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Löwenmutter: Mein Ausbruch aus zwölf Jahren Zwangsehe in Deutschland und der Kampf um meine Kinder
 
 
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Löwenmutter: Mein Ausbruch aus zwölf Jahren Zwangsehe in Deutschland und der Kampf um meine Kinder [Gebundene Ausgabe]

Esma Abdelhamid , Marianne Moesle
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 316 Seiten
  • Verlag: Krüger, Frankfurt; Auflage: 3., Aufl. (5. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810501913
  • ISBN-13: 978-3810501912
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 208.298 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit 19 Jahren konnte die Tunesierin Esma Abdelhamid weder lesen noch schreiben -- und den Mann, mit dem ihre Eltern sie verheirateten, kannte sie ebensowenig wie das ferne Hamburg, wohin sie dem fremden Landsmann nach der Hochzeit folgen musste. Außer mit ihm konnte sie mit niemandem reden. Nicht nur, weil sie die fremde Sprache nicht beherrschte, sondern auch, weil sie die eheliche Wohnung alleine nicht verlassen durfte. Auch ans Telefon durfte sie nicht gehen, wenn ihr Mann nicht zu Hause war. Aber wer hätte sie auch anrufen sollen? Die Ehe ist natürlich ein Martyrium. Zwölf lange Jahre trägt Esma das Joch und bringt während dieser Zeit drei Kinder zur Welt. Sie kann immer noch kein Deutsch, Hamburg ist ihr so fremd wie am ersten Tag. Doch schließlich hält sie es nicht mehr aus -- und flieht mit den Kindern aus dem Gefängnis ihrer Ehe.

Die Löwenmutter kann sich in ein Frauenhaus retten, lernt Deutsch, Lesen und Schreiben und nimmt mit einer Kurzfassung ihrer Lebens- und Leidensgeschichte sogar an einem Literaturwettbewerb teil. Eine der Jurorinnen ist Marianne Moesle, mit der gemeinsam schließlich dieses zutiefst berührende Buch entsteht. Ein Buch mit einem unwahrscheinlich klingenden Happy End. Darüber freut man sich für die Autorin und wünschte sich, dass es mehr solcher glücklicher Ausgänge tragischer Geschichten gäbe.

Ohne jeden Zweifel: Esma Abdelhamids Geschichte berührt zutiefst. Auch wenn sie vielleicht ein klein wenig zu ausführlich geraten ist: Lesenswert! -- Hasso Greb, Literaturanzeiger.de

Kurzbeschreibung

In "Löwenmutter" erzählt Esma Abdelhamid ihre 15-jährige Leidensgeschichte. Die junge Tunesierin wurde mit 19 Jahren an einen Landsmann zwangsverheiratet. Sie kam nach Deutschland, in ein ihr völlig unbekanntes Land, dessen Sprache sie weder sprach noch verstand, und bekam drei Kinder. Zwölf Jahre verbrachte sie in Hamburg. Nachdem ihr Mann die Kinder nach Tunesien entführt hatte, fand sie endlich den Mut und die Kraft, ihn zu verlassen. Sie flüchtet in ein Frauenhaus, lernt Deutsch, erkämpft das Sorgerecht und beginnt endlich ihr eigenes Leben.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leserin
Format:Gebundene Ausgabe
Esma Abdelhamid beschreibt packend und authentisch mit bewundernswerter Offenheit ihre Geschichte. Eine Geschichte, die man zunächst lieber nicht glauben möchte, denn dass es solche Schicksale heute mitten unter uns geben kann ist bestürzend. Umso einnehmender ist die immer wieder aufblitzende Lebensfreude, die der Lektüre die allzu große Schwere nimmt. So fand ich das Buch trotz beklemmender Thematik sehr gut lesbar und unglaublich spannend bis zur letzten Seite. Das Buch einer starken und mutigen Frau, die für ihr Leben zu kämpfen gelernt hat. Respekt. Sehr lesenswert.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Konrad
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wo man denken würde, es gibt keinen Ausweg mehr, wo jeder andere Mensch aufgeben würde, dort hat Esma weitergekämpft. es ist unglaublich welche Kraft diese Frau aufgebracht hat all die Jahre. Nicht nur dass sie geschlagen und gedemütigt wurde, sie mußte auch noch unbürokratische Wege gehen und sich mit Gesetzen und Ämtern herumschlagen und das ohne Lesen und Schreiben zu können. ich bewundere diese Frau.
Dieses Buch hab ich im wahrsten Sinne des Wortes "verschlungen".
Ich sehe nun viele dieser ausländischen Frauen mit ganz anderen Augen und frage mich oft, ob sie auch so ein Schicksal haben wie Esma und hier unter uns leben und keiner weiß davon und niemand kann ihnen helfen. einfach furchtbar dieser Gedanke.
Das Buch ist sehr lesenswert und wenn man mit dem Buch fertig ist, braucht man wirklich einige Zeit alles zu verarbeiten und in sich sinken zu lassen, weil man es gar nicht fassen kann was diese Frau alles geschafft hat.
Mein Respekt vor Esma! Ich wünsche ihr und ihren Kindern weiterhin alles Gute in Hamburg!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
RESPEKT! 9. März 2010
Von Nicki VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Als Esma 19 Jahre jung ist, sucht ihr Vater ihr einen für sie fremden Mann aus, den sie kurze Zeit später heiraten wird. Als dieser sie mit nach Deutschland nimmt, wird ihr auf der Fahrt nach Hamburg schon bewusst, was die nächsten Jahre auf sie zukommen wird.
Ihr Mann ist eiskalt, jähzornig und hält sehr an alten, arabischen Traditionen fest.

In Deutschland darf Esma die Wohnung nicht verlassen, sie bekommt keinen Schlüssel, darf nicht alleine einkaufen gehen und kennt Hamburg nur durch ihre Fensterscheiben. Von dort sieht sie das erste Mal Schnee, sieht wie die deutschen Frauen sich kleiden und recht selbstständig durchs Leben gehen.

Nach relativ kurzer Zeit wird sie das erste Mal schwanger - Gott sei Dank ein Sohn. Esma hat neun Monate dafür gebetet, dass das Kind, was in ihr heranwächst ein Junge wird. Sie hofft, dass ihr Mann dadurch stolz auf sie sein könnte, netter zu ihr wird und ihr Leben sich dadurch bessert.
Als die Wehen einsetzen wird sie von ihrem Mann im Krankenhaus abgesetzt und er taucht erst wieder auf, als sein Sohn das Licht der Welt erblickt hat.
Sie ist alleine im Krankenhaus, weiß nicht im geringsten was da auf sie zukommen wird und zualledem versteht oder spricht sie die Sprache nicht.

Ihr Mann verändert sich auch nicht, durch die Geburt des zweiten Sohnes. Er ist nach wie vor jähzornig und abweisend zu ihr. Immer wieder macht er ihr klar, dass er sie nur der Tradition wegen geheiratet habe, sie ihm Kinder schenken soll und sich um diese zu kümmern habe.

Nachdem das zweite Kind geboren wurde besorgt sich Esma heimlich die Pille, sie will nicht wieder schwanger werden, denn ihr fällt es schon mit zwei Kindern schwer genug.
Sie steht zwar morgens auf, kümmert sich darum, dass die Kinder sauber und ordentlich das Haus verlassen, aber ein richtiges Verhältnis entwickelt sich zwischen ihr und den Kindern nicht. Sie kann ihnen nicht bei den Hausaufgaben helfen, sie nicht fragen, wie es in der Schule war - weil sie die Sprache nicht beherrscht.
Auch ihr Mann will nicht, dass sie einen Deutschkurs besucht. Also fügt sich Esma.

15 Jahre hat sie sich gefügt, sich schlagen, Vergewaltigen und demütigen lassen. Nicht fähig sich gegen ihren Mann zu stellen, ihn zu verlassen. Weil sie es nicht gelernt hat. Esma wurde traditionell erzogen und Entscheidungen zu treffen gehört sich nicht für eine Frau. Damals hat dies ihr Vater für sie übernommen und heute ist es die Aufgabe ihres Mannes.

Als er ihr allerdings die Kinder wegnimmt wird Esma plötzlich wach. Sie bietet ihm die Stirn und kämpft für ihre Kinder. Nach zwei Jahren Sorgerechtsstreit werden ihr endlich die Kinder zugesprochen. In der Zwischenzeit hat Esma sich ein Leben, eine Existenz in Deutschland aufgebaut und endlich kommt der Tag, an dem sie ihre Kinder wiedersieht.

"Löwenmutter" hat mich von ersten Seite an gefesselt und schockiert zugleich.
Man lernt Esma als junges Mädchen kennen, wie sie naiv und unselbstständig die Befehle ihres Vaters entgegennimmt und ausführt. Als eines Tages ihr zukünftiger Ehemann bei ihrem Vater um ihre Hand anhält, beglückwünschen alle anderen sie, er wäre ein guter Mann, er lebe schließlich in Deutschland, habe ein schnelles Auto und Geld.

Als sie dann nach Deutschland kommt beginnt für sie der Kampf um alles. Ein fremdes Land, eine fremde Sprache und sie ist vom ersten Moment auf sich alleine gestellt. Ihr Mann geht arbeiten, ist selten zu Hause und wenn, dann macht er ihr Vorwürfe wegen Nichtigkeiten, schlägt und vergewaltigt sie.
Sie wird insgesamt viermal schwanger, das vierte Kind lässt sie mit Hilfe ihrer Mutter abtreiben und danach beginnt der Kampf um ihre drei Kinder, die bei dem Onkel des Kindsvaters in Tunesien leben.

Esma hatte nie eine liebevolle Kindheit und hat auch alltägliche, normale Gesten wie sich z. B. in den Arm zu nehmen nie kennengelert. Aus ihrem Elternhaus kannte sie nur Schläge und diese "Tradition" hat ihr Ehemann auch weitergeführt.

Für Esma war es schwer eine liebevolle Beziehung und Bindung zu ihren Kindern aufzunehmen. Immer wieder kam sie an ihre Grenzen, musste gegen deutsche und tunesische Gesetze kämpfen und nebenher Erwachsen und selbstständig werden.

Ich ziehe vor Esma meinen Hut, sie ist nach jedem Fall immer wieder aufgestanden und jeder Niederschlag hat sie stärker gemacht.
Sie hat mich beeindruckt und natürlich auch traurig und nachdenklich gemacht.
Es hat mich sprachlos gemacht, die unterschiedlichen Kulturen nebeneinander zu sehen, aufgezeigt zu bekommen, dass Tradition und Ehre in manchen Ländern mehr wert sind als die Gerechtigkeit.

Ein Buch das mich schwer beeindruckt und mir durchweg Gänsehaut bereitet hat. An Esma und ihre Geschichte werde ich mit Sicherheit noch lange denken müssen ...
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Die neuesten Kundenrezensionen
spannendes buch
super buch.spricht mich sehr an bin auch mit einem tunesier verheiratet.is aber nicht so einer.würde auch nicht aufgeben um meine kinder zu kämpfen.anica
Vor 2 Monaten von anica ben ali veröffentlicht
Herzschmerz
Ueber den Inhalt des Buches brauche ich nicht mehr zu schreiben. Der ist ja jetzt schon oeftere Male wiedergegeben worden. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Kiki veröffentlicht
Traurige Wahrheit
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen; es hat mich sehr gefesselt. Es ist sehr schlimm, was der Frau widerfährt und wird so erzählt, dass man sich in ihre... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von J. Stanka veröffentlicht
so eine tapfere frau!
ich verneige mich vor ihnen frau abdelhamid!

ihr buch hat mich gefesselt, gerührt, wütend gemacht, zum weinen gebracht und am ende habe ich mich so mit ihnen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2009 von tamtam
ich bin entsetzt
...ich bin entsetzt über das, was dieser frau widerfahren ist. ich habe selber böses erleben müssen in mannigfaltiger weise. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juni 2009 von macja
Zuviel erwartet ...
Ich hatte mir das Buch gekauft, weil ich am Thema Zwangsheirat interessiert bin. Auf dem Buchumschlag hinten steht "Eine Zwangsehe in Deutschland", was ich etwas irreführend... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2008 von muslimisches Lesebärchen
Sie gab nie auf
Super Buch! Sie hat ihre Lebensgeschichte sehr gut aufgeschrieben und man kam dem Erlebten nah. Es ist schrecklich wie ein Mann Kinder und Frau als Spielball seines Willen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2008 von Cornelia Diedrichs
unfassbare Geschichte einer mutigen Frau
Das es so was in Deutschland gibt!, habe ich gedacht, als ich anfing dieses Buch zu lesen. Spaeter kam Wut, Fassungslosigkeit und Traurigkeit dazu! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2008 von Tanja Castiglioni
Mit einer überraschenden Leichtigkeit geschrieben
Ich hatte mir das Buch auf eine Empfehlung hin gekauft, und bin mehr als positiv überrascht.
Die Autorin hat ihre schwierige Geschichte mit so einer überraschenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2008 von Soley
Ein mitreißendes Buch mit viel Hoffnung
Die Löwenmutter war eigentlich ein kurzer autobiografischer Beitrag, den Esma Abdelhamid bei einem Literaturwettbewerb einreichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2008 von Silke Schröder, hallo-buch.de
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