Die erste lateinamerikanische Oper strahlt eine ungewöhnliche Vitalität aus. Dies hängt nicht nur mt der Rhytmik zusammen. Das Werk ist ungemein reichhaltig an unterschiedlichen Besetzungen in Bezug auf die Singstimmen (Chöre, Soli, Duette) und die instrumentalische Besetzung. Es klingt in diesem frühbarocken Werk noch etwas vom Freigeist der Renaissance nach, ein Lobgesang auf die Liebe und die vielen schönen Dinge, die das Leben so lebenswert machen: ein musikalisches Fest der Freude. Das Instrumenten-Ensemble, der Chor und die Solistimmen sind hervorragend, farbenfroh im Klang und äußerst präzise im Zusammenwirken. Fazit: Ein großes Fest der Sinne.