Denn den gesamten Befehlsschatz von LaTex hat man nicht unbedingt im Kopf. Ach ja, Zum suchen von neuen Befehlen verwende ich meistens die LaTex Online-Hilfe, denn dort sind ALLE Befehle verzeichnet.