Es fällt mir schwer, Worte zu finden, mit denen man dieses Album beschreiben könnte. Es ist auf seine Weise einfach einzigartig. Kerens brüchige aber dennoch zarte Stimme geht unter die Haut; die wenigen Instrumente, die sie untermalen, schaffen eine unglaublich intime Atmosphäre. Dennoch ist dieses Album ausgesprochen vielseitig. Der erste Track erinnert in den ersten Takten an "Dust in the wind", Text und Melodie überraschen dann aber mit einem völlig neuen Ansatz. "Les rivières de Janvier" ist sicher das schönste Stück, fast einfach nur mit Gitarre unterlegt. "La Corde Et Les chaussons" verbindet Folk mit einem Hauch Elektronik, "Surannée" und "Ailleurs" erinnern an die großen Chansons; schließlich hört man noch das bluesig gehaltene "Le chien d'avant garde". Alle anderen Lieder gliedern sich hervorragend in die Gesamtatmosphäre ein. Man möchte immer wieder Kerens Stimme und diesen Liedern lauschen...