Paris im ausgehenden 19. Jahrhundert: Der Dichter Rodolfo lernt an Heiligabend seine neue Nachbarin Mimi kennen, die von einer schweren Tuberkulose erkrankt ist und nicht mehr genesen wird. Beide verlieben sich ineinander, doch Rodolfos Liebe gestaltet sich schwer, da er für Mimi sorgen muss und ihm dies nur begrenzt möglich ist. Mimi stirbt in Rodolfos Armen.
La Bohème - eine der herzergeifendsten verfilmten Opern, die es je in diesem Genre gegeben hat. Villazóns Männlichkeit und seine Stimmgewalt und Netrebkos zerbrechliches Spiel als Figur der Mimi überzeugen allemal in dieser dramatischen Geschichte einer Liebe, die es nur für bestimmte Zeit geben wird. Im ganzen Film durch wird auf italienisch durchgesungen und mit Untertiteln eingeblendet, das sollte man wissen bevor man sich den Film kauft, es ist nämlich kein Gewöhnlicher. Die Drehorte im eisigen Schnee verbunden mit Mimis Tuberkulose oder die kalte Wohnung Rodolfos lassen den Zuschauer das Leid und den nahenden Tod Mimis förmlich spüren und verschaffen einem Gänsehaut und Herzschmerz pur für diese Figur. Sollte man sich nicht entgehen lassen, ist wirklich sehenswert als Verfilmung von Puccinis meisterhafter Oper!
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.