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La Traviata

La Traviata

15. August 2006

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 5. April 2005
  • Anzahl der Disks: 2
  • Label: Opera D'Oro
  • Copyright: 2005 Opera d'Oro
  • Gesamtlänge: 2:03:50
  • Genres:
  • ASIN: B001S468EO
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 355.992 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von opernfan TOP 500 REZENSENT am 6. September 2012
Format: Audio CD
Wenn die wirklich problematische Tonqualität dieses Mitschnitts nicht wäre, wäre das meine Traviata für die einsame Insel. Das hat mehrere Gründe: zum einen natürlich Rosa Ponselle, die ähnlich intensiv wie die Callas in dieser Rolle ist, aber die noch schönere Stimme hat. Technisch versiert, mit großem Ausdrucksvermögen gestaltet sie eine fulminante Titelpartie. Und sie hat das Glück, in L. Tibbett den vielleicht besten Germont aller Aufnahmen zu haben und auch F. Jagel ist ein mehr als achtbarer Alfredo. Von dem her schon eine Top-Aufführung, spannend und voller Verve dirigiert von E. Panizza, der in der Toscanini-Tradition steht und eine leidenschaftlich-strenge Aufführung dirigiert.
Insofern wäre alles gut. Aber da ja bekanntlich kein Glück auf Erden vollkommen ist, kann nicht verheimlicht werden, dass die Tonqualität sehr problematisch ist. Und insofern ist diese Aufnahme auch nur wirklichen Liebhabern ans Herz zu legen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von alanmichael1 am 28. September 2012
Format: Audio CD
Diese einzige Traviata-Studioaufnahme der Callas ist für viele Fans der Sängerin ein Hassobjekt. Von Gabriele Santini behäbig dirigiert, mittelmäßige Partner, schlechte Tontechnik - so lautet das Urteil. Unverzeihlich vor allem, dass die Callas nach dieser Einspielung fünf Jahre lang als Violetta vertraglich geblockt war und die Traum-Partie für ihre spätere Exklusivfirma EMI nicht aufnehmen konnte. EMI brachte "Traviata" 1955 mit Antonietta Stella heraus (die Callas tobte). Mehrere Anläufe zu einer Studioaufnahme nach 1958 scheiterten nach unglücklichen Zufällen und am stimmlichen Niedergang der Sängerin.

60 Jahre nach diesen Skandalen kann man die Cetra-Aufnahme entspannter bewerten. Tatsächlich ist ihr Haupt-Manko wohl der saure, metallische, in den Höhen übersteuerte Ton, der alle CD-Ausgaben von den Originalbändern bei Cetra und Warner ruiniert.

In dieser Hinsicht bringt das Naxos-Remastering von alten LPs eine riesige Verbesserung. Es klingt viel wärmer und fülliger, präsenter und weniger verhallt. Die Verzerrungen auf den höhen Tönen sind meisterhaft abgeschliffen - man höre etwa den Auftritt der Callas in der Party-Szene zu Beginn der zweiten CD, bei dem sie viel zu nah am Mikro steht.

Die Interpretation der Sopranistin ist 1953 noch längst nicht so ausgefeilt wie 1958 in London und Lissabon, aber die Stimme klingt schamlos gesund und schön. Die beiden Männer sind im Vergleich der 50er-Jahre nur zweite Wahl, heutzutage dürften sie an der Met neben Anna Netrebko singen.

Wer die Traviata der Callas kennen lernen möchte und Live-Mitschnitte nicht mag, darf hier bedenkenlos zugreifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von malt-liest-und hört gerne Opern am 6. April 2010
Format: Audio CD
Das macht einfach keinen Spaß, weil die Aufnahme dünn ist, knackt, rauscht und manchmal auch einfach aussetzt.
So hört man wenig von den Stimmen und das ist für mich Grund genug, die CD wirklich nur zu haben, aber nie zu spielen.

Livemitschnitte - auch ältere - müssen nun wirklich nicht soooooo miserabel sein. Weils die Callas ist: 2 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vully TOP 500 REZENSENT am 6. Mai 2007
Format: Audio CD
Jeder echte Fan der Callas muss diese Aufnahme eigentlich schon aus Prinzip hassen, obwohl, nein weil es die einzige Studio-Einspielung ihrer Traviata ist - und damit einer ihrer wichtigsten Rollen neben Lucia di Lammermoor und Norma:

Die Produktionsfirma Cetra verhinderte nämlich wegen dieser Aufnahme, dass wenig später bei der neuen Hausfirma der Callas, der EMI, eine zweite Traviata entstand: Giuseppe di Stefano, Tito Gobbi und das Ensemble der Mailänder Scala unter der Leitung des Altmeisters Tullio Serafin standen schon bereit - und dann musste die Callas kurzfristig durch Antonietta Stella ersetzt werden. Wer z.B. die großartige erste Lucia der Callas mit diesen Partnern kennt oder die sensationelle Tosca unter de Sabata, ahnt, was hätte sein können.

Was die Callas selbst angeht, ist diese Aufnahme durchaus eindrucksvoll:

Zwar wirkt sie hier gemessen an ihren eigenen Maßstäben, wie man sie z.B. anhand ihrer zahlreichen Live-Mitschnitte überprüfen kann, mehr konzentriert als inspiriert. Im Vergleich mit allen anderen Sängerinnen der Rolle auf Platte - außer vielleicht Rosa Ponselle - ist sie immer noch eine überragende Violetta, sowohl technisch als vor allem vom Ausdruck her. Ich kenne keine andere Sängerin, die es so versteht, Gesang in puren Ausdruck zu verwandeln und aus Opernfiguren echte Menschen zu machen.

Ihr Alfredo ist allerdings allenfalls solide, der Giorgio Germont stimmlich grob und schlicht provinziell. Auch aus dem Orchestergraben kommt kein wirklicher Impuls, von gegenseitiger Befruchtung kann nicht die Rede sein. Und deshalb ist dies zwar ein großes Rollenportrait der Callas, aber keine überzeugende Gesamtaufnahme der Oper.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Zoltan Carnovasch VINE-PRODUKTTESTER am 16. Dezember 2009
Format: Audio CD
Weton-Wesgram, die diese Aufnahme in Lizenz vom italienischen Label Harmony Music anbieten, legen leider keine Besetzungsliste und Daten zur Aufführung bei. Deshalb hier zunächst einmal, was ich via Google recherchieren konnte. Diese Live-Aufnahme stammt von einer Aufführung am 25.12.1993 im Teatro Lirico di Mestre (Venedig). Metodi Matakiev leitet die Truppe Teatro Lirico d'Europa, verstärkt durch das Sofia Symphony Orchestra. Es singen:
Violetta - Christina Andreu
Alfredo - Manuel Contreras
Germont - Thomas Potter
Il Marchese - Lino Porcelli
Il Barone - Roberto Raneri
Gastone - Dimitri Dimitrov
Flora - Anna Del Bosco
Anina - Petia Baldjieva
Il Dottore - Hristo Hristov
Über den Star der Aufnahme, Christina Andreu, konnte ich leider nichts herausfinden. Störte mich zunächst, dass ihre Stimme etwas alt klingt und ein recht starkes Vibrato hat, besserte sich später mein Eindruck und ich fand ihre Darstellung sehr eindringlich, wie auch die des restlichen Ensembles. Es mag sich in den Augen mancher Klassikliebhaber hier nur um Provinztheater handeln, aber gerade das Provinztheater erhielt lange Zeit Opernhits wie "La Traviata" am Leben, und diese Aufführung ist gekonnt, packend und mitreißend. Auch klangtechnisch ist die Live-Aufnahme gelungen. Was will man mehr?
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