Als ich dieses Buch gelesen hatte, wollte mir anfangs nicht ganz klarwerden, warum Halpern dieses Buch gerade so titulierte, wenn er der Beschreibung von „Löcher[n] im All" ganze drei (von neun) Kapiteln widmet und im restlichen Teil des Buches von kosmischen Energiequellen, seinen Jugenderlebnissen im Kino (sein Lieblingsfilm ist unschwer zu erkennen , nämlich 2001: Odyssee im Weltraum) und Schwärmereien über Stephen Hawking (wobei ich dessen Genialität ja überhaupt nicht bestreiten will) fabuliert. Des weiteren bringt Halpern so viele unschlüssige, abstruse, manchmal auch sinnlose Beispiele (z.B. versucht er dem Leser zu vermitteln, woher die Menschheit Energie bekommen könnte, wenn die Sonne erlischt!), so dass man dieses Buch abschnittsweise getrost in die Science-fiction Ecke einordnen könnte. Allerdings ist es ihm gelungen, komplexe Sachverhalte wie gekrümmte Raumzeit und das Prinzip der Wurmlöcher auch für den Laien einleuchtend darzustellen; das Buch läßt sich darüber hinaus noch äußerst flüssig lesen und ist durchweg spannend und sehr interessant. Leider findet sich im ganzen Buch keine einzige Abbildung. Schade.