Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 2 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Lügen in Zeiten des Krieg... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Lügen in Zeiten des Krieges. Roman [Großdruck] Taschenbuch – 18. Mai 2009

4.3 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, 18. Mai 2009
EUR 9,90
EUR 9,90 EUR 0,64
Hörkassette
"Bitte wiederholen"
EUR 2,42
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
EUR 9,00
53 neu ab EUR 9,90 20 gebraucht ab EUR 0,64

Manchmal liegt der Weg zum Glück in der Vergangenheit
Anzeige Jetzt entdecken

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Lügen in Zeiten des Krieges. Roman [Großdruck]
  • +
  • Ehrensachen. Roman
  • +
  • Der Mann, der zu spät kam. Roman
Gesamtpreis: EUR 29,80
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Suhrkamp
Suhrkamp-Insel-Shop
Entdecken Sie die Neuheiten des Verlags, aktuelle Bestseller und weitere spannende Titel im Suhrkamp-Insel-Shop.

Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Lügen in Zeiten des Krieges
OT Wartime LiesOA 1991 DE 1994 Form Roman Epoche Moderne
Lügen in Zeiten des Krieges von Louis Begley gehört zu den wichtigsten Holocaust-Romanen des 20. Jahrhunderts. Insbesondere die Schilderung des Warschauer Aufstands aus der Sicht eines Kindes macht das Buch zu einem Dokument, dessen Lektüre unter die Haut geht.
Entstehung: Begley war 57, als er 1991 seinen ersten Roman veröffentlichte. Um Lügen in Zeiten des Krieges zu schreiben, ließ er sich vier Monate von seiner New Yorker Rechtsanwaltskanzlei beurlauben. Der Roman trägt stark autobiografische Züge.
Inhalt: Lügen in Zeiten des Krieges schildert die Kindheit des polnischen Jungen Maciek wäh-rend des Zweiten Weltkriegs. Maciek stammt aus einer gut situierten jüdischen Arztfamilie. Seine Mutter starb im Kindbett; einen Mutterersatz fand der Junge in seiner Tante Tanja. Aus der Perspektive von Maciek wird beschrieben, wie es dem Jungen und seiner einfallsreichen, mit allen Wassern der Verstellungskunst gewaschenen Tante gelingt, ihr Leben zu retten. Als Mutter und Sohn katholischen Glaubens getarnt, schlagen sie sich von Versteck zu Versteck durch. Die Lüge wird für die beiden zur wesentlichen Existenzgrundlage. Tanja denkt sich stets aufs Neue eine möglichst überzeugende Geschichte aus und studiert mit dem kleinen Maciek die Version ein, die er im Fall einer Befragung wiedergeben soll.
Parallel zu dem Lügengebäude, mit dem Tante und Neffe den Holocaust überleben, bemüht sich Tanja um die Erziehung und Bildung des ihr anvertrauten Kindes. Dazu gehört Unterricht im Luftschutzkeller ebenso wie die – parallel zu den offiziellen Vorbereitungsstunden auf die Erstkommunion erfolgende – heimliche Einführung in den jüdischen Glauben.
Aufbau: Dem Romangeschehen hat Begley eine kurze Rahmenhandlung vorangestellt, die auf vier Seiten einen 50-jährigen Mann beschreibt, der sich aus dem Kind Maciek entwickelt haben könnte. In Interviews danach befragt, beteuerte Begley immer wieder, dass sich hinter dieser Person nicht er selbst verberge.
Die Binnenhandlung ist in sieben Kapitel gegliedert. Im achten Kapitel wechselt Begley – für den Leser überraschend – die Perspektive: Ein allwissender Erzähler berichtet, wie es dem heranwachsenden Maciek in den Nachkriegsjahren ergangen ist. Seinen jüdischen Namen konnte er auch nach Kriegsende nicht wieder annehmen, denn im befreiten Polen wurde bereits kurz nach dem Krieg das nächste Pogrom ausgerufen. Und auch in dieser Zeit trugen Lügen dazu bei, das Überleben zu sichern.
Wirkung: Begleys Erstling Lügen in Zeiten des Krieges wurde unmittelbar nach Erscheinen zu einem Bestseller. Die Kritik lobte neben der eindrucksvollen Schilderung einer verlorenen Kindheit vor allem die Sprache, die trotz der grausamen Umgebung, in der die Handlung spielt, mal schlicht und dann wieder fantasievoll, fast lyrisch ist. Das Buch wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. M. E. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Der Verlag über das Buch

»Ein einzigartiges Zeitdokument und ein ergreifender Roman.«
Marcel Reich-Ranicki -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Unaufhaltsam geht der gesellschaftliche Abstieg der angesehen Arztfamilie aus dem beschaulichen Dorf T. von statten: zunächst wohlsituiert, mit Personal und allen Annehmlichkeiten in einer großzügigen Villa; über kleinere Wohnungen, dann Pensionszimmer voller Wanzen, schließlich Luftschutzkeller. Maciek und seine alleinstehende Tante sind die einzigen der Familie, die den Krieg und die Judenverfolgung überleben, Grund dafür ist die beherzte Hilfe eines deutschen SS-Mannes, der sich um Maciek und seine Familie nicht zu verraten selbst erschießt und der unglaubliche Listenreichtum der Tante Tanja, der Maciek schließlich das Überleben sichert.

Doch um welchen Preis? "Mußte das Kind, das er einmal war, sich so entwickeln, ist das der Preis für seine Weise des Überlebens?", so fragt sich der Erzähler. Denn Grundbedingung dafür, Progromen und der Deportation zu entkommen, ist die Lüge. Die Lüge, die immer tiefer in das eigene Leben eindringt, schließlich den gesamten Alltag vereinnahmt. Nicht die eigene Identität kann mehr gelebt werden, sondern immer nur eine imaginierte Biographie, die mit Disziplin unermüdlich eingeübt, verinnerlicht werden muss.

Neben den grausigen, wenn auch ohne Hass oder Wut vorgetragenen Schilderungen der russischen wie der deutschen Armee, enthält vor allem der erste Teil des Buches eine äußerst einfühlsam erzählte Kindheitsgeschichte, mit einem Schmunzeln vorgetragene Episoden und Anekdoten bereiten den unheilvollen Boden für das, was schließlich 1939 in Form schwarzer Stiefelspitzen das Leben der Familie Macieks radikal verändern sollte.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Dieser Roman ist kein Fantasieprodukt sondern traurige Realität. Louis Begley, ein New Yorker Anwalt, der als Ludwig Begleijter geboren wurde, hat als jüdisches Kind Krieg und Holocaust in Polen überlebt. Was er als Ich-Erzähler beschreibt, trägt starke autobiographische Züge.

Der kleine Maciek hat seine Mutter verloren, da diese im Kindbett verstarb, wächst aber trotzdem behütet in einer polnischen Mittelstadt auf. Sein Vater ist ein geachteter Arzt. Das Kind wird von seiner Tante Tanja, den Großeltern und einem Dienstmädchen umsorgt, bis die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges hereinbricht. Damit beginnt eine Odyssee, welche die Familie nicht nur um ihren Besitz bringt, sondern diese auch völlig auseinanderreißt. Der Vater kämpft im Osten zusammen mit der Russischen Armee. Die Großeltern und Tanja mit dem kleinen Maciek entrinnen dem Ghetto und der drohenden Deportation mit falschen "arischen" Identitäten und getrennten wechselnden Aufenthaltsorten.

Maciek ist unter der Obhut Tanjas gezwungen, sich je nach Situation einen neuen Lebenslauf einzuprägen und sein ganzes Verhalten daran auszurichten. Er muß wie ein Schauspieler seine jeweilige Rolle lernen. Nur so können die beiden im Untergrund überleben, zunächst im galizischen Lemberg und später in Warschau, wo sie den ganzen Schrecken des Warschauer Aufstands und dessen Folgen miterleben. Der Feind besteht nicht nur aus deutschen Nazischergen, sondern auch aus den eigenen katholischen Landsleuten, weshalb nach dem Krieg aus Furcht vor Pogromen die falsche Identität beibehalten werden muss.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
„Wenn man die Tür zu einer dunklen Vergangenheit öffnen will, dann läuft man Gefahr, sich die Hand am glühenden Türgriff zu verbrennen. Die literarische Form des Romans erlaubt hier eine Distanzierung, sie ist wie ein handschuh, den man sich anzieht, um die Hitze ertragen zu können." So sieht Louis Begley in der Form des Romans eine „Art Schutzhaut", die es ihm erlaubt, „meine eigene Geschichte erzählen zu können". Louis Begley wurde 1933 als Kind jüdischer Eltern in Polen geboren. Die Familie überlebte die Shoah und emigrierte in die USA. Das literarische Erstlingswerk des New Yorker Anwalts erzählt die Geschichte der Kindheit des polnischen Juden Maciek zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Aus der Perspektive des kleinen Jungen wird erzählt, wie es ihm und seiner Tante immer wieder gelingt, ihr Leben durch Lügen zu retten. Die Lüge wird so zur Existenz-Vorraussetzung; der Verlust der eigenen Identität ist der Preis für das Überleben. Am Anfang des Buches ist von dem Mann die Rede, der aus diesem Jungen Maciek geworden ist, von seiner „Scham, am Leben geblieben, mit heiler Haut, ohne Tätowierung davongekommen zu sein, während seine Verwandten und fast alle anderen im Feuer umgekommen waren..." Louis Begley spricht in einem Interview von seiner eigenen Scham, die er „als Überlebender des Holocaust empfunden" habe. Viel Autobiographisches steckt in diesem Roman, Realität und Fiktion greifen ineinander; und dies in einem auf hohem sprachlichen Niveau. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Kommentar 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen