Mit diesem Reibeisen macht die manuelle Arbeit in der Küche Spaß! Ich gestehe es, zwar habe auch ich eine Küchenmaschine von
Bosch mit der man Gemüse und Obst zerkleinern kann, viel lieber arbeite ich aber mit den Händen. Über zwanzig Jahre habe ich hierfür ein und dieselbe Supermarktreibe genutzt ... bis ich dieses Exemplar aus dem Hause Lurch entdeckt habe.
Genial! Man legt es waagerecht über den Topf oder die Schüssel und hackt es an einer Seite ein. Zum Fixieren gibt es auf der anderen Seite einen Fingerschutz, den man beliebig hin und her schieben kann. Meistens nutze ich die gröbere Seite. Karotten, Rettiche, Radieschen ... alles kein Problem. Die feinere Seite ist ideal für
Muskatnuss oder Zitronenschale. Die Arbeit geht superschnell und fast ohne Kraftaufwand. Diese Reibe ist wirklich scharf! Und die Reinigung ist auch schnell erledigt.
Die einzige Schwäche ist die Breite: 4 cm sind doch recht wenig. Es ist zwar ausreichend für Karotten & Co. Aber zum Beispiel bei Kartoffeln wären ein oder zwei weitere Zentimeter nett. Alles in allem aber kein Grund für einen Punktabzug. Ich frage mich, warum ich nicht schon viel früher nach Alternativen zu meiner alten Reibe gesucht habe. Diese hier ist tipptopp!
Nachtrag 18.07.2010:
Ausgezeichnet geeignet ist diese Reibe übrigens auch zum Raffeln von Tomaten. Auf diese Variante zum Herstellen einer Tomatensoße bin ich in dem Buch
Chillifeuer & Knollengenuss von Orestes Davias gestoßen. Neben Auberginen, Chillies & Co spielen dort auch Tomaten eine wichtige Rolle. Zugegeben, das Reiben von Tomaten ist eine matschige Angelegenheit, man erhält aber nicht nur eine wunderbare, sondern vor allem auch hautfreie Soße und spart sich somit das Blanchieren und Abziehen der Tomatenhaut.