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La dolce vita

Marcello Mastroianni , Anita Ekberg    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Marcello Mastroianni, Anita Ekberg, Anouk Aimée, Yvonne Fourneaux, Alain Cuny
  • Komponist: Nino Rota
  • Künstler: Otello Martelli, Giuseppe Amato, Piero Gherardi, Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Brunello Rondi, Pier Paolo Pasolini
  • Format: Mono, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 22. Februar 2013
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 170 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00ABTYGUA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.256 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Amazon.de

Mit drei kurzen Stunden ist La Dolce Vita nicht nur ein Stück zynischer, Aufmerksamkeit in Anspruch nehmender Sozialkommentar, sondern auch Federico Fellinis Meisterwerk. Der Film, ein reichhaltiges und detailliertes Panorama von Roms moderner Dekadenz und ausgeklügelter Immoralität, hat eine episodenhafte Struktur, die allerdings durch den Protagonisten fest konzentriert ist, durch den der Zuschauer die Handlung erlebt.

Marcello Runini (hervorragend gespielt von Marcello Mastroianni) ist ein Sensationsreporter, gefangen in einer seichten High-Society-Existenz. Als ein Mann von paradoxem emotionalen Nebeneinander (cool, aber gequält, sexy, aber impotent), träumt er davon, etwas wirklich Wichtiges zu schreiben, bleibt aber von Geld und Prestige verführt, die seine seichte Position begleiten. Er träumt davon, die wahre Liebe zu finden, reagiert aber ungerührt, als seine Freundin eine Überdosis Schlaftabletten nimmt. Stattdessen beteiligt er sich an einer Ménage à Trois, dann tollt er ausgelassen in einem Brunnen mit einem kichernden amerikanischen Starlet (Anita Ekberg) und nimmt in dem unvergesslich inspirierten Finale an einer wilden Orgie teil, die symbolisch endet: Als deren Teilnehmer im Morgengrauen am Strand spazieren gehen, finden sie ein verrottendes Meerestier.

Fellini sah seinen Film als lebensbejahend an (daher auch der Titel), aber es ist unmöglich, seine Behauptung ernst zu nehmen. Während Mastroianni von einem weltlichen Vergnügen zum nächsten treibt, sei es Sex, Alkohol, Partys oder gehaltvolles Essen, werden diese Dinge durch seine unvoreingenommenen Augen als lediglich momentane Ablenkungen präsentiert. Seine Existenz, eine endlose Serie von wilden Nächten und einsamen Morgen, ist letztendlich seelenlos und leichtlebig. Da ihm der Mut zur Veränderung fehlt, bleibt Mastroianni keine Alternative, als müde dieses "süße" Leben zu akzeptieren und zu genießen. --Dave McCoy

Produktbeschreibungen

Ein römischer Klatschjournalist mit Schriftstellerambitionen beginnt seine Jagd nach den "süßen" Geheimnissen der Prominenz auf der Via Veneto mit seinen exklusiven Nachtclubs und Cafes, in denen das nächtliche Leben pulsiert. Bei seinen alltäglichen Streifzügen durch das Milieu des italienischen Jetset lernt er zum Leidwesen seiner ihn penetrant bemutternden Verlobten eine Reihe faszinierender Frauen kennen. Als ein enger Freund, der aufgrund seiner soliden Lebensweise als Vorbild galt, sich das Leben nimmt, entpuppt sich das von Marcello angestrebte Leben in Reichtum und Glamour als eine Welt des Scheins und der Vergänglichkeit. Fellinis bissiges Gesellschaftsporträt "Das süße Leben" ist ein Klassiker der Filmkunst mit Marcello Mastroianni, Anouk Aimée, Anita Ekberg und Lex Barker.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen La dolce vita 26. März 2013
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem Fellini "Die Nächte der Cabiria" abgedreht hatte erschien dann im Jahre 1960 sein wohl berühmtester Film, "La dolce vita" zu deutsch "Das süße Leben".
La dolce vita schildert die Arbeit eines Klatschreporters. Aber nicht nur das, sondern er zeigt die Höhen und Tiefen der menschlichen Gesellschaft. Der Film hält den Menschen quasi einen Spiegel vors Gesicht, das ganze ist eine Metapher auf das Leben. Die Frage nach dem Sinn der Existenz wird hier gestellt.
La dolce vita ging in die Filmgeschichte ein, nicht nur wegen der guten Schauspieler und dem hervorragenden Drehbuch sondern auch auf anderem Gebiet. Dieser Film prägte die Kultur der damaligen Zeit, die Rollkragenpullover wurden en vogue, man nannte sie dolce vita. Paparazzo, der Name des wohl berühmtesten Fotografen der Filmgeschichte wurde im Plural international der Begriff für die Klatschreporter.
Auch die Restauration in HD ist bestens gelungen. Das Bild ist perfekt, der Ton ist in Ordnung.Nur schade, das es auf der Blu Ray keine Extras gibt, sonst ein Film der Extraklasse, wirklich empfehlenswert.
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen La dolce vita 2. August 2007
Von Peter Mai
Format:DVD
Während seiner Recherchen für "Die Nächte der Cabiria" war Federico Fellini auf ein gesellschaftliches Phänomen gestoßen, das ihn mehr und mehr zu faszinieren begann: Die reiche Oberschicht des Landes führte gegen Ende der 50er Jahre ein Leben der Ausschweifungen und Dekadenz, deren Zentrum die römische Via Veneto mit ihren Bars und Straßencafes war. Diesem bunten Treiben nahmen sich der Regisseur und drei Drehbuchautoren an und entwarfen das ebenso faszinierende wie abstoßende Panorama einer Gesellschaft, die an ihrem eigenen Luxus und Wohlstand zu ersticken droht. Exemplarisch dafür ist der junge Reporter Marcello Rubini (Mastroianni), der für ein Skandalblatt schreibt, obwohl er insgeheim die Hoffnung hegt, eines Tages ein seriöser Schriftsteller zu sein. Vorerst lässt er sich jedoch von einer Party zur nächsten, von einem vermeintlichen gesellschaftlichen Höhepunkt zum anderen treiben und frönt den schnellen Vergnügungen der Menschen, über die er berichten soll. Innerhalb der episodenhaften Handlung hat er eine kurze Affäre mit einer reichen Erbin, macht mit einem Filmstar (Ekberg) die Nacht durch, berichtet über eine angebliche Marienerscheinung und nimmt an einer wilden Orgie teil. Zwischendurch muss er noch seine Geliebte, die aus Eifersucht einen Selbstmordversuch unternommen hat, ins Krankenhaus fahren und sich mit seinem Vater treffen, der vom Lebenswandel seines Sohnes schockiert ist. Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bröckelnde Fassade 26. Mai 2013
Von archi1987
Format:Blu-ray
In dem Film folgen wir dem Römischen Journalisten Marcello Rubini (Marcello Mastroianni) auf seinen Streifzügen durch die High Society Roms, bei denen er allehand aufregende Frauen kennenlernt, die ihn von seiner eigenen, ihn stets bemutternden, Verlobten völlig ablenken. Er verliehrt sich so mehr und mehr in den Wirren der Gesellschaft, bis er, als ein Geschätzter Freund und Schriftsteller Selbstmord begeht, plötzlich in einen Abgrund und hinter die Fassade blickt.
Doch es ist bereits zu spät...
Fellini hat mit diesem Sittengemälde der verruchten Römischen High Society den Spiegel vors, von Geschwühren zerfressene, Antlitz gehalten. In Episodenartiger Erzählweise erfahren wir als Zuschauer mehr und mehr, dass ein Leben in Saus und Braus mehr Schein als Sein ist und für die angehörige Gesellschaft außer viel Alkohol und endlosen Partys eigentlich nur Leere und Langeweile zu bieten hat.
All dies findet vor der wunderschönen Kulisse des Roms der Sechziger Jahre statt und wartet so mit zahlreichen Schauwerten auf. Die Szene in der Anita Ekberg im Fontana Di Trevi Brunnen tanzt ist sogar ein kleines Stück Filmgeschichte geworden und gehört zu den Unvergesslichen Momenten des Europäischen Kinos.
Neben Ekberg (The Killer Nun) und Mastroianni (Das 10. Opfer, Die Sonntagsfrau, 8 1/2) sind Ida Galli (Un Bianco vestito per Mariale, Il Dolce Corpo di Deborah) und Pasolini's Muse Laura Betti (Bay of Blood, Hatchet for the Honeymoon) in kleineren Nebenrollen zu sehen.
Die aktuell erschiehnene Blu-ray bietet dieses europäische Ausnahmemeisterwerk in grandioser und nie dagewesener Bild und Tonqualität.
Weniger als die Höchstnote wäre hier eine pure Schmach für dieses, aus einer Zeit in der es noch um Kino als Kunst und Ausdrucksform ging stammende Werk!
Dicke 10/10 Punkten
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Nein, süß ist dieses Leben bei weitem nicht, das der römische Jet Set da Ende der 50er Jahre führt, für den normalen arbeitenden „Kleinen Mann“ eher abstossend, aber der Film könnte genauso in der Jetztzeit in München oder Madrid oder London spielen, Viel hat sich nicht verändert. In der Person des Frauenlieblings und Boulevard-Journalisten Marcello, der aus seinem verkorksten Privatleben (Familie, Verlobte) flieht, werden wir mitgenommen in die inhaltlose, oberflächliche Welt einer gelangweilten und infantilen Schickeria voller Selbsthass, die sich von Amüsement zu Amüsement hangelt, sich darin gefällt, sich öffentlich gegenseitig zu demütigen und zu quälen, dazu eine allgegenwärtige Meute von Paparazzi, die wie ein Schwarm Schmeissfliegen ohne jedwede Hemmung sich auf alles stürzt, was auflagefördernd zu sein scheint, ja selbst vor dem Tod ohne Respekt, Exzesse aus endlosen Partys, Sex ohne Liebe und Alkohol usw.
Allen, die sich einen gewöhnlichen Unterhaltungsspielfilm erwarten, sei gesagt: Dies ist mehr eine dokumentarische Aneinanderreihung von zur damaligen Zeit real passierten skandalösen Szenen des römischen Nachtlebens ohne eigentlichen Handlungsstrang.
Die Charaktere sind fast durchweg unsympathisch gezeichnet, sie kennen keine Moral, noch Selbstrespekt, schwanken zwischen Verzweiflung (Marcellos Braut) und Promiskuität, die Hauptperson Marcello ist ein zerrissener Antiheld.
Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Zeitlose Kritik
Die DVD ist technisch ohne Fehler, der Film selbst ein zeitloser Klassiker. Die Besetzungsliste liest sich wie ein Who is Who des damaligen
italienischen Films (allerdings mit... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Almartin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen La dolce vita
Der 'Sensationsfilm' von einst hat an Aussage und Stimmung bis heute nichts eingebüßt. Die Stimmungsbilder wurden von Fellini unnachahmlich eingefangen.
Vor 6 Monaten von Kurt Jordan veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Untertitel
Prima Bildqualität. Zum Film selbst muss man nix mehr sagen. Weshalb also nur 4 Sterne? Es sind mal wieder die deutschen Untertitel. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von osmin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ästhetischer Klassiker
Ein Film besteht in der Regel nicht aus einzelnen, unabhängig voneinander dargestellten Bildern wie ein Fotoalbum, sondern aus einer Aneinanderreihung von Bildern, die das... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Fabian B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Restaurierung
LA DOLCE VITA [1960]

Universum bietet hier wirklich tolle Qualität für wenig Geld. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Chris veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kunst und Leben
Ein Meisterwerk von F.Fellini das selbst noch nach über 50 Jahren an Aktualität nichts eingebüßt hat.Der Kunstform des Filmes wird F. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2012 von Maik Schönfelder
2.0 von 5 Sternen nicht jedermanns Fall
Klassiker und Meisterwerk hin oder her, nicht jeder kann etwas mit diesem Film anfangen. Ich jedenfalls nicht. Muss man kennen, aber nicht mögen.
Veröffentlicht am 15. Dezember 2011 von Martina31
5.0 von 5 Sternen Die Legende lebt
Fellinis Klassiker von 1960 ist Kult. Typisch für ihn ist die lockere Aneinanderreihung von sehr verschiedenartigen Szenen, die nur durch Marcello Mastroianni verbunden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2011 von zopmar
5.0 von 5 Sternen Bittersüße Geschichten aus dem Rom des Jahres 1960
Bittersüße Geschichten aus dem Rom des Jahres 1960. Auf der Via Veneto brodelt das Nachtleben: sehen und gesehen werden, großes Hallo, man kennt sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2011 von Shack
3.0 von 5 Sternen Langatmige Szenereportage der Highsociety im Rom der 50er Jahre
Das Problem des Films ist, er hat keinen Story. Party auf Party wird geschildert, teilweise bis zu 20 Minuten lang, in dem es nicht um eine bestimmte Person geht, sondern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2010 von schnuffi
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