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La Orca - Gefangen, geschändet, erniedrigt [Limited Edition]
 
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La Orca - Gefangen, geschändet, erniedrigt [Limited Edition]

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Rezensionen

Am helllichten Tag wird die junge Alice auf ihrem Weg zur Schule von drei Männern in ein Auto gezerrt und auf einen abgelegenen Bauernhof verbracht. Das Motiv der Entführer ist klar: Geld. Bange Tage werden zu Wochen, doch die Eltern des Mädchens scheinen zu keiner Zahlung bereit. Alice muss handeln, und ganz auf sich allein gestellt beginnt sie ein verführerisches Spiel mit ihrem Aufpasser Michele. Als die ersten Grenzen überschritten werden, eskaliert die Situation zu einem gefährlichen Tanz, an dessen Ende bittere Konsequenzen stehen... Eriprando Visconti schuf mit LA ORCA, dessen deutscher Verleihtitel GEFANGEN, GESCHÄNDET, ERNIEDRIGT subtil die Bedrohung einer gewissenlosen Entführung reflektiert, ein fast schon schmerzhaft realistisches Porträt der italienischen Gesellschaft in den 70er Jahren. Im Gegensatz zu den Werken seines Onkels (des großen Kinovisionärs Luchino Visconti) setzt der Neffe allerdings nicht auf den strengen Stil der frühen Neorealisten, sondern stellt seine Darsteller, allen voran das reizende deutsche Playboy-Model Rena Niehaus, in den Mittelpunkt einer Kriminalgeschichte, die vor keinem Tabu zurückscheut, sondern geschickt und auf entsetzlich effektive Weise die Mechanismen einer perversen Täter-Opfer-Beziehung seziert. Ein unterschätztes Meisterwerk des europäischen Genrefilms! - Italian Genre Cinema Collection No. 4 - limitiert auf 2.000 Stück - Booklet von Marcus Stiglegger (deutsch/englisch) - Audiointerview: Christian Kessler interviewt Hauptdarstellerin Rena Niehaus (mit opt. engl. Untertiteln) - Featurette "A.K.A. Prandino" mit Corrado Colombo (mit optionalen dt. und engl. Untertiteln) - Featurette "Dissecting La Orca" mit Filmhistoriker Antonio Bruschini (mit optionalen dt. und engl. Untertiteln) - Deutscher Trailer - Italienischer Trailer - Bildergalerie

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Von Frank F. TOP 500 REZENSENT
Drei Männer aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten entführen ein Mädchen vor ihrer Schule. Sie bringen das Mädchen zu einem nahe gelegenen Bauernhof. Keiner der Männer hat Kontakt zu den Eltern des Mädchens. Die Kontaktaufnahme erfolgt von außerhalb.

Als bereits zwei Wochen verstrichen sind und man keine Meldung erhalten hat, beginnen die Männer nervös zu werden.

Was sich hinter einem reißerischen deutschen Titel verbirgt, ist eher das Gegenteil von dem was man erwartet. Eriprando Visconti verzichtet in seinem Film auf brutale Vergewaltigungen und Action und konzentriert sich eher auf ein Kammerspiel. Ein Kammerspiel in dem Michele und Alice zu den tragenden Figuren werden. Allerdings werden auch die anderen Figuren, sprich die beiden weiteren Entführer beleuchtet. Die soziale Stellung und die Kluft zwischen Arm und Reich. Genau der als zweites genannte Punkt ist ein zentrales Thema innerhalb des Spiels zwischen Michele und Alice. Ein naiver Mensch, der versucht Geld auf illegale Weise zu verdienen ohne zu wissen was er eigentlich tut und das wohlhabende Mädchen aus dem reichen Hause, das diese Naivität für sich auskostet um der "Herr der Situation" zu werden.

Was bei "La Orca" wichtig ist, ist das man sich unbedingt auf die tristen Räumlichkeiten einlässt. Nur so kann man Bezug zu dem Geschehen gewinnen. Sehr zu beachten sind hier auch diverse Kleinigkeiten, wie Alices Weg zur Toilette, welches ein erniedrigendes Gesamtbild darstellt. Sollte man dazu nicht in der Lage sein, so wird der Film einfach vorbeilaufen und am Ende ein gelangweiltes Ergebnis hinterlassen. Demnach muss man vorher wissen, auf was man sich bei "La Orca" einlässt. Es handelt sich um keinen Poliziesco mit Autojagden und Schießereien und auch um keine Entführung im Stile von "Milano odia" in der Tomas Milian nach allen Regeln der Kunst wirbelt. "La Orca" kommt sehr still daher und versucht Kritik an der Gesellschaft zu üben.

Die Rolle des Michele wird von Michele Placido verkörpert, den man als Corrado Cattani innerhalb der Serie "Allein gegen die Mafia" noch in guter Erinnerung haben sollte. Alice wird von dem Oldenburger Fotomodel Rena Niehaus gespielt und Frau Niehaus macht ihre Sache als das Opfer... ist sie überhaupt das Opfer?... wirklich gut.

"La Orca" war in Italien recht erfolgreich und ließ eine Fortsetzung unter dem Titel "Oedipus Orca" (deutscher Titel: Wilde Früchte), ebenfalls mit Rena Niehaus folgen.

Fazit: Ein interessanter Film, der allerdings sensationshungrigen Actionliebhabern missfallen wird. Wer sich allerdings ein wenig in die Psyche der am Kammerspiel beteiligten Personen versetzen will, der wird Part Eins des zuvor geschrieben Satzes bestätigen können.

Das Label Camera Obscura hat mit diesem Realease erneut sehr gute Arbeit geleistet. Eine sehr gute Umsetzung einer eher unbekannten Genreperle.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
La Orca 2. Mai 2012
Der Titel hat absolut nichts mit dem Film zu tun, man erwartet wenn man den Titel vor sich hat, Gewaltszenen, Sex und viel Blut doch keins von alledem ist virhanden nur langweilige Schauspieler, dumme Akzente und noch schlechter is der Farbton. Der Film wirkt geradezu schleppend und langweilig,.
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