L.I.S.A. ist die fleichgewordene Männerfantasie der beiden Looser Gary und Wyatt. Da es mit den Mädels überhaupt nicht klappt und deren Freunde den beiden reichlich zusetzten überredet Gary seinen Kumpel mithilfe dessen Computers die eigene Traumfrau zu erschaffen. Tatsächlich funktioniert dieses Experiment und, nachdem die halbe Stromversorgung des Wohnviertels lahmgelegt wurde, steht sie vor ihnen. L.I.S.A. - Brünett, mit makellosem Körper und dem IQ von Albert Einstein. Gary und Wyatt sind zwar begeistert von ihrer "Kreatur" doch missfällt ihnen die lockere, andauernde Partylaune von Lisa. Diese versucht jedoch lediglich den beiden in Sachen Locker werden und Mädels kennenlernen etwas unter die Arme zu greifen...
Regisseur John Hughes, der später mit "Kevin - Allein zu Haus" für Furiore sorgte, drehte einen der kultigsten 80er Teeniefilme. Leider bekam L.I.S.A. nie so viel Aufmerksamkeit wie der, ebenfalls von Hughes inszenierte Kinoerfolg "Ferris macht Blau". Witzige Dialoge, nette Effekte (Chad als ekligés Krötenwesen) und der passende Soundtrack zeichnen diese amüsante Komödie aus die sich selbst nicht allzu Ernst nimmt. Kelly LeBrock in der Titelrolle spielt ebenso erfrischend ihre Rolle wie die beiden Hauptdarsteller sowie die Nebendarsteller (u.a. Robert Downey Jr.). Übrigens: Der sadistische Bruder von Wyatt - Chad, wird von keinem geringeren als Bill Paxton gespielt der schon zwei Jahre zuvor einen Kurzauftritt in "Terminator" hatte und später in weiteren Kassenerfolgen wie "Aliens", "Twister" und "Titanic" mitspielte.
L.I.S.A. ist - der helle Wahnsinn.