Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
La deutsche Vita
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

La deutsche Vita [Gebundene Ausgabe]

Antonella Romeo , Barbara Schaden
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 206 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455094287
  • ISBN-13: 978-3455094282
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 242.595 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein frischer Blick auf „La bella Germania“: ein „Land, das mich beeindruckt und berührt, ein ernstes, von der eigenen Geschichte gequältes Land“. Eine italienische Perspektive, die den Deutschen hilft, sich selbst besser zu verstehen.

Die Liebe führt die junge Turinerin 1990 nach Deutschland. In „La deutsche Vita“ erzählt sie von ihren Erfahrungen in diesem exotischen Land. Hier lernt sie, dass jedes Problem eine Lösung hat und jede Handlung ein Ziel. Die Weltoffenheit erstaunt sie, die Erziehung der Kinder zur Eigenständigkeit. Sie versucht, die deutsche Gemütlichkeit zu ergründen, und beobachtet verwundert den stoischen Gehorsam gegenüber dem roten Männchen in der Ampel. Aber „La deutsche Vita“ ist weit mehr als ein augenzwinkernder Blick auf deutsche Eigenarten. Es ist auch ein nachdenkliches, sehr persönliches Buch über europäische Verständigung, über die Beziehung zwischen Italien und Deutschland, über die Geschichte beider Länder im 20. Jahrhundert, wie sie in den Erzählungen des italienischen Großvaters und ehemaligen Widerstandskämpfers oder des deutschen Schwiegervaters und ehemaligen SS-Mannes aufscheint. Mit dem unverstellten Blick der Ausländerin und einem „mitfühlenden Herzen“ spiegelt die Autorin unsere Gesellschaft wider. „Wie oft musste ich dieses Land verteidigen!“, schreibt sie. „Manche italienische Kollegen waren sehr enttäuscht, als sie hörten, dass ich in Deutschland nicht leide. Vor allem aber musste ich Deutschland vor den Deutschen in Schutz nehmen.“

Über den Autor

Antonella Romeo, 1962 geboren, studierte Geschichte in Turin und Journalismus in Mailand, wo sie auch als Redakteurin tätig war. Seit 1990 lebt sie in Hamburg. Sie hat als freie Journalistin für Die Zeit, Spiegel Spezial u. a. Magazine sowie das italienischsprachige Programm „Radio Colonia“ des WDR gearbeitet. Sie ist Mutter zweier deutsch-italienischer Kinder.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Ein Satz, über den man lange diskutieren könnte - gerade weil er eine zentrale Aussage in Antonella Romeos Buch darstellt. Dieses Buch bildet einen interessanten und lesenswerten Kontrast zu Jan Weilers "Maria, ihm schmeckt's nicht" - wobei allerdings die Ausgangssituation eine völlig andere ist. Jan Weiler, Journalist wie Antonella Romeo, heiratet eine Frau, deren Familie schon lange Zeit in Deutschland lebt; Antonelle Romeo, deren Familie - wie auch die Familie von Jan Weilers Frau - letztlich aus Süditalien stammt, ehelicht einen Deutschen, dessen Vater SS-Offizier im KZ Dachau war. Dagegen war ein Großvater von Antonella im Widerstand gegen den italienischen Faschismus. Größer könnten die Kontraste nicht sein!
Und doch bekennt sich die Autorin zu der Familie, in die sie eingeheiratet hat, auch wenn sie die "selektive Wahrnehmung der Wirklichkeit" an so manchem Deutschen der Kriegsgeneration nicht übersieht. Und noch mehr bekennt sie sich, die mit Mann und 2 Töchtern in Hamburg lebt, zu Deutschland. Gerade weil sie keine Deutsche ist, beobachtet sie Deutschland besonders genau - und sie findet z.B., dass die Deutschen viel zu wenig Selbstbewusstsein hätten. Antonella Romeo holt sich aus Deutschland einfach das, was ihr in Italien fehlt, etwa gefällt ihr an Deutschland besonders, dass man nach einem Begräbnis nicht wie in Italien sofort trauernd auseinandergeht, sondern sich noch zusammensetzt und über den Toten spricht. Auf der anderen Seite fällt ihr wieder auf, dass die Deutschen unheimlich gerne feiern (das gefällt ihr); dass aber nach diesen Feiern sehr viele betrunken sind, schon weniger. Ihr missfällt auch, dass die Deutschen so wenig singen (während sie und ihre Schwester stundenlang singen können, ohne ein einziges Lied zu wiederholen).
Summa summarum: Sie lebt sehr gerne in Deutschalnd; erzieht ihre Kinder zweisprachig; hat viele Freunde aus anderen Kulturen, die aber in Deutschland leben. Antonella Romeo macht den Deutschen Mut, sich doch mehr - trotz aller vorhandenen Probleme - an ihrem Land zu erfreuen und es mehr zu lieben!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit gefällt dieses Buch, weil es sowohl amüsant, als auch ernst ist, und nicht nur ernst in Bezug auf die deutsche Vergangenheit, sondern auch auf ganz banale Dinge wie das Leben in der Großstadt oder Verhaltensweisen wie z.B. das Verhalten von Hundebesitzern zu ihren Hunden.
Was mir auch besonders gefallen hat, ist das Lokalkolorit - als Norddeutsche kenne ich die Gegenden und freue mich über Betrachtungen, die ich selbst noch nicht aufgestellt habe.
Dieses Buch ist unbedingt lesenswert und ich finde, man kann eine Menge lernen sowohl über die eigene als auch über die Italienische Kultur, ohne sich dabei in den gängigen Klischees wiederzufinden und ohne dabei nur auf der Spaß-Ebene zu bleiben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Doris Waczenski TOP 500 REZENSENT
Es gibt tonnenweise Bücher von Ausländern über ihr Leben in Italien. Meistens Engländer, Amerikaner und Deutsche zieht es in das Sehnsuchtsland Italien, oder sagen wir besser: die Sehnsuchts-Landschaft Italien. Und dann wundert man sich, dass es doch alles anders ist, als man dachte und, vor allem, es wimmelt nur so von Italienern.

Doch wie sieht es anders herum aus? Wie fühlt sich eine Italienerin jenseits der Alpen, noch dazu in nass-kalten Hamburg? Eine Italienerin, die nicht als Gastarbeiterin her kam, sondern sich freiwillig (oder sagen wir: aus Liebe) für ein Leben in Deutschland entschieden hat? Antonella Romeo geht anders an das Thema heran als ihre Vorgänger. Nicht humorverbrämt und satirisch, sondern mit dem ernsthaften Versuch, sich ihre neue Heimat zu erklären und damit ein Volk, das sie bis dato nur als gesichtslosen Feind in den Schilderungen der Großeltern kannte.

Mit dieser Vorgeschichte verwundert es nicht, dass ihre Zeitrechnung erst mit dem Zweiten Weltkrieg beginnt und der Krieg Dreh- und Angelpunkt ihres Geschichtsverständnisses ist. Antonella Romeo gliedert ihre Erkenntnisse dabei nicht chronologisch, sondern thematisch, was teilweise etwas sprunghaft anmutet. Die Kapitel sind eher als lose Essays zu betrachten denn als ein stringenter Roman, lassen aber leider manchmal den roten Faden vermissen, der dem deutschen Ordungsinn so schön entgegen käme.

Innerhalb dieser kapitelweisen Impressionen der deutsch-iatlienischen Geschichte erfährt der Leser viel von der "Italianità" und dem "deutschen Gemüt", wobei allerdings mir manche Sitten und Bräuche als Süddeutsche ebenso fremd vorkommen wie der Autorin; bei anderen kann sich der deutsche Leser dann aber auch verwundert an die eignene Nase fassen. (Ich gestehe, auch ich kann kein einziges deutsches Volkslied vollständig singen und würde außerdem schon bei der ersten Strophe vor Scham in den Boden versinken!)

Natürlich ein sehr einseitiges Bild Deutschlands, doch Antonella Romeo versucht gar nicht erst, ihre Eindrücke als objektiv und wahr darzustellen, es ist ihre eigene Sicht auf Deutschland, eine Sicht, die wohl kaum ein Deutscher vorbehaltlos teilen kann, doch gerade deshalb ein wichtiger Impulsgeber für die deutsche Leserschaft.

Fazit: eine interessante Annäherung an die Völkerverständigung, die auch in Zeiten der EU noch nicht wirklich weit gediehen ist; in einem schnörkellosen Schreibstil und weitgehend gut übersetzt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar