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La Vida Loca - Die Todesgang

Emilio Maille , Mercedes Alted    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Emilio Maille, Mercedes Alted, Carole Solive, Gustavo Angel, Christian Poveda
  • Komponist: Sebastian Rocca
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Spanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 6. Mai 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002ZM74IM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.527 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Die international ausgezeichnete französisch-spanisch-mexikanische Produktion LA VIDA LOCA des renommierten französischen Fotojournalisten und Filmemachers Christian Poveda, erzählt die ergreifende Geschichte der Strassengang MARA 18 in El Salvador.

LA VIDA LOCA wurde 2008 nach dreijähriger Arbeit fertig gestellt. Der außergewöhnliche Film bietet einen tiefen Einblick in die Herzen der MARA 18, einer der brutalsten und gefährlichsten Gangs in Lateinamerika. Christian Poveda schuf einen beeindruckenden Dokumentarfilm jenseits von jeder Sensationsgier. Mit viel Gefühl erforschte er die Hintergründe von Hass, Gewalt und Verzweiflung von Menschen, die in ihrem Leben nie eine Chance hatten.

"LA VIDA LOCA ist, was das Leben hier ausmacht: Jugendliche, die leiden, die uns provozieren, die auf uns herabsehen, die uns verachten, die zornig auf uns sind und uns ablehnen. So wie ihre teuflischen Visionen uns beängstigen und Alpträume in uns wach rufen, so hoffe ich, wird sich auch unsere Sicht auf die Welt verändern. Diese verlorene Generation antwortet mit Pessimismus, Revolte und Tod." - Christian Poveda

Regisseur Christian Poveda ist bei einem erneuten Besuch im September 2009 in El Salvador tragisch ums Leben gekommen. Der Filmemacher wurde von Gangmitgliedern erschossen.

VideoMarkt

In den Armenvierteln der Hauptstadt El Salvadors regieren die Gangs. Die "Mara Salvatrucha" und die "Mara 18" gelten nicht nur als die größten, sondern auch als die gefährlichsten und brutalsten ganz Mittelamerikas. Eine Parallelgesellschaft, die vorgeblich Schutz bietet und nach eigenen Regeln lebt. Einmal aufgenommen, kann sie praktisch niemand mehr verlassen, ist tödlichen Schießereien mit rivalisierenden Banden ausgeliefert. Die Polizei greift durch, doch gegen das organisierte Verbrechen ist die Justiz machtlos.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Joe D. Foster TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Dass in Südamerika Gewalt an der Tagesordnung ist, wissen wir nicht erst seit Kurzem. Zur Genüge gibt es Berichte über die Favelas in Rio de Janeiro oder die Drogenkartelle in Kolumbien bzw. die Drogenkriege in Mexiko usw. Die Dokumentation "La Vida Loca - Die Todesgang" befasst sich mit den Gangs "Mara 18" und "Mara Salvatrucha", die in San Salvador und darüber hinaus berüchtigt sind. Dies tut sie aber nicht in gewohntem Stil einer Dokumentation. Man wird zu Beginn lediglich über kurze Sätze mit den Gegebenheiten konfrontiert, um dann eineinhalb Stunden verschiedene Gangmitglieder der "Mara 18" kennenzulernen und sterben zu sehen. Es gibt keine wirklichen Bezugspersonen, ebenso wenig wie eine begleitende Stimme im Hintergrund. Die Mitglieder der Gang beschreiben ihren Alltag, ihre Kämpfe mit anderen Gangstern und man sieht das offensichtliche Elend überall. Der Tod ist ein ständiger Begleiter aller dort, seien es Männer, Frauen oder Kinder. Eine hohe Lebenserwatung hat keiner, und zur Gang zu gehören scheint für alle ein lebenswichtiges Ziel zu sein. Menschenleben sind nichts wert, das verdeutlichen dann auch noch Szenen, die in einem örtlichen Gefängnis aufgenommen wurden. In Interviews wird deutlich, dass die Insassen ein Leben lang mit Gewalt und Tod konfrontiert wurden, und auch zu keiner Zeit davor zurückschrecken wieder zu töten. Regisseur Christian Poveda recherchierte 2009 für eine zweite Dokumentation in Tonacatepeque (unweit von San Salvador), und wurde dort mit 4 Schüssen ins Gesicht hingerichtet. Die Täter und das Tatmotiv sind bis heute im Unklaren. Für Interessierte Zuschauer ist dieses Werk sicher interessant, es werden sich aber einige auch an der Machart stören, die einfach alles als Gegeben hinnimmt, und im Grunde vollkommen wertfrei daherkommt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so sieht die Realität aus 12. Mai 2010
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Die Kritik der anderen Rezensenten hinsichtlich der "Wertfreiheit" oder zu der Tatsache, dass der Film nicht genug Action bietet kan ich in keinster Weise teilen (z.B.: "Wenn das die Todesgang sein soll, dann "Gähn"[??])

Wer in diesem Film eine Action-gefüllte Doku à la Gangster-Rap, ja womöglich sogar eine romantische Darstellung des Lebens der Maras sucht, ist komplett fehl am Platz - da holt man sich lieber eine Hollywood-Produktion oder sonstige Fiktion wie z.B. 'Sin Nombre'.

Der Film stellt die Realität dar und die ist nun mal nicht schwarz/weiß sondern eher grau und manchmal auch ganz banal und unspektakulär.

Poveda's Film kratzt lediglich, aus der Sicht einer der Gangs (der Mara 18), an der Oberfläche des Konflikts. Aber das macht er sehr gut. Wer erwartet, dass sich mit diesem Film jemand in die tiefsten Machenschaften dieser Gangs eingenistet und eine Doku dazu abgeliefert hat, leidet unter Realitätsverlust. Diese Gangs sind so tief in sämtliche Machenschaften der korrupten Welt (inklusive Polizei und hoher Funktionäre) in El Salvador, Guatemala und darüber hinaus verwickelt, dass es unmöglich ist, das gesamte Bild darzustellen.

Eben diesen Versuch, noch tiefer in den Konflikt zu gehen und ihn darzustellen, hat Chrstian Poveda vermutlich leider mit seinem Leben bezahlt.

Wer sich für diese Region, ihre Konflikte und Probleme interessiert ist mit diesem Film gut beraten. Wer einen Action-geladenen Gangster-Film sucht nicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mo
Format:DVD
Die 18th Street Gang (auch Mara 18) gilt als eine der größten Straßengangs überhaupt mit mehr als 70.000 Mitgliedern in mehreren Staaten. In El Salvador hauptsächlich verfeindet mit der Mara Salvatrucha (auch MS 13), fristen die Mitglieder ein eher tristes und hoffnungsloses Dasein, ohne Aussicht auf Besserung. Dokumentarfilmer Christian Poveda zeigt in seinem Film komplett kommentar- und damit auch wertfrei das Leben unter der "18". Keine erklärende Stimme, nur ein paar Texttafeln am Anfang des Films, ansonsten nur das pure Leben. Einige der Gangmitglieder nehmen an einem Resozialisierungsprogramm teil und wollen eine eigene Bäckerei gründen, doch die Repressalien der Polizei erschweren dies ungemein. Eine andere Frau unterzieht sich mehreren Untersuchungen und einer Operation, weil ihr ins Auge geschossen wurde und die Kugel entfernt werden müsste. Viele Einzelschicksale werden vorgestellt und verdichten sich so zu einem Gesamteindruck vom Leben in der Gang. Und manchmal endet ein solches tragisch. Menschen, die eben noch in die Kamera geschaut haben, sind im nächsten Moment tot. Für sie wird dann eine Totenwache gehalten, bei der ein ganginternes Gebet gesprochen wird. Bis zu einem bestimmten Grad ist das faszinierend: Die Rituale, der Kodex, der Stellenwert der Gang im Leben eines jeden. Doch am Ende bleibt die Erkenntnis, dass dieses Leben der Hölle gleichkommt. Eine Erkenntnis, die Christian Poveda machen musste: Während der Arbeiten zu einer Fortsetzung dieses Films wurde er mit mehreren Schüssen ins Gesicht getötet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mord ist unsere Droge 22. Januar 2011
Von N. I. Body TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
La Vida Loca ist eine Dokumentation, kein Spielfilm. Geboten wird ein interessanter Einblick in die Welt der Gangs aus San Salvador, die aus Gewalt, Mord, Drogen, Armut und allgegenwärtiger Hoffnungslosigkeit besteht. Kurze Szenen (Begräbnisse, Feiern, Gefängnis, Gerichtsverhandlung, usw.) und Gespräche zwischen Gangmitgliedern werden dafür ohne nähere Erklärung oder erläuterndem Kommentar aneinandergereiht. Wieviel Zeit zwischen den Aufnahmen vergangen ist, wer zB. wann und warum gestorben ist, bleibt oft unklar. Der Film vermittelt einen flüchtigen Einblick - nicht mehr, nicht weniger. Eine sich entwickelnde "Story" oder bestimmte "Hauptpersonen" sind nicht erkennbar. Schlüsse aus dem Gezeigten muss der Betrachter selbst ziehen. Der Film eignet sich deshalb hervorragend als Grundlage für Semiararbeiten, Referate, Aufsätze, Diskussionen, usw.

Spanischer Originalton ist vorhanden. Zu empfehlen ist es aber, zusätzlich zum deutschen Voice-Over Ton die deutschen Untertitel einzublenden, da nicht alle Dialoge von den deutschen Sprechern übersetzt werden. Ich empfehle ausserdem, zuerst die als Extra vorhandenen Interviews mit Gangmitgliedern anzusehen (Zitat: "Mord ist unsere Droge"), dann versteht man den kommentarlos gezeigten Hauptfilm besser. Der Regisseur wurde später bei den Dreharbeiten zu einer weiteren Gang-Dokumentation erschossen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Film mit Hintergrund
Wer mal einen Film mit Tiefgrund schauen will... Ich finde Ihn sehr gut gemacht. Vor allen Dingen weil es Realität ist.
Vor 6 Monaten von Miguel Gargulak veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Blick in den Abgrund ?
Irgendwie klingt der Film noch lange nach, nicht zuletzt aufgrund des letzten Opfers - trotz allem muss ich allerdings sagen mich hat der Film am Ende auch etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Tyrion L. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen toller Film
was soll man dazu großartig sagen. Ich schaue mir den Film an und entweder er gefällt oder er gefällt nicht. Mir gefällt er! Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von DS21 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen nicht soooo seriös
Ich brauchte den Film für die Thematik "gefährlichste Gangs der Welt" im Unterricht und fand ihn für private Zwecke ganz interessant, aber als Film zum... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von musicus84 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Heftiger Film, aber super interessant!
Ich kenne diesen Film schon länger und hab mich nun dazu entschlossen, ihn auf DVD zu kaufen. Vor allem für interessierte Spanischlerner oder auch für den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2011 von C. Jakob
5.0 von 5 Sternen Ein kleines Land, mit einem großen Herz.
Eine Welt in der man nicht leben möchte...

Ich war ca. 2 Monate in Salvador. Ein Land, in dem die meisten Touristen viel zu viel Angst haben. Zu Recht, bestimmt?!? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2011 von Lenny
5.0 von 5 Sternen Grossartig!
Eine grossartige Dokumentation. Sie ist kommt ohne Theatralik und Showeffekte aus. Am Ende zieht man seinen Hut vor Christian Poveda und hat vor Augen, für was er sein Leben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2010 von Katharina Winter
3.0 von 5 Sternen Bin etwas entäuscht!
Habe den vorab Trailer gesehen, aus dem noch nicht wie hier im endgültigen Schnitt die wesentlichen Szenen raus geschnitten wurden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2010 von S. Karl-heinz
4.0 von 5 Sternen Gangsta 4 Life
Es ist schön, dass so ein Film gedreht wurde. Alles Live und unzensiert. Jetzt wissen paar Menschen mehr, dass sowas nicht nur im Actionfilm existiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juni 2010 von Christoph
5.0 von 5 Sternen mi barrio
das doku ist cool hombre gefällt mir was so in wirklichen leben in mexico abgeht.
Veröffentlicht am 18. Juni 2010 von Fürkan Ayral
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