Dies ist nun die dritte Folge dieser schwulen Kurzfilmreihe.
Die zweite Folge hatte ich als hoffnungsvoll angesehen im Vergleich zur ersten, denn es gab Ansätze für erwachsenere Filme.
Es scheint ja mittlerweile Mode geworden zu sein diese Kurzfilme zu veröffentlichen oder gar produzieren zu lassen, ich weiß es nicht wie die Vorgehensweise ist.
Immer wieder hofft man nun endlich tolle Filme anschauen zu können und um so größer ist dann die Enttäuschung.
Ich finde wenn irgend jemand eine Vision, ein Gedankengebilde oder ähnliches hat, muss man doch nicht gleich einen Film daraus machen.
Die Filmchen dieser Folge sind bis auf einen alle recht verklemmt und gewöhnlich, oder besser gesagt gewöhnungsbedürftig. Warum kann man nicht in ungezwungener Weise, ohne Rücksichten und Hemmungen schwules Alltagsleben, oder auch außergewöhnliche Episoden darstellen.
Was soll da die Prüderie, oft hat man den Eindruck als sei z.B. Nacktheit etwas furchtbar Schmutziges, das man mit aller Macht in einem Film kaschieren, verschleiern, oder gar ausblenden müßte.
Meines Erachtens sollte die Zielgruppe für diese Filme verändert werden, entweder für Heteros empfehlen, oder für Jugendliche bis 14 Jahren als kleine Info und Orientierungshilfe, für halbwegs Erwachsene (und halbwegs erwachsene Schwule) finde ich sie, bis auf wenige Ausnahmen, recht unbefriedigend, wenn nicht sogar peinlich.