Dieses Buch ist vielleicht das beste aus der Chesuli Chronik. Es ist die Vortsetzung zu: Ein Gobelin mit Löwen und beschäftigt sich mit Kellin von Homana, der seine innere Ausgewogenheit zunächst nicht finden will und dann nicht finden kann. Kellin muss sich nicht nur gegen sich selbst und den bösartigen Lochiel verteidigen (Ich frage mich wie Jennifer Roberson es schafft, dass ihre Bösewichte in jeder Generation schlimmer werden), sondern auch mit den Schwankungen eines höchst ironischen Schicksals zurecht kommen. Es erzählt auch erstmals etwas aus der Ich-Perspektive einer Ihlini. (Ich mag die Ihlini mit jedem Buch mehr. Wenn sie nicht so eckelhafte Anführer hätten, wäre ich vollkommen auf ihrer Seite, die Prophezeiung ist eine einzige Bedrohung) Der Kampf zwischen den beiden Völkern findet in Feuer und Rauch seine Entscheidung. Ob die Prophezeiung erfüllt wird oder nicht werde ich hier nicht erwähnen, allerdings sei noch gesagt, so gut Ein Gobelin mit Löwen und Löwenmagie für sich genommen sind, so schlecht sind sie als Abschluss der Chesuli Chroniken. Ich hoffe Jennifer Roberson wird es sich überlegen und wenigstens noch ein Buch schreiben, das die Geschichte ordentlich beendet und die vielen Fragen nicht nur so oberflächlich beantwortet.