Ich habe irgendwo noch den alten Bahnübergang aus den 60er Jahren. Wenn man da eine Schranke öffnete, dann blieb sie auch offen, und zwar in senkrechter Stellung. Was Lego dazu verleitet hat, nun Schranken ohne Vertikalanschlag zu konstruieren, bleibt ihr Geheimnis. Das Scharnier ist nämlich nicht so schwergängig, dass die Schranke auf Dauer von allein in der richtigen vertikalen Position bleibt. Beide Exemplare neigen sich im geöffneten Zustand jeweils in eine von zwei möglichen Richtungen und stehen eben irgendwann "auf halb acht".
Das Scharnier ist andererseits aber auch nicht so leichtgängig, dass man die Schranke bewegen könnte, ohne dass sich die eher mickrig ausgelegte Befestigung des Schrankenlagers am Gleis (statt wie früher an der Fahrbahnplatte) ständig löst, jedenfalls beim Spielen auf Teppich - was mit Legogleis aber generell nicht zu empfehlen ist.
Und die Pendelstütze pendelt nicht, wie das ihr Job wäre, sondern trotzt bei geöffneter Schranke der Schwerkraft, dann also horizontal am Schrankenbaum "hängend". Früher (60er) fiel die Schranke runter und lag dann auf einem Stützbock - der da auch blieb.
Schön ist der Zweiwegebagger, der auf Schiene wie Straße fährt. Neben der Schaufel hat er auch einen Wechselhaken, mit dem man Gleisstücke aufnehmen und sich so selber die Gleise verlegen kann.