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L' Amour [VHS]
 
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L' Amour [VHS]

Sabine Timoteo , Florian Stetter , Philip Gröning    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sabine Timoteo, Florian Stetter, Dierk Prawdzik
  • Regisseur(e): Philip Gröning
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2003
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000YDAU8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.790 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"In einer eiskalten Berliner Weihnachtsnacht verliebt sich der junge Hilfsarbeiter David Hals über Kopf in die Prostituierte Marie. Schon nach wenigen Tagen beschließen die beiden, alle Bindungen hinter sich zu lassen: Sylvester brechen sie mit Maries Auto auf Richtung Westen quer durch Deutschland mit dem Ziel Atlantikküste. Auf ihrem Trip verschwenden sie keine Gedanken an die Schwierigkeiten, die ihre junge, wilde Liebe bedrohen - doch die Realität holt sie unterwegs mit aller Härte ein und stellt ihr Glück auf eine schwere Probe..."

Movieman.de

Wieder so ein kühl-weinerlicher Deutsch-Film, der mit Preisen überhäuft wurde. Spröde Bilder, ein viel zu bewußt plazierter Naturalismus — das nervt mehr als es Authentizität schafft. Viel nacktes Fleisch, viel Handkamerea und dauer-depressive Darsteller-Gesichter. Ein Geschichte, die keine ist duselt über zwei Stunden vor sich hin. War diese Form medialer Zeitverschwendung nicht vorbei? Dazu dann noch eine ärgerlich programmierte Disc, deren Hauptmenü-Aufbau 50 Sekunden dauert und nicht beschleunigbar ist. Fazit: muß nicht sein

Moviemans Kommentar zur DVD: Bild enttäuschend, Ton matt oder übertrieben, Extras wenig prickelnd.

Bild: Die Abtastung des Scope-Filmes (2,35:1) ist nicht anamorph, sondern liegt in Letterbox vor. Das allein ist schon eine Sünde und dementsprechend sind auch die Bildwerte. Konturenschatten umlagern Kanten, die Schärfe ist recht begrenzt und liegt unter einem dichten Rauschen (00.09.57, Gesicht, Halbnah). Der Kontrast ist wenig hilfreich, dem Bild Plastizität zu vermitteln, stattdessen kommt es oft zu leichten Überstrahlungen (00.48.07, helle Hose).

Ton: Wenig akustische Tiefe und eine Kulisse, die oft eine völlig deplazierte Weiträumigkeit suggeriert. So klingt etwa die Abholung von Geld an einem Automaten (00.17.36), als würde ein gigantischer Bagger manövriert. Die Songmischung bleibt flach und vordergründig (01.41.38) und die Kulisse klingt permanent unnatürlich. Der Originalton bei den Dialogen ist gut verständlich, ist aber oft von Nebengeräuschen überlagert.

Extras: Wäre der Film interessant, wären auch die Extras spannend. --movieman.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Phleps
Philip Grönings L'Amour (DVD-Version) erzählt ein skurriles teils brutales Roadmovie aus dem Alltag - der Flucht vor dem Alltag - zweier Youngster in Richtung Nirgendwo. Stille , sehr realistische, zugleich ergreifende und abstoßende Bilder erzählen ein Fetzen Leben von Marie (Sabine Timoteo) und David (Florian Stetter) auf der Suche nach dem Erwachsenwerden und Selbstfinden. Dass Marie als Prostituierte anschaffen geht und später das Salair der Nacht rein-gewaschen aus dem Bankomaten zieht wirkt zwar bestürzend birgt aber auch seine Reize. Denn das sich aufbäumende Leiden und nagende Warten von David nimmt den Zuschauer in seinen Bann. Als stummer Zeuge der Freuden und Verfehlungen der beiden Protagonisten wird dieser Film zu einem rasanten aufwühlenden Trip durch die Sinnlosigkeit einer Flucht in der Neuzeit. Die großartige schauspielerische Leistung der beiden Jungdarsteller und der pefekt inszenierte Set machen diesen Film zu einem nachhaltigen Erlebnis und lassen selbst in den häufig dazwischengeschnittenen Ruhesequenzen nie Langeweile aufkommen. Die Dialoge sind nie zäh wirken nicht gestellt. Dieser Film findet auch in 128 Minuten keinen Durchhänger. Selbst in Momenten roher Gewalt setzt Gröning Grenzen, die den Zuschauer zwar das Grauen und die Härte erahnen lassen zeigt aber keine Sekunde unnötige (vielleicht profitablere) Sequenzen.
Die Musik mit einer Bandbreite von Calexico bis W.A.Mozart findet Zustimmung, wenn auch die intensiven Bilder und die aufwühlende Handlung den Betrachter weit mehr stimmulieren. Das Ende dieser Odyssee in großartiger Kulisse entspricht nicht den Klischees ähnlicher (US-)Roadmovies da der Dreher zum Happy-End gelingtund nicht aufgesetzt wirkt. Liebe,Leben,Hund.... der Zuschauer findet Entspannung. - Die Auszeichnungen und Prämierungen für Darsteller und Regisseur sind ein weiteres Zeichen für Philip Gröning seine ansprechende Arbeit für den deutschen Film fortzusetzen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
„L'amour" ist ein klassisches Roadmovie mit richtig gutem Soundtrack. David, ein naiver Hilfsarbeiter mit eingegipstem Arm, der eigentlich Bruno heißt, triff auf die noch naiverer Marie, die sich als Prostituierte durchs Leben schlägt und mit ihrem Hund zusammen lebt. Beide verlieben sich ineinander und machen sich Hals über Kopf, mitten im Winter, mit dem Auto auf den Weg zur Atlantikküste.
Der Film orientiert sich an der Prostitutionsthematik, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht und einen Schwerpunkt bildet. Im Gegensatz dazu steht die Liebe und die Gefühle, die die beiden Hauptdarsteller im Film verbinden. Marie ( Sabine Timoteo ) und David ( Florian Stetter ) sind jung und unbekümmert und machen sich keine großen Gedanken über ihre Zukunft, bevor sie ihre Reise antreten. Die Realität holt sie jedoch sehr schnell ein..... .
Beide Hauptdarsteller spielen ihre Rollen perfekt und der Film ist mit ihnen genau richtig besetzt. Auch der Hund ist gut in die Geschichte eingebaut.
Der Film geizt nicht mit Nacktszenen von Marie und David. Diese wirken aber nie pornographisch, oder aufgesetzt - unter dem Motto „Sex sells", sondern kommen vielmehr so ehrlich - unbekümmert und naiv rüber wie die beiden eben sind.
Ich gebe vier Sterne für den Film. Stellenweise war mir der Film mit 128min. Laufzeit etwas zu lang. Es gibt auch noch ein alternatives Ende auf der DVD ( ca. 30min. ) - mir gefiel die gezeigte Filmversion jedoch besser.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Klingt wie der geniale TRUE ROMANCE: In winterlicher Nacht verliebt sich junger Kerl in Prostituierte. Zusammen geht es per Auto in Richtung Westen eines besseren Lebens, wobei einige Konflikte die "Wahre L'amour" beweisen müssen. Was bei TRUE ROMANCE bunter blutiger Bilderpop mit quietschlebendigen Elvis ist, wird in der "deutschen" Version zur eisigen langen Reise quer durch Europa - erzählt in satten gewaltigen Bildern die von der Musik von Can, Yo La Tengo, Calexico und W.A. Mozart getragen werden. Elvis ist tot, warum auch nicht!?
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