Angesichts einer kaum zu übersehenden Zahl von Aufnahmen mit Konzerten von Antonio Vivaldi muss es schon einige gute Gründe geben, sich eine weitere Platte mit seinen Werken zuzulegen.
Ein Grund für die vorliegende Platte könnten die Ersteinspielungen einiger Konzerte sein, die der Vivaldi-Experte Oliver Fouré einrichtet hat.
Ein weiterer die Interpretation des Ensembles: Nach all den überdrehten, ruppigen und gehetzt wirkenden Vivaldi-Aufnahmen italienischer Ensembles wie Europa Galante oder Il Giardino Armonico präsentiert Harmonie Universelle hier einen wunderbar leichten, duftigen, schwungvollen, fein ausdifferenzierten Vivaldi.
Ein Rezensent von BR Klassik schrieb über diese Platte:
"Hört man all dies dann auch noch so differenziert, liebevoll und farbig musiziert wie auf der neuen Vivaldi-CD des exzellenten Originalklangensembles Harmonie Universelle und seiner beiden künstlerischen Leiter Florian Deuter und Mónica Waismann, dann lernt man die überbordende musikalische Fantasie des Antonio Vivaldi endgültig zu schätzen und den melodischen wie rhythmischen Reichtum seiner Musik staunend zu würdigen. Das Ensemble Harmonie Universelle trägt seinen Namen völlig zu Recht. Und das gilt nicht weniger für seine jüngste Veröffentlichung: La Porta delle Muse, heißt die neue Scheibe. Wenn man sie hört, kann man tatsächlich glauben, es öffne sich eine Pforte, hinter der einen jene Musen erwarten, die dereinst Antonio Vivaldi inspirierten."
Schön, dass man in der Masse von Neuerscheinungen immer wieder so unerwartete Entdeckungen machen kann.
Nicht verpassen!