junge menschen irren durch unterirdische gänge in einer b-movie-videopremiere. gähn?
aber vielleicht gerade weil diese ausgangssituation keine allzu hohen erwartungen weckt, war ich von diesem stiefmütterlich behandelten beitrag zum fantasy filmfest 2004 angenehm überrascht. ich finde auch dass man dem film anmerkt, dass er britisch ist.
in gewisser weise war er "europäischer" als us-video-schmuddelware und hinzu kommt, dass die protagonistInnen diesmal genug identifikationsfläche bieten konnten als idealistische tierrechtler.
trotz geringem budget war's hin und wieder spannend im untergrund, insbesondere deswegen, da das ungewisse böse diesmal die technologisierte ausgeburt skrupelloser und von der regierung unreflektiert mit dollars vollgepumpter wissenschaft ist und die tierrechtler dabei drastisch die rollen mit den ratten tauschten, die sie zuvor noch als externe retter befreit haben, welche diesmal für sie selbst ausbleiben.
ganz gute schauspieler, eine klare optik und keine besonders auffallenden beschränktheiten bei den zu dezimierenden opfern, mehr hirn als der durchschnitt. ganz okay.