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Lügenmeer
 
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Lügenmeer [Gebundene Ausgabe]

Kjell O. Dahl , Kerstin Hartmann
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Ehrenwirth; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 343103098X
  • ISBN-13: 978-3431030983
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.246.872 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kjell Ola Dahl
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In einem Osloer Parkhaus wird eine Frauenleiche gefunden. Nachdem zunächst der Tod durch eine Überdosis Heroin festgestellt wird, stellt sich heraus, dass die junge Frau sich diese Überdosis beileibe nicht selbst zugeführt hat. Die Spuren führen Gunnarstranda und Frölich diesmal bis nach Afrika. Frölich macht sich auf die Reise ins Herzen Kenias, während Gunnarstranda bei seinem Kalfatrus bleibt und vor Ort ermittelt. Hinter dem Fall verbirgt sich ein großer Entwicklungshilfeskandal - ein Wettrennen mit der Zeit und der Sensationspresse beginnt ...

Über den Autor

Kjell Ola Dahl, geboren 1958 in Gj vik, lebt mit seiner Familie in Askim bei Oslo. Im Jahre 2000 hängte er seinen Lehrerberuf an den Nagel und widmet sich seither ganz dem Schreiben. Ausgezeichnet mit dem Riverton-Preis ausgezeichnete

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf Mankells Spuren 18. März 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Wer behauptet, die Creme der nordischen Ermittler sei in Schweden zu finden, der kennt Norwegens beliebtestes Ermittlerduo nicht: Gunnarstranda und Frölich sind inzwischen mit ihrem dritten Fall dabei, und diesmal müssen die beiden sympathischen Spürnasen alle Register ziehen. Auf hoher See, an der Universität und sogar auf einem fernen Kontinent müssen sie ihren Grips unter Beweis stellen. Und was sie nicht alles aufdecken: Von leer gefischten Seen über Heilmittel gegen AIDS und diverse Verschwörungstheorien ist alles vertreten. Wäre weniger mehr gewesen? Diese Frage stellt sich dem Leser dann doch im Verlauf der 350 Seiten, die zwar rasant, aber dann auch sehr voll gepackt sind.

Hinzu kommt der Ortswechsel nach Afrika. Es wird sehr deutlich, dass der Autor sich große Mühe gibt, nicht nur die Fremdheit des Kontinents lebendig werden zu lassen, sondern auch die Probleme der Dritte-Welt-Länder zu verdeutlichen. Leider wirkt manches doch ein wenig klischeehaft, was auch einfach daran liegt, dass sich die Sozialkritik den Raum mit einer Liebesromanze und einer Krimihandlung teilen muss. Am Ende wird der Mörder im heimischen Baggersee gestellt, da wirkt manches im Nachhinein eher wie Effekthascherei, um eine spannende, doch routinierte Handlung aufzupeppen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Anfangs scheint es, als hätte es wieder einmal einen - zugegeben etwas merkwürdigen, aber durchaus im Bereich des Denkbaren liegenden - Drogentod einer Frau gegeben. Schnell zeigt jedoch, dass es ganz andere Zusammenhänge zu geben scheint, als ein Bekannter der Toten verschwindet.

Die ermittelnden Kommissare Gunnarstranda und Frølich stellen schließlich bei ihrer Recherche Verbindungen nach Kenia im Zusammenhang eines Entwicklungshilfeprojektes her. Der Gesuchte findet sich auch tatsächlich dort, wird allerdings vor den Augen Gunnarstrandas erschossen. Ärgerlich ist für das Ermittlungsteam die Neugierde einer Sensationsreporterin, die den Beiden vermeintlich immer einen Schritt voraus ist, was bisweilen als durchaus problematisch einzuordnen ist.

Der Autor lässt einen gut an den Empfindungen und Überlegungen der handelnden Personen teilhaben, entspinnt ein verwobenes Netz von Informationen, Vorgängen, Schauplätzen und Gedanken, das Spannung und Unterhaltung zugleich erzeugt. Trotzdem bleibt der Roman im gesetzten Mittelmaß und bietet bei weitem nicht so viel Thrill, wie man das von den nordischen Autorinnen und Autoren schon vielfach gewöhnt ist und inzwischen auch erwartet. Selbst eigene Veröffentlichungen des Autoren waren da schon besser.

Wer jedoch unaufgeregte Spannung und etwas zurückhaltende Ermittlungsarbeit liebt, die mehr vom Nachdenken und Grübeln geprägt ist, bekommt mit „Lügenmeer" eine Geschichte, die das gut erfüllt. © 10/2005, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
In einer Tiefgarage wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Drogentod, heißt es, bis die Obduktion Mord ans Licht bringt. Zuletzt gesehen wurde die Frau mit dem kenianischen Studenten Stuart, der seitdem verschwunden ist.

Was beginnt wie ein alltäglicher Krimi - nachdem der Drogentod ausgeschlossen ist, beginnt man mit den Ermittlungen im privaten Umfeld - schlägt Wellen und führt Gunnarstrandas und Frölichs Spur nach Afrika. Und das weiß man schon im Voraus: Sobald Afrika in Krimis ins Spiel kommt, steckt hinter allen Verbrechen eine Vereinigung, die sich an der Armut bereichert, und europäische Hilfsorganisationen betrifft. Die Person des Drahtziehers im Hintergrund wird meist als Überraschungstäter präsentiert. Das Ganze ist garniert mit Anschlägen auf die Protagonisten und einer recht verzwickten Struktur mit Kontakten zwischen Organisationen im Heimatland und korrupten Mittelsmännern vor Ort.

Das Engagement eines Autors für die Misstände, die in der Realität vermutlich noch gravierender sind als in den Fiktionen, in allen Ehren, aber als Leser wäre man dankbar für zusätzliche neue Aspekte.
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