22 Jahre ist es nun her, dass Salif Keitas erstes Meisterwerk Soro im Ethno Sommer 1988 ( Ofra Haza, Mory Kante, Youssou N'Dour etc.) erschien und sich neue Klangwelten für westliche Ohren öffneten. Salif Keita hat seitdem einen Meilenstein nach dem Anderen eingespielt. Mal etwas schwer zugänglich, wie z.B. Koyan der Nachfolger von Soro (ein eher schwächeres Album) mal sofort packend wie Folon aus dem Jahre 1995, mit zeitlosen Songs wie Mandela, Sumun oder Mandjou. La Difference ist, wie auch schon Moffou, ein Album was man als back to the Roots bezeichnen kann. Aber die Instrumentierung ist noch gereifter, die Harmonien noch präziser. Natürlichen dürfen auch die background Vocals nicht fehlen und verleihen den Stücken den ganz besonderen Touch. Wenn dann, wie in dem Stück Gaffou, zu Keitas Gänsehaut-Stimme sich noch ein Cello dazu einfindet, dann ist der Bogen zwischen traditioneller Sahara Weltmusik zu westlicher Klassik einzigartig gespannt. Herausragendes Stück auf La Difference ist der gleichnamige Opener. Ein Song der die Leidensgeschichte Keitas als farbiger Albino schildert und gleichzeitig die Botschaft aussendet, das Leben wird schön, la vie sera belle( unter myvideo findet man das faszinierende Video dazu-erstellt aus recycling Material). Der Frühling ist schon da auch wenn der Wetterdienst Schneefall im März meldet.
Weitere Highlights dises Meisterwerks sind die Neuinterpratationen von Folon und Papa. Beide von den gleichnamigen Alben aus den Jahren 1995 und 1999. Ekolo d'Amour geht dann richtig in die Beine-Weltmusik par excellence.
Kaufen, hören und Lebensfreude geniessen-la vie sera belle. Ich würde alle Sterne des Sahara Himmels vergeben, 5 mindestens!!