Der imperiale V-Wing Starfighter lässt sich leicht und schnell zusammenbauen. Im Gegensatz zum Vorgänger aus dem LEGO-Set 6205, wirkt diese Version durch die neue Cockpitform und die langen Schnauze schnittiger. Außerdem besitzt der neue V-Wing ein schwarz-graues Design, aufgepeppt durch 6 Aufkleber (davon ein großer Sticker für die Raumschiffschnauze) und ist etwas länger als sein der grau-roter Vorgänger. Farbtupfer sind einzig die beiden neongelben Scheiben am Heck, die den Antrieb darstellen. Ein Drehmechanismus lässt beide Flügel, die an sich auch wieder knickbar sind, um 90 Grad drehen, um so zwischen Flug- und Landemodus zu wechseln. Das klappt wunderbar, ohne dass die Flügel von selbst zurückklappen. Der ganze Sternenjäger liegt nicht direkt auf dem Boden, sondern "schwebt" gewissermaßen durch ein durchsichtiges LEGO-Teil in der Luft. Will man darauf verzichten, muss man die Flügel hochstellen und jeweils die untere Flügelpartie abknicken. Nur dann liegt der V-Wing gerade auf dem Boden. Ansonsten heben ihn entweder die Flügelspitzen oder die vier Laserkanonen leicht in die Höhe. Der Pilot nimmt im aufklappbaren Cockpit Platz, in dem es leider weder ein "Lenkrad" noch eine Konsole oder ähnliches gibt. Scheinbar Sparzwang bei der imperialen Truppe...
Zwei (neue) LEGO-Figuren sind im Set enthalten: Ein imperialer Pilot und der Astromech Droide R2-Q2. Die schwarze Pilot-Figur ist detailliert gestaltet, der Torso vorne wie hinten bedruckt. Der Kopf ist nicht einfach schwarz, sondern ebenfalls bedruckt. Bewaffnet ist der Pilot mit einer Laserpistole. Unterstützung beim Manövrieren des V-wing erhält er durch die grau-silberne R2-Q2-Einheit, ebenfalls mit detailliertem Aufdruck. Der Droide lässt sich teilweise mit an Bord des Raumschiffs nehmen, indem der "Kopf" vom Torso genommen und auf den V-wing gesteckt wird. Der Rest des Droiden muss dann allerdings zurück bleiben.
Insgesamt ein gutes Set (cooles Designs, neue Figuren) mit kleinen Schwächen (fehlende Cockpit-Ausstattung, Aufkleber, hoher Preis).