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Vic ist zwei Jahre älter, das Abitur steht vor der Tür und ihre Eltern Francois (Claude Brasseur) und Francoise (Brigitte Fossey) haben ihre Beziehung endlich einigermaßen im Griff. Alles in Butter, möchte man meinen -- wären da nicht Vics Omi (Denise Grey), die plötzlich auf Freiersfüßen wandelt, und natürlich die versammelte Burschenschaft um den 20-jährigen Philippe (dargestellt von Schnulzensänger Pierre Cosso). Und Vic muss sich diesmal tatsächlich fragen, ob es sich um die wahre Liebe handelt. Denn nur dann wäre sie bereit, sich ganz auf Philippe einzulassen. Mit allen Konsequenzen.
Mit Sequels ist das immer so eine Sache: Oft verliert sich die Originalität des Vorläufers in dem Versuch, mit bereits Erfolgreichem erneut Geld zu machen. Manchmal entsteht ein eigenständiger Film, der nur noch thematisch mit dem Original zusammenhängt. Selten -- und bei La Boum 2 - Die Fete geht weiter handelt es sich um solch eine Seltenheit -- gelingt es tatsächlich, die einstige Atmosphäre einzufangen und in der Fortsetzung wieder zu beleben. Essenziell dabei ist der Rückgriff auf bewährtes Personal mit dem sich die Zuschauer bereits anfreunden konnten -- hilfreich ist es, wenn auch hinter der Kamera nicht umbesetzt wurde, und eine gute Geschichte kann natürlich nie schaden.
Regisseur Claude Pinoteau ist wieder an Bord und seine Hauptdarstellerin Sophie Marceau noch attraktiver als im ersten Teil. Außerdem ist sie in den vergangenen zwei Jahren auch als Schauspielerin spürbar gereift. Für ihre vor Energie sprühende Darstellung der 15-jährigen Vic erhielt Sophie Marceau folgerichtig den César für die beste Leistung einer Nachwuchsschauspielerin. --Thomas Reuthebuch
Die Atmosphäre des ersten Teils findet auch im Nachfolger wieder ihren Platz, und verzaubert den Zuschauer wieder aufs Neue. Auf ein Neues fiebert man mit Vic mit, und verfolgt gespannt ihr Liebesleben. Alle Charaktere aus Teil 1 (sogar Vics erste große Liebe Mathieu) haben auch hier wieder ihren Auftritt, und so hat man das Gefühl, als ob man auf ein paar alte Freunde trifft. Einerseits ist Vic immer noch das Mädchen, das wir in Teil 1 kennen und lieben gelernt haben, und andererseits entwickelt sie sich stetig weiter und geht ihren eigenen Weg. Das ist bestens gelungen, und wirkt absolut realistisch und glaubwürdig. Pierre Cosso und Sophie Marceau harmonieren perfekt als Pärchen, und liefern eine überzeugende Darstellung ab. Auch die Musik weiß wieder genauso zu begeistern wie seinerzeit „Reality", es stimmt also wirklich ALLES. Wer also den ersten Teil schon liebt, und sich an Teil 2 noch nicht heran gewagt hat, dem sei gesagt - man kann sich „La Boum 2" bedenkenlos ansehen, er überzeugt genauso sehr wie Teil 1.
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