Der Raupenbagger war eine echte Herausforderung. Ich hätte nicht gedacht das der so scheinbar einfach zusammen zubauende Bagger mich doch derart beschäftigen konnte. Der Bagger ist ein wirklich komplexes und kompaktes Gebilde, das schon etwas Geduld und Ausdauer beim Zusammenbau erfordert. Daher sehr gut geeignet um den Kleinen zu zeigen, das sich Anstrengung lohnen kann. In diesem Fall ein detaillierter und in seinen Funktionen realistischer Helfer auf der Lego-Baustelle.
Leider verfügt das Modell 8294 nur über einen manuellen Antrieb. Das heißt der junge Lego-Fan muss schon sehr lang am hinteren Rädchen drehen, damit sich was am Baggerarm und an der Baggerschaufel tut.
Daher ist das sogenannte Power-Function-Set 8293 mit Motor etc. zu empfehlen.
Dann muss man den halben Bagger wieder zerlegen, um den Motor und die Antriebe einzubauen. Außerdem hab ich die LED-Lichter aus dem PF-Set an den Baggerarm als Hilfslichter montiert.
Wenn dann alles wieder an seinem Platz ist macht der Bagger richtig Spaß. Der zusätzliche Motor gibt dem Baggerarm und der Schaufel Kraft, sodass man auch mal im Sandkasten wirklich spielen (und baggern) kann.
Nur fahren und drehen tut er sich immer noch manuell. Hier ist der Kreativgeist des Lego-Fan gefragt.
Man kann mit viel Geduld dem Bagger das fahren und drehen lernen, indem man noch zusätzliche Motoren und Antriebe einbaut. Hier gilt probieren geht über studieren, da es dafür keine Anleitung gibt.
Fazit: Als Grundlage für weitere antriebstechnische Experimente eignet sich der Raupenbagger sehr gut. Ich finde aber den Preis sehr unfair, da man sich für fast 50 Prozent mehr noch das PF-Set zulegen muss, um dem Bagger einigermaßen Spaß abzugewinnen. Will man mit dem Bagger elektrisch fahren und womöglich noch mit Fernbedienung sind hundertzwanzig Euros schnell weg.. und das liebe Lego-Hersteller ist zu teuer.