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Laßt die Bären los! (Fiction, Poetry & Drama)
 
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Laßt die Bären los! (Fiction, Poetry & Drama) [Sondereinband]

John Irving
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Sondereinband: 512 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 18., Aufl. (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257213239
  • ISBN-13: 978-3257213232
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.875 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Irving
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Laßt die Bären los! ist ein verblüffendes, originelles und immer höchst menschliches Plädoyer für eine bessere Welt. Ein Buch, das man gerade in dieser Zeit dringend lesen sollte ... es macht Mut zur Phantasie und zum aufrechten Gang, tröstet, wenn einen mal wieder die Bienen gebissen haben!" (Süddeutscher Rundfunk)

Kurzbeschreibung

Was tun, wenn zwei Wiener Eulenspiegel beschlossen haben, durch ihre Universitätsexamen zu fallen, auf einem geliehenen Motorrad in die Welt zu fahren und die Bären zu befreien? Unterwegs gilt es, dicke und dünne Mädchen zu erobern, wachsame Tanten, Parkwächter und wütende Bienen zu überlisten. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges in Österreich bekommt diese Reise eine tragisch-skurrile Vorgeschichte

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Sondereinband
John Irving, inzwischen Bestsellerautor, lebte 1963 als Stipendiat in Wien. Hier erfuhr er von einer Geschichte rund um die Tiere des Zoos Schönbrunn, die, knapp bevor 1945 die russischen Truppen die Stadt einnahmen, plötzlich verschwunden waren.
Im Roman - er handelt 1967 größtenteils in Wien - geht es um 2 Studenten, die alles andere als ihr Studium im Kopf haben (sie wollen u.a. die Tiere aus dem oben erwähnten Zoo befreien). Daneben spielt in diesem Roman aber auch noch die (mitteleuropäische bzw. österreichische) Zeitgeschichte eine wichtige Rolle...
Dieses Debut von John Irving enthält im Prinzip schon viele jener "Ingredienzien", für die der Autor von seinen Lesern geliebt wird: eine überbordende Handlung, die einer überbordenden Phantasie des Autors entspringt; viel Humor und drastische Komik; eine plastische Sprache; formale Sprünge...
Dieser Schelmenroman stand 2005 im Mittelpunkt einer Gratisbuchaktion der Stadt Wien (die es in dieser Form zum 4. Male gab): 100 000 Exemplare dieses Romans wurden (mit Hilfe von Sponsoren) gedruckt und unters (Wiener) Volk gebracht. Anderen Städten zur Nachahmung empfohlen!
Für Interessierte:www.eineSTADTeinBUCH.at
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Irvings Erstling 27. März 2006
Format:Sondereinband
Die beiden Studenten Graff und Javotnik streunen mit einem geborgten Motorrad quer durch Österreich und begegnen Tieren
und Mädchen, Psychopathen und Philanthropen, harter Realität und fantastischen Märchen ...
Irvings erster Roman ist sicher nicht sein bester. Trotzdem ist auch hier schon alles angelegt, was ihn als Schriftsteller ausmacht: sprühende Fantasie, klare Vorliebe für Freaks und skurrile Ereignisse, bewusster Umgang mit der Bildkraft der Sprache und die Sehnsucht nach Abenteuer. Die ,Bären' geraten allerdings zum Schelmenroman ohne authentischen Hintergrund, denn Irvings Österreich ist ein Eldorado der Anarchie - was es nie war. Irving verbrachte im Umfeld der Roman-Entstehung einige Zeit in Österreich, ohne dort wirklich Fuß fassen zu können. Wien erschien ihm trist und antisemitisch (was er später in ,Das Hotel New Hampshire' trefflich porträtierte).
Stellenweise liest das Werk gar ziemlich zäh, besonders in den Einschnitten mit notizenhaften Rückblenden, die nicht immer den Zusammenhang wahren. So etwas ist für Irving ziemlich ungewöhnlich und nur damit zu erklären, dass er damals noch auf der Suche nach seiner eigenen, richtigen Form war. Er ist später nie mehr zur vordergründig experimentellen Schreibweise zurückgekehrt, und Langeweile ist bei ihm gewöhnlich ein Fremdwort.
Ich empfehle das Buch den Fans (wie ich einer bin) und allen Einsteigern dringend ,Owen Meany' oder ,Gottes Werk und Teufels Beitrag'. ,Lasst die Bären los' ist sicher ein guter Roman, nur stellenweise nicht ganz leicht zu lesen.
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "pauli33"
Format:Sondereinband
na, ein solcher knaller und solche rezensionen...
verdienter maßen hau ich hier fünf sternchen rein! ein solcher knaller!
ich habe nur unverständnis
für die verständnislosen
ob des unverstandenen!!!
ihr müßt lesen und genießen, auf der suche nach allegorien und metaphern ist euch wohl die lust vergangen?
hier zeigt sich irvings große kunst des erzählens.
ein klassisches roadmovie! ohne längen, ohne hänger!
und wer die geschichte nicht versteht, nicht NACHVOLLZIEHEN kann, der lebt ohne phantasie, dem hat das leben noch nicht auf den füßen gestanden und der verstaubt wahrscheinlich vor langeweile im haufen seiner so viel besseren bücher...
laßt die bären los!
wer irving kennen will oder kennenlernen will, kommt an diesem buch nicht vorbei: es offenbart fabulierlaune und -kunst, rechtschaffenheit, freigeist und hunger nach leben.
lesen!
vielleicht selber aus der stadt reiten (muss ja kein motorrad sein), picknicken (und dabei lesen), mädchen erobern (oder manderl), olle tantchen verschrecken, flüchten (wenns not tut) und sich überlegen, ob zootiere nicht doch in die freie wildbahn gehören!!
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vergessen?
Leider ein Buch, das viel zu wenig beachtet wird. Eines seiner ersten...fantastisch, traumhaft und alles drin...Bären...Wien...
Am 21. März 1999 veröffentlicht
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